Read Watching the Enemy: Propagandafilme im Zweiten Weltkrieg by Hans Strömsdörfer Online

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Filmpropaganda war die neue Waffe des Zweiten Weltkriegs Das Kino schwor die deutsche Volksgemeinschaft auf den Endsieg ein und mahnte die Briten zum Durchhalten des tglichen Bombenterrors Filme mussten dem kriegsmden Publikum ein glaubhaftes Feindbild vermitteln und gleichzeitig unterhalten Die Traumfabriken in Deutschland, Grobritannien und den USA bedienten sich dabei sehr unterschiedlicher Methoden Whrend Zuschauer im Dritten Reich vor dem unbeugsamen Willen eines Ohm Krger in Ehrfurcht erstarren sollten, lachte das US Publikum ber Daffy Duck, der dem Cartoon Hitler den Holzhammer auf den Kopf schlug Hans Strmsdrfer analysiert die Konstruktion von Feindbildern in erfolgreichen deutschen, britischen und US amerikanischen Spielfilmen des Zweiten Weltkriegs Was unterscheidet Klassiker von Filmen, die heute in Vergessenheit geraten sind Welche Politik stand hinter den Produktionen und wie erfolgreich war sie Dieses Buch handelt von faszinierenden Filmen, die nicht nur Studiokassen fllen, sondern einen Krieg gewinnen sollten....

Title : Watching the Enemy: Propagandafilme im Zweiten Weltkrieg
Author :
Rating :
ISBN : B01AKFJW1C
ISBN13 : -
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Tectum Wissenschaftsverlag Auflage 1 18 Februar 2014
Number of Pages : 503 Pages
File Size : 990 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Watching the Enemy: Propagandafilme im Zweiten Weltkrieg Reviews

  • R. Schaltauf
    2020-02-25 11:49

    Dieses Buch ist sehr interessant und voller Information zum Thema Propagandafilme im Zweiten Weltkrieg. Dabei ist es gerade nicht in einem nüchternen wissenschaftlichen Stil geschrieben, wie diverse andere Bücher, sondern unterhaltsam. Trotzdem bleibt es objektiv und beleuchtet das Thema sachlich aus amerikanischer, deutscher und britischer Sicht mit entsprechender Rahmeninformation zum damaligen Stand der Filmkultur. Die verschiedenen Sichtweisen aus den drei Ländern stellen meines Wissens auch das Alleinstellungsmerkmal dieses Buches dar, da andere Werke sich jeweils nur auf ein Land konzentrieren. Mir hätten jetzt nur noch Kapitel zu der Sowjetunion und Japan gefehlt. Das Buch ist so bündig, dass man es an zwei Abenden durchgelesen hat ...und an weiteren Abenden immer wieder zu den interessantesten Passagen zurückblättern kann.

  • mopsie
    2020-02-06 13:10

    Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich mir zum Thema "Propagandafilm im Dritten Reich" fast alles anschaffe. Und ich muss sagen: Dieses Buch schließt eine Lücke in der Forschung. Es gibt tausende Bücher über US-Propaganda, über britische Propaganda und natürlich unendlich viele über deutsche Propagandafilme. Was Hans Stromsdörfer hier gemacht hat, wurde aber meines Wissens noch nie vorgenommen. Er vergleicht die Darstellung von Engländern in deutschen Filmen mit der Darstellung von Deutschen in englischen und US-Filmen der gleichen Ära.Damit kommt er der "Quantifizierbarkeit" von Propaganda sehr nahe - oder auf Deutsch: Welche Propaganda war erfolgreicher - und warum? Seine Thesen basieren auf einer sehr genauen Analyse der Filme. Obwohl ich diese sehr gut kenne, sind mir viele Details in der Darstellung des "Anderen" nie aufgefallen. :-) Das Buch ist aber nicht nur etwas für Experten. Der Autor führt sehr ausführlich und sehr systematisch in die Hintergründe der Propaganda ein (also: Wer hat die Filme beauftragt? Was waren die Unterschiede der Propaganda-Struktur in UK, USA und Deutschland? usw.).Schade nur, dass es im Buch keine Bilder gibt. Aber wahrscheinlich waren die Rechte zu teuer!

  • berichte-von-anderswo.de
    2020-02-26 12:06

    Dass die Nationalsozialisten in ihren Allmachtsphantasien auch das Medium Film zur Propaganda nutzten, ist hinreichend bekannt. Scheußliche Auswüchse wie „Jud Süß“, „Hitlerjunge Quex“ oder „Triumph des Willens“ fallen einem dazu ein, ohne dass die meisten Nachkriegs-Kinder in Deutschland diese Machwerke wegen des Aufführungs- und Verkaufsverbots je gesehen hätten. Dass Hitler – übrigens ein stiller Fan von Walt Disneys Zeichentrickfilmen – und Joseph Goebbels nicht im luftleeren Raum ihre Hand nach der deutschen Filmproduktion ausstreckten, ist hingegen weniger bekannt.In seinem handlichen Überblicksband „Watching the Enemy“ stellt Hans Strömsdörfer die NS-Filmpropaganda nun gut verständlich in einen erweiterten internationalen Zusammenhang. Er zeigt, wie in Großbritannien und den USA bereits im Ersten Weltkrieg Filme zur Einflussnahme auf die Stimmung in der Bevölkerung durch anti-deutsche Ressentiments genutzt wurden. Im Kaiserreich kam man erst verspätet auf diese Idee. Während das NS-Regime dann später die Filmproduktion ganz auf die Ablenkung bzw. Suggestion gewünschter Einstellungen hin trimmte, blieb sie in den alliierten Ländern doch überwiegend ein kommerzielles Geschäft. Das heißt allerdings nicht, dass sich nicht Film-Mogule recht widerspruchslos den Wünschen der Regierung gebeugt oder diese sogar in vorauseilendem Gehorsam erfüllt hätten. In der Nachkriegszeit blieb dieser Makel lange unausgesprochen.Ich habe die schlanke Monographie mit Gewinn gelesen. Sie eignet sich besonders für einen schnellen Überblick über dieses spannende Thema. Der Anhang mit einer Filmliste und einem umfangreichen Literaturverzeichnis ebnet dann den Weg für eine weiter reichende Beschäftigung.