Read Auf dem Rand: Erzählung by Christoph A. G. Klein Online

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Seine Freundin A ist seit einem halben Jahr in New York Irgendwie muss er ihr erklren, dass er mit P einen Kurzurlaub plant Fr P schwrmt er seit zwei Jahren die Liebe zu A scheint endlich.Eine idealisierte, phantastische Beziehung steht einer komplizierten, destruktiven gegenber Letztere ist Realitt Kurz vorm Scheitern Die Hoffnungen des Protagonisten liegen auf dem Urlaub Doch er versagt Die Erkenntnis, dass P unerreichbar bleibt, zerstrt ihn Traum und Wirklichkeit berlagern sich, reien ihn in eine gefhrliche Spirale aus Gedankenlosigkeit und Selbstzerstrung bis er den richtigen Umgang mit sich und den Enttuschungen des Erwachsenwerdens findet und sich wieder auf sich selbst besinnen kann Ein Mann, zwei Lieben eine Erzhlung ber die Erwartungen an die Liebe und ihre objektiven Widersprche....

Title : Auf dem Rand: Erzählung
Author :
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ISBN : B014STVF5C
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Fuego Auflage 1., 16 November 2012
Number of Pages : 166 Pages
File Size : 891 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Auf dem Rand: Erzählung Reviews

  • Dreamworx
    2020-03-29 01:02

    Christoph A.G. Klein erzählt in seinem Debütroman Auf dem Rand" die Geschichte eines 30-jährigen Mannes, der die wahre Liebe sucht. Er hat eine mehrjährige Beziehung zu A, die schon länger kränkelt und an der vielleicht nur noch durch Gewohnheit festgehalten wird, um dem Alleinsein zu entfliehen. Gleichzeitig ist der junge Mann seit einiger Zeit verliebt in P, sie haben sich über die Arbeit kennengelernt und waren eigentlich gute Freunde, doch er verspricht sich mehr davon. Eines Tages lädt P ihn ein, mit ihr eine Woche Urlaub zu machen. Die beiden reisen zusammen, doch eigentlich ist jeder für sich allein, denn er merkt, dass er es ihr nie recht machen kann, sie zieht sich zurück, weil er ihr so auf die Pelle rückt und sie mit seinen offensichtlichen Gefühlen nicht umgehen kann oder will, da sie nicht das Gleiche empfindet. Am Ende der Reise muss der junge Mann erkennen, dass er nicht nur A verloren hat, sondern auch die Freundschaft zu P durch sein Liebesgeständnis. Diese Erkenntnis zieht ihm den Boden unter den Füssen weg und er verzweifelt derart daran, dass er zweimal versucht, sich das Leben zu nehmen, allerdings nicht ohne vorher Absicherungen getroffen zu haben, dass man ihn findet oder er rechtzeitig ins Krankenhaus kommt. Endlich sieht er ein, dass er nicht ohne fremde Hilfe aus seiner Stimmung herauskommt und vertraut sich Freunden, Familie und Therapeuten an, um endlich zu sich selbst finden zu können und die Niederschläge des Lebens und besonders in der Liebe zu verarbeiten.Dem Autor ist eine ganz besondere Geschichte gelungen, gibt er doch recht anschaulich die Gedanken- und Gefühlswelt seines Hauptcharakters wieder, so dass man als Leser hin- und hergerissen ist, weil man dem jungen Mann zu Hilfe eilen möchte. Die selbstkritische Auseinandersetzung mit seiner eigenen Person ist sehr gut reflektiert und man würde sich wünschen, dass mehr Menschen so in sich hineinhorchen, bevor sie irgendwelche Dinge tun, sagen oder initiieren. Die Suche des Mannes nach einer stabilen Liebesbeziehung rührt einen ans Herz und macht einen auch traurig, denn zeigt es doch auch die Verzweiflung und die Abhängigkeit zu einem anderen Menschen.Das Buch ist keines zum Nebenherlesen, sondern zum sich Einlassen und Nachdenken. Ein ganz besonderes Buch, schonungslos, herzergreifend aber auch realitätsnah. Eine absolute Leseempfehlung!

