Read Kloster Eberbach: Das Lesebuch by Ralf Frenzel Online

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Der Lesebuch Kloster Eberbach f hrt durch Kunst, Kultur und Geschichte der fast 900 Jahre alten Abtei Neben der spannenden Historie im Spiegel deutscher und Rheingauer Geschichte liegt ein weiterer Fokus auf der Architektur und dem Weinbau....

Title : Kloster Eberbach: Das Lesebuch
Author :
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ISBN : 3960330057
ISBN13 : 978-3960330059
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Tre Torri Verlag 7 M rz 2017
Number of Pages : 384 Pages
File Size : 663 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Kloster Eberbach: Das Lesebuch Reviews

  • Sabine DB
    2020-02-09 10:51

    "Kloster Eberbach - Das Lesebuch" beschreibt Kloster Eberbach von seinen Anfängen bis heute.Kloster Eberbach, diese wundervolle Anlage, fasziniert mich, seit ich hier in der Gegend lebe.Das Kloster liegt eingebettet in die Weinberge des Rheingaus, oberhalb des Rheins an einem Hang.Wenn man dort ist, wird man als Besucher gleich gefangen genommen von der Atmosphäre. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.Als nun der TRETORRI – Verlag dieses Buch herausgegeben hat, das „Kloster Eberbach – Das Lesebuch“ heisst, war ich gespannt. Das Lesebuch, was soll mir das sagen. Man kennt ja von ähnlichen Locations Bildbände, auch mal etwas über die Geschichte, aber Lesebuch? Lesebuch erinnerte mich gleich an die Schule. Lernen und Kloster Eberbach????Wahrlich, ich habe in dem Buch viel gelernt oder wieder aufgefrischt mit vielen detaillierten und sehr gut geschriebenen Informationen.Es ist toll aufgemacht, 2 lange Abende hat mich das Buch gefesselt, ich musste einfach weiterlesen.Kloster Eberbach wird aus vielen Blickwinkeln betrachtet im Buch.Man lernt die Stiftung kennen, die dafür sorgt, dass Kloster Eberbach erhalten bleibt.Die Historie vom Zisterzienