Read Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi (Inspector Swanson: Baker Street Bibliothek 2) by Robert C. Marley Online

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London, East End, 1888 Ein unheimlicher Killer verbt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschlielich Prostituierte zum Opfer fallen Er nennt sich selbst Jack the Ripper Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen Wer ist der perfide Killer Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an Ist am Ende etwas dran an den Gerchten, das britische Knigshaus selbst habe seine Finger im Spiel...

Title : Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi (Inspector Swanson: Baker Street Bibliothek 2)
Author :
Rating :
ISBN : B00X3VVD22
ISBN13 : -
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Dryas Verlag Auflage 1 21 Mai 2015
Number of Pages : 572 Pages
File Size : 588 KB
Status : Available For Download
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Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper: Ein viktorianischer Krimi (Inspector Swanson: Baker Street Bibliothek 2) Reviews

  • Nadine Edel
    2020-02-17 12:57

    Ich muss zugeben, hier hat mich das Thema und auch das Cover gereizt. Den Autor kannte ich bisher nicht, daher wusste ich nicht, was auf mich zukommt.Wer kennt ihn nicht, denn Fall "Jack the Ripper", den Mörder, der Ende des 19 Jahrhunderts Prostituierte im Stadteil Whitechapel (London) bestialisch ermordet hat. Wir lernen die Geschichte hier aus dem Blickwinkel der Ermittler kennen. Viel mehr kann ich eigentlich zum Inhalt auch gar nicht sagen, denn das würde zu viel verraten.Schon nach den ersten Seiten war ich direkt in der Handlung. Der Autor erzählt in einer Sprache, die gut und gerne zu der Zeit der Morde hätte gesprochen werden können. Sogar die Dialoge wirkten sehr authentisch. Dazu hat er den Charakteren so viel Leben eingehaucht, dass man als Leser gar nicht anders konnte als sich dazu gehörig zu fühlen. Besonders gut hat mir der Humor der einzelnen Personen gefallen. Ob der Mörder am Ende gefunden wird oder nicht, werde ich euch natürlich nicht verraten. Ich habe das Buch an zwei Tagen gelesen und hätte gern noch weitere Informationen, für die der Autor im Übrigen 25 Jahre lang recherchiert hat, erhalten.Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus, allerdings nur, wenn man kein Problem mit blutig beschriebenen Szenen hat. Denn manche Leichenfunde waren auch als Leser mit der entsprechenden Fantasie nicht schön anzusehen.Der Autor hat noch ein weiteres Buch geschrieben, das zwar vor "Jack the Ripper" erschienen ist, allerdings fünf Jahre nach den Vorfällen spielt. Ich habe es noch nicht gelesen, werde es aber sehr bald tun. Es heisst "Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten".

  • Pink Anemone
    2020-02-25 13:11

    London, East End, 1888: Ein unheimlicher Killer verübt im Stadtteil Whitechapel eine bis dahin beispiellose Mordserie, der ausschließlich Prostituierte zum Opfer fallen. Er nennt sich selbst 'Jack the Ripper'.Scotland Yards Chief Inspector Donald Swanson und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Doch alle Versuche, Licht ins Dunkel zu bringen, scheitern. Sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll geraten in den Dunstkreis der Ermittlungen.Wer ist der perfide Killer? Und warum ordnet der Commissioner von Scotland Yard die Vernichtung von Beweismaterial an? Ist am Ende etwas dran an den Gerüchten, das britische Königshaus selbst habe seine Finger im Spiel?...(Klappentext)♛♛♛♛♛♛♛♛♛♛"Sie schien nur so in Blut zu schwimmen. Ihr Körper war größtenteils im Schatten verborgen, aber das durch das Fenster einfallende Licht spiegelte sich deutlich im matten Glanz ihrer weit geöffneten Augen." (S. 16)Obwohl dies der 2. Teil der Inspector Swanson-Reihe ist, spielt dieser 5 Jahre vor "Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten". Daher eignet sich dieser Teil auch sehr gut, um in diese Reihe einzusteigen.Das Interessante und auch Spannende an dieser Inspector Swanson-Reihe ist, dass hier so mancher Protagonist keineswegs fiktiv ist, allen voran der Hauptcharakter Chief Inspector Donald Swanson.Er war damals tatsächlich einer der leitenden Ermittler im Fall "Jack the Ripper". Dadurch erhält diese viktorianische Krimi-Reihe eine ganz besondere Authentizität. Doch unser Inspector ist nicht der Einzige der keineswegs fiktiv ist, denn auch die Romane selbst stützen sich auf historische Fakten.War es im 1. Teil der tatsächlich immer noch existierende Hope-Diamant mit seinem anhaftendem Fluch, ist es in diesem Teil niemand geringeres als Jack the Ripper.Hie erkennt man ein weiteres Mal wie viel Recherchearbeit vom Autor geleistet wurde, denn die Story stützt sich auch hier wieder auf diverse Fakten, wie z.B. bezüglich der damaligen Tatverdächtigen, die vermeintlichen von Jack the Ripper stammenden Briefe oder die damalige Ermittlungsarbeit.Und auch hier haben wieder diverse damals existierende Personen, wie z.B. der Psychiater Dr. Forbes Winslow, Inspector Abberline und sogar Oscar Wilde und Lewis Carroll und noch einige mehr, ihren Auftritt.Mit all dem erschuf der Autor eine gelungene Mischung aus Fakten und Fiktion, welche einen äußerst spannenden viktorianischen Krimi entstehen ließ.Die Auflösung ist überraschend und keineswegs unglaubwürdig. Alle begonnenen Fäden verlaufen zu einem stimmigen Ganzen.Das Buch ist in vier Abschnitte geteilt und jeder davon wird durch private Notizen eines damaligen Beamten eingeleitet. Nicht alle davon sind wahr und daher mit einem schelmischen Augenzwinkern zu betrachten.Der Schreibstil ist flüssig und klar, die Erzählweise packend und atmosphärisch. Robert C. Marley schafft es Bilder im Kopf entstehen zu lassen und somit den Leser in das viktorianische East End zu katapultieren. Man sieht die nebelverhangenen Gassen regelrecht vor sich, während man sich mit Inspector Swanson auf die Jagd nach "Jack the Ripper" macht.">>Sie meinen<<, sagte Abberline, dem offensichtlich gerade ein diffuses Licht aufgegangen war, >>der Mörder hat diese Schürze getragen?<<>>Oder ein Schlachter.<<, sagte Chandler.Swanson überlegte, ob das in diesem Fall nicht ein und dasselbe war." (S. 127)Einen gelungenen Abschluß bildet das Nachwort von Nevill Swanson, Urenkel des berühmten Inspectors Donald Sutherland Swanson, der über den "wirklichen" Inspector Swanson erzählt.Fazit:Bevor ich an diesen Krimi ging, las ich das Sachbuch  Ich war also quasi auf dem letzten Stand der "Ripper-Forschung".Daher fand ich es besonders interessant und äußerst bewundernswert, wieviel Fakten der Autor in diesen Krimi fließen ließ und dies zu einer neuen und spannenden Geschichte verwoben hat. Selbst für sogenannte "Ripperologen" ist dieser Krimi also durchaus lesenswert.Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen, war komplett in die Jagd von "Jack the Ripper" vertieft und tauchte nur ungern wieder daraus auf.Wieder einmal konnte mich Robert C. Marley von sich überzeugen und ich freue mich schon jetzt, mit dem 3. Teil der Inspector Swanson-Reihe ein weiteres Mal in das viktorianische London einzutauchen, um mit dem Inspector auf Verbrecherjagd zu gehen.© Pink Anemone

  • HEBRI
    2020-02-13 13:51

    Nun liegt also der zweite Band von Inspector Swanson vor. Nachdem ich dem ersten Fall, "der Fluch des Hope Diamant" nur drei Sterne geben konnte, aber durchaus Potential festgestellt habe, überzeugt mich der neue Band völlig. Diesmal geht es um den Fall von "Jack the Ripper", welchen ich hier nicht gesondert beschreiben muss.Interessant ist, dass Inspector Swanson auch in der Realität in diese Sache verwickelt war und im Nachwort ein Nachkomme hierzu zu Wort kommt.Die entwickelte Theorie des Mörders und der Hintergründe sind schlüssig und sehr spannend zu lesen. Diesmal wird auch auf zuviel "Effekthascherei" wie im ersten Band verzichtet, möglichst viele bekannte victorianische Personen auftreten zu lassen, Oscar Wilde immerhin wurde - wieder - eingebaut.Was ich ein bisschen verwirrend fand war, dass die von Inspector Swanson im Roman entwickelte Theorie, wer nun wirklich hinter Jack the Ripper steckt, nicht mit der am Ende des Buches aufgefühten "realen" Theorie von Swanson, welcher dieser in seinem Nachlaß vermerkte, zusammen passt. Finde ich irgendwie unlogisch.Da die wirkliche Identität von Jack aber sowieso auf immer im Londoner Nebel verborgen bleiben wird, hat das dem Gesamtbild und dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.Freue mich schon auf den nächsten Band!

  • Florian
    2020-02-13 13:00

    Bei Inspector Swansons zweiten Fall, der zeitlich vor dem ersten Buch angesiedelt ist, handelt es sich um einen spannenden und kurzweiligen Kriminalroman mit vielen Wendungen. Wie bereits im ersten Buch tauchen einige historisch bekannte Figuren auf, die wunderbar dargestellt sind. Um nicht zu spoilern, verzichte ich hier auf eine Inhaltszusammenfassung, nur soviel sei verraten, dass dieser Roman die gängigen Theorien zur Identität Jack the Rippers sehr gut aufgreift und sie in einen schönen Kontext setzt. Dabei wird der Roman jedoch nie trocken, wozu viele der Sachbücher zu diesem Thema neigen.Wer ein Fan der Theorien ist oder einen Einstieg in das Thema bekommen möchte, kann unbesorgt zu diesem Roman greifen.