Read Die Herrenausstatterin: Roman by Mariana Leky Online

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Von der Autorin des aktuellen Spiegel Bestsellers Was man von hier aus sehen kann Katja Wiesberg verschwimmt die Welt vor Augen Ihr Mann ist fort, und sie ist ihren Job los Katja ist allein Da sitzt auf einmal ein lterer Herr auf dem Rand ihrer Badewanne und stellt sich als Dr Blank vor Es ist der Geist ihres ehemaligen Nachbarn Und noch ein Fremder taucht auf Nachts steht ein Feuerwehrmann vor der Tr, der behauptet, zu einem Brand gerufen worden zu sein und nicht wieder geht Mit entwaffnender Zutraulichkeit nistet er sich in Katjas Leben ein Erst allmhlich begreift sie, wie gut er ihr tut Ein kleinkrimineller Feuerwehrmann, der Karatefilme liebt, ist gerade das Richtige, um sie zurck ins Leben zu holen.Eine abenteuerliche Dreiecksgeschichte nimmt ihren Lauf, zwischen einer aus dem Alltag gefallenen Frau, einem beraus selbstbewussten Liebhaber und einem lebensweisen Toten, den allerdings nur Katja sehen kann Mariana Lekys Roman verfhrt in eine Welt, die komischer und trauriger ist als unsere und dabei geisterhaft menschlich....

Title : Die Herrenausstatterin: Roman
Author :
Rating :
ISBN : B00CSRR47K
ISBN13 : -
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : DUMONT Buchverlag Auflage 1 1 Oktober 2010
Number of Pages : 588 Pages
File Size : 774 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Herrenausstatterin: Roman Reviews

  • Roland Kohl
    2020-03-22 16:23

    Die Geschichte hat mich wegen ihres fantasievollen Plots überzeugt. Daneben ist die Sprache einfach herrlich und mir ist nicht klar wie man auf schöne Formulierung wie "er roch nach einem Herrenduft im Angebot" kommt. Immer wieder tauchen grundlegende Weisheiten über das Leben schön verpackt in Sprache und Handlung auf.Es hat mir sehr viel Spass gemacht, das Buch zu lesen.

  • Tom Liehr
    2020-03-08 18:06

    Die Heldin dieses eigenartigen Romans ist eine eigenartige, eigenwillige Frau. Die allgemein eher etwas unschlüssige Übersetzerin Katja Wiesberg trifft Jakob, der ihr neuer Zahnarzt ist, aber ein so ganz anderer Zahnarzt als die anderen vorher. Wenn man sich nach dem ungewöhnlich sensiblen Vorgespräch mit dem sympathischen und attraktiven Mann auf seinem Zahnarztstuhl niedergelassen hat und den Kopf anlehnt, kann man ein Schild lesen, das an der Decke des Behandlungsraums hängt: „Alles wird gut“ steht da.Wird es aber nicht. Jakob und Katja werden zwar bald ein ziemlich glückliches Paar und heiraten sogar, aber das Zusammenwohnen ist Jakobs Sache nicht (er zeltet lieber im Garten). Und auch die Treue, wie sich bald herausstellt. Er trifft die hübsche und etwas jüngere Alina, aber bevor dann noch Scheidung und ähnliche Katastrophen folgen, beendet ein Verkehrsunfallverursacher Jakobs Leben. Und Katjas Ehe. Und eigentlich alles andere auch.Bis dahin liest sich „Die Herrenausstatterin“ einfach genial, folgt ein brillanter, unglaublich humorvoller, nachgerade weiser Satz dem anderen, ist es ein unfassbarer Spaß, ein fulminantes Vergnügen, diese eigentlich unspektakuläre Geschichte zu lesen. Dann ist Jakob tot und Katja kommt nicht mehr so recht aus den Puschen. Evylin, die Kollegin und beste Freundin, geht mit ihrem Psychiater auf Weltreise, und Bengt, der gemeinsame Chef, gibt Katja Langzeiturlaub. Dann tauchen erst Blank und später Armin in ihrer Wohnung auf. Blank war Anfang sechzig, ist seit kurzer Zeit tot und kann nur von Katja gesehen werden, aber Armin ist jung und lebendig - und behauptet, Feuerwehrmann zu sein, was Katja aber nicht ganz glauben kann. Die beiden Männer werden jedenfalls ihre ständigen Begleiter auf dem Weg zurück ins Leben, und während Blank langsam schwindet, entsteht unerwartet Neues.Dieser zweite Teil ist ebenfalls sehr originell und sprachlich mehr als überzeugend, aber auch etwas gedehnt und überbemüht. Nicht jede Idee scheint der Geschichte zu dienen, sondern soll eher das Ende aufhalten, etwa der Trip nach Eindhoven und Armins Begegnung mit Ralph McQuincey, einem Karatefilmdarsteller aus den Achtzigern. Die hohe Dichte der ersten Seiten verflüssigt sich in Richtung Schluss immer mehr, wechselt beinahe ins Gasförmige. Und das fühlt sich leider an, als wolle die Autorin der Frage nach dem Warum auf diese Weise ausweichen.Bleibt eine toll erzählte, unkonventionelle Geschichte, die ab der Mitte zwar etwas versandet, aber unterm Strich immer noch prachtvoll unterhält, weil so viel Energie vom Anfang übrig ist.