  • Druckbuchstaben
    2020-03-18 03:07

    Seit Tagen denke ich über dieses Buch nach und versuche die richtigen Worte für eine Rezension zu finden. Warum es mir so schwer fällt? Nunja, es ist eben keines dieser vielen Fantasie-Geschichten, die ich sonst so lese. In die man einfach eintaucht, sobald man die erste Seite aufgeschlagen hat, und aus der man mühelos wieder auftaucht, sobald man das Buch zuklappt.Hier geht es um reale Gefühle und Geschehnisse, die einem bekannt vorkommen, wenn man schon einmal an einem solchen oder ähnlichen Punkt in seinem Leben angekommen ist. Hier werden keine schleimigen Monster mit irgendwelchen Seraphklingen bekämpft, sondern hier geht es vor allem um die Dämonen in einem selbst. Wie schnell und einfach die Realität, Träume und mühevoll aufgebaute Illusionen zerstören kann.Wie schnell man ins Straucheln geraten und von seinem Weg abkommen kann, um am Ende doch zu sich selbst zu finden.Auf nur 128 Seiten nimmt der Autor den Leser, in die Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten mit. Und auch wenn ich mit dem Verhalten und den Gedanken des Protagonisten nicht immer zufrieden war, im Gegenteil, manchmal war ich wirklich schockiert, hat mir der Ausflug gut gefallen. Einen großen Teil dazu beigetragen hat sicherlich der Schreibstil des Autors, den ich nicht anders als poetisch beschreiben würde.Im Nachhinein betrachtet, hätte ich das Buch gerne in einer Leserunde gelesen, weil es so viele Textstellen gibt, über die man sich Gedanken macht und die Stoff für Diskussionen bieten."Es gibt Phasen, da überkommt mich die Zuversicht, dass alles einen Sinn ergibt. Ich glaubte schon immer an Schicksal. Alles hat seine Bestimmung und erfüllt einen Zweck, den wir manchmal nur schwer und spät erkennen. Doch das Leben hat seine Gründe, die der Verstand nur langsam versteht. Wir sind zu langsam für diese Welt." (S. 110)Fazit:Kein Buch, bei dem man abschalten kann, sondern sich konzentrieren muss, um keinen Augenblick zu verpassen. Eine Geschichte, die einen auch dann noch beschäftigt, wenn man das Buch längst zugeklappt hat.

  • Manu2106
    2020-03-02 01:52

    Seit einem halben Jahr lebt Er mit A in einer Fernbeziehung.Er ist seit zwei Jahren in seine Arbeitskollegin P verliebt,sie hat ihm in einen Kurzurlaub eingeladen. Das muss er nun A beibringen.Er nimmt sich vor P auf dieser Reise seine Gefühle zu gestehen, P jedoch gesteht ihm, das sie ihren Ex nicht vergessen kann. Das reißt ihm den Boden unter den Füßen weg, er fällt in schwere Depressionen die es nun zu überwinden gilt.Dies ist eine Geschichte, welche mal ganz anders geschrieben wurde, ohne Namen, alle Protagonisten sind nur mit einem Buchstaben benannt worden, das hat mich am Anfang erst irritiert, aber man gewöhnt sich recht schnell daran.Das Buch hat zwar "nur" 128 Seiten, doch muss man diese sehr konzentriert lesen, denn man erlebt als Leser die verworrene Gefühls- und Gedankenwelt des Erzählers richtig mit.Er muss wieder zu sich selber finden, und mit sich und seiner Umwelt wieder in Einklang bringen.Der Schreibstil des Autors ist einfach toll, der passt genau zum Protagonisten, der einen richtig mit in den Strudel seiner Gedanken, Gefühle, und in sein Tun reißt."Auf dem Rand" ist kein Buch für zwischendurch, für diese Geschichte muss man sich einfach Zeit nehmen, denn man muss sich auf IHN einlassen.Es lohnt sich.