Read Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool by Stephanie Polák Online

wie-ich-pltzlich-reich-wurde-und-dachte-alles-wird-cool

Macht Geld cool Und glcklich Theo kriegt die Krise Seit Tante Britta ihren Job verloren hat, wohnt er mit ihr und seiner Mutter zusammen und jetzt planen die beiden ernsthaft, Theos Zimmer zur Hlfte in ein Kosmetikstudio umzuwandeln Geht s noch Dass Theos Schwarm Kim mit Danny zusammen ist, toppt das Ganze Klar, der gehrt eben zu den Coolen Ob sich das ndern wrde, wenn Theo reich wre Und dann hat Tante Britta die Chance 500.000 Euro in einer TV Show zu gewinnen...

Title : Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool
Author :
Rating :
ISBN : B07885PH1R
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : S dpol Verlag Auflage 1 13 Dezember 2017
Number of Pages : 103 Pages
File Size : 780 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie ich plötzlich reich wurde und dachte, alles wird cool Reviews

  • Krimifan
    2020-02-07 08:15

    Der zwölfjährige Theo lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter Katja und deren arbeitslosen Schwester Britta in einer winzigen Wohnung ein einer sozialen Wohnsiedlung. Als seine Mutter von ihrer Chefin im Kosmetikstudio die Arbeitszeit verkürzt bekommt, beschließen Mutter und Tante, sich mit einem eigenen Beautysalon selbstständig zu machen: in Theos Zimmer! Als er das ganz gefrustet seinem besten Freund Luca erzählen will, muß er auch noch mit ansehen, wie sein großer Schwarm Kim sich ausgerechnet dem schnöseligen Danny an den Hals wirft. Steht sie nur auf ihn, weil seine Eltern Geld haben und er deshalb cool ist?Dann rückt Tante Britta unvermittelt in die Spielshow „Spiel dich reich!“ mit Gunnar Hauch nach und hat die Chance 500.000,- € zu gewinnen. Wie könnte sich ihr aller Leben ändern, wenn sie auf einmal Geld hätten? Ob Theo dann auch cool wäre und Kim ihn so anschmachten würde? Aber erst einmal muß Britta ja gewinnen und Theo muß im Fernsehpublikum lässig aussehen.Dieses Buch spricht aus dem Herzen eines Pubertiers und ist durchaus auch für Mädchen ab 12 Jahren interessant, damit sie mal sehen, daß es Jungen nicht viel besser geht mit ihrem Gefühlschaos und ihrer Unsicherheit, als ihnen.Es dreht sich um die ewige Frage der Jugend: Wie werde ich cool? Aber eigentlich ist es Theo ja gar nicht sooooo wichtig cool zu sein, er steht halt nur auf Kim die später Model werden möchte und sicher nicht mit einem Uncoolen abhängen möchte. Doch was macht ihn uncool? Dass er keine teuren Klamotten trägt? Nicht in einem schicken Haus wohnt? Wird man dann automatisch glücklich? Dabei hat sein Leben doch auch gute Seiten. In der italienischen Familie seines Freundes Luca geht er seit Jahr und Tag ein und aus, auf ihn ist immer Verlass. Seine Mutter ist stets für ihn da, doch die Verantwortung macht ihr sehr zu schaffen. Tante Britta sorgt da für Auflockerung.Sehr gut gefällt mir, daß das Buch zum Nachdenken anregt, was wirklich wichtig ist. Statt auf die schiefe Bahn zu geraten ist Theo schon sehr reif und verantwortungsbewußt für sein Alter. Auch wenn er sich ärgert, daß er in bescheidenen Verhältnissen lebt, macht er dies nicht für jedes Missgeschick in seinem Leben verantwortlich und läßt sich deshalb gehen. Nein, Theo ist clever und gut in Mathe (wie schön, mal ein Buch mit einem Schüler der gut in Mathe ist, darüber schimpft meine Tochter immer ;)).Dabei verzichtet Stephanie Polak auf molarisierende Töne. Stattdessen unterhält sie ganz ausgezeichnet mit den Aufnahmen von der Spielshow. Gut, das konkurrierende Muttersöhnchen plus Muttern, werden nicht ganz so nett dargestellt, dafür aber sehr lustig, aber die übrigen Personen werden wirklich mit viel Respekt und Wärme gezeichnet. Nur weil man nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurde ist man weder doof noch faul. Aber selbst auf die schöne Kim kann ich nicht nur sauer sein.Sprachlich gefällt mir das Buch sehr gut, es ist locker-flockig, ohne sich sprachlich anzubiedern und ist auch für jüngere und ältere Semester verständlich. Auf Fäkal-Floskel wird ebenso verzichtet, wie auf Trendbegriffe, die bereits zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches schon wieder out gewesen wären. Das hat Autorin Stephanie Polak sicherlich in ihrer Zeit als Redakteurin bei MTV gelernt, wo sie vor ihrer Zeit in den Babelsberger Studios und ihrer Tätigkeit als freie Autorin (seit 2010) tätig war.Stattdessen kommt es jungen Lesern mit seiner erfrischenden Kürze entgegen. Kein Geschwafel, keine unnötigen Beschreibungen, da sitzt einfach jedes Wort! Vielleicht lässt sich damit ja doch so manch erklärter Lesemuffel hinter dem Ofen hervorholen. Daher eignet es sich auch wirklich gut als Schullektüre gerade auch für Haupt- und Gesamtschulen, für die es manchmal schwieriger ist geeigneten Lesestoff zu finden. Dieses Buch spricht alle Pubertiere an.Wirklich tolle 5 von 5 Sternen.

  • Elke Seifried
    2020-02-06 08:21

    „Eine große gelbe und danach noch eine verschnörkelte weiße mit dem Namen Schminktisch!“ ist Theos Antwort auf Tante Brittas Frage „Was für eine Laus ist dir denn über die Leber gelaufen?“. Kann es noch schlimmer kommen? Sie und seine Mutter haben ohne ihn zu fragen beschlossen aus der Hälfte seines Zimmers ein Kosmetikstudio zu machen. Abgetrennt mit einem gelben Vorhang eine Palme dazu, wollen sie ihm das auch noch als Karibikflair verkaufen! Der Tag ist ganz im Eimer, als er auch noch entdecken muss, dass seine heimliche, große Liebe Kim mit Danny knutscht. Klar, der Obercoole wohnt in einer Villa und kann ihr so einiges bieten. Wenn er doch auch nur so reich wäre, dann wäre alles gut. Kaum gewünscht, ist die Chance auch schon zum Greifen nah. Tante Britta wird bei der TV- Show „Spiel dich reich“ genommen, wird sie die 500.000 Euro gewinnen können?Als Leser darf man Theo begleiten, sich mit Luca treffen und mit zur Schule gehen. Man wird Zeuge wie er für Kim schwärmt und sie zu umgarnen versucht. Ganz klar ist man mit ihm, seiner Mom und auch Tante Britta aufgeregt vor der großen Fernsehshow, darf mit zu den Aufzeichnungen und …. da will ich jetzt mal nicht zu viel verraten. Liebe, Freundschaft und was wirklich zählt im Leben, das alles ist hier spaßig verpackt und will ganz unbedingt gelesen werden.Der Vater hat sich vom Acker gemacht, die Mutter muss schuften, damit sie finanziell über die Runden kommen und große Sprünge sind nicht drin. Ein bisschen kann ich schon nachvollziehen, dass sowohl Theo als auch seine Mama von einem besseren Leben mit mehr Geld träumen, sich die Luxuswelt so toll vorstellen. Gut gefällt mir, dass hier ganz deutlich wird, dass eine tolle Villa, ein Gärtner und der viele Luxus gute Freunde auf keinen Fall ersetzen kann und oft weniger viel mehr sein kann. Diese Botschaft gefällt mir sehr gut, denn genau so denke ich auch.Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und ist so spritzig, dass er die jugendlichen Leser auf jeden Fall ansprechen muss. Die Geschichte bietet eine Fülle an Situationskomik, die einen viel schmunzeln lässt. Da versucht Mom schon mal den gelben Trennvorhang für Theo blau zu färben und dann wird ein Poppelgrün draus, die Kamera schwenkt ausgerechnet dann auf ihn, wenn Theo ein Schnipsel am Hirn klebt, oder Kandidat Ha-Jü bietet ein Bild für Götter bei der Fernsehshow. Gut gefallen haben mir auch Theos witzige Kommentare wie „Und wie soll das dann ablaufen? Wie soll ich hier meine Hausaufgaben machen, wenn du einen Meter neben mir alten Frauen die Hornhaut vom Fuß hobelst?“, dich mich oft zum Grinsen gebracht haben. Gelungen sind ebenfalls die zahlreichen originellen Vergleiche. Da wird schon einmal die Gesichtsfarbe so knallrot, „Da wäre jede Gewächshaustomate neidisch drauf.“ Aber die Geschichte ist nicht nur witzig, es gibt auch unheimlich viele berührende Momente. So wird ganz klar deutlich, wie sehr er seine Mama schätzt, auch wenn man das natürlich in seinem Alter nicht zugeben kann.Ich konnte mich super gut in Theo hinein versetzen, konnte seinen Wunsch reich zu sein, seine Hoffnungen, dass dann alles besser sein muss, nachvollziehen. Er ist ein authentischer Teenie, den man mögen muss. Meine persönliche Lieblingsfigur aber war Luca, Theos bester Freund. „Luca liebt es seit Neuestem, den Italiener raushängen zu lassen. Er denkt wohl, das kommt bei Mädchen besonders gut an.“, mir hat er auf jeden Fall ganz „Fantastico“ gefallen, vor allem weil er Theo auch immer wieder ein bisschen erdet. Kim fand ich von Anfang an wenig sympathisch, aber wo die Liebe hinfällt, mein Favorit für ihn war da schon eher Anti, Lucas Schwester. Super witzig fand ich Hans-Jürgen, einen weiteren Kandidaten bei „Spiel dich reich“. Über ihn und seine Mutter habe ich Tränen gelacht beim Lesen. Aber auch alle Nebendarsteller sind gelungen dargestellt, bei Theos Mama angefangen, die sich manchmal ein „Aber Schnuckelchen“ nicht verkneifen kann und um ihre Sorgen als Alleinerziehende nicht zu beneiden ist, über Tante Britta, die sich natürlich für „Gunnar Hauch“ ganz besonders aufbrezelt, bis hin zu Frau Bertani, die echte italienische Mamma.Alles in allem habe ich dieses tolle Jugendbuch wirklich verschlungen. Eine geniale Geschichte, schöne Botschaften, liebenswerte Mitspieler und ein spritziger Schreibstil machen das Lesen zum Vergnügen, begeisterte fünf Sterne.