  • Dr. Marianne Putlitz
    2020-03-21 15:53

    Wie alles, was ich von Mariana Leky bisher gelesen habe, sehr unterhaltsam, in gutem Stil verpackt und dabei auch noch so lebensklug. Ich liebe ihre kleinen Geschichten, die nicht die Welt retten, aber amüsantes Lesevergnügen bescheren.

  • Amazon Kunde
    2020-03-30 17:57

    Kindle: Inhalte vertauscht!Habe die Herrenausstatterin als Kindleversion bestellt und den Text von „Was man von hier aus sehen kann“ bekommen (siehe Foto vom Kindle Bildschirm). Die Okapi-Geschichte ist aber toll, deshalb 4 Sterne.

  • Patrizia
    2020-03-15 16:23

    ein leises und dadurch sehr anrührendes Buch! Man spürt es noch lange nach...

  • Langsamfahrer
    2020-03-03 18:16

    Meine neue Lieblingsautorin.

  • Ginnny
    2020-03-02 14:13

    Ohne wiederholen zu wollen, was andere schon zutreffend beschrieben haben: Ein Buch, das mich beeindruckt hat! Der Witz, der in dieser vordergründig so einfachen Sprache steckt, hat es in sich - und das ist genau das richtige Mittel um einen so schweren und tragischen Stoff (Tod, Verlassensein, Einsamkeit, Tristesse, Suizidabsichten)anzugehen.Die Sprache ist oft spartanisch - und genau darin liegt der besondere Reiz dieses Romans.Eine ganz eigenwillige Komposition. Hochachtung vor Mariana Leky!

  • BerndP
    2020-03-09 14:20

    „Ich habe immer geglaubt, das Leben sei eine Einladung mit Tischkärtchen. Als müsste man sich, schon aus Gründen der Höflichkeit, auf den Stuhl setzen, der einem zugewiesen wird, auch wenn es am anderen Ende des Tisches viel lebhafter zugeht. Ich möchte Ihnen sagen: Das ist ein Irrtum. Es ist eine Einladung mit freier Platzwahl.“Mit ihrem Bestseller „Was man von hier aus sehen kann“ ist Mariana Leky sicher zu einer der bekanntesten deutschen Autorinnen der letzten Jahre geworden – erstaunlich, dass ihre Backlist trotzdem eher vor sich hinzudümpeln scheint und vom breiten Publikum noch nicht entdeckt wurde. Das ist für besagtes Publikum bedauerlich, denn auch im erstmals 2010 erschienenen „Die Herrenausstatterin“ zeigt die Autorin, mit welcher Meisterschaft sie es versteht, emotionale Räume zu öffnen, sie mit sanftem Licht auszuleuchten und ihre Leser dann behutsam in den nächsten Raum zu schieben. Sanfter Humor, Lebensklugheit und eine liebenswerte Schrulligkeit gehen hier Hand in Hand und machen, wie es so schön, in diesem Fall aber auch sehr wahrhaftig heißt, „das Schwere leicht“. Denn: Das Thema Tod, das in „Was man von hier aus sehen kann“ bekanntlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, steht im Mittelpunkt dieses kurzen, aber bewegenden Romans.Katja Wiesberg findet die eine große wahre unvorstellbare Liebe, verliert sie und muss alsbald im freien emotionalen Fall lernen, damit umzugehen. Es treten außerdem auf: eine beste Freundin mit lasterhaften Lebenswandel und Marzipankartoffelobsession, ein Geist namens Herr Blank, der bald zu Katjas engster Bezugsperson wird, und der Feuerwehrmann Armin, der das Herz der Heldin erobern möchte. Lekys Figuren sind gleichermaßen wunderbar und sonderbar, und obwohl eigentlich recht wenig passiert in dieser kleinen, feinen Geschichte über Trauer und Neuanfang, ist jede Menge los auf den 207 Buchseiten. Dass die Autorin am Ende offensichtlich fertig werden wollte, statt Katjas Geschichte tatsächlich abzurunden, macht dabei gar nichts: Man fühlt sich vom einzigartigen Erzählton der Autorin wie in eine warme Decke gepackt, hat gelächelt, sich gewundert, nie gelangweilt und mit der ein oder anderen Träne gekämpft. Volle Punktzahl, beide Daumen hoch und ein herzliches Dankeschön an Mariana Leky und Dumont für dieses kurzweilige und bewegende Lesevergnügen, das elegant Spagat macht zwischen „Kunst“ und „Kommerzieller Unterhaltung“, was man meiner Meinung nach nicht so oft findet im deutschen Belletristikmarkt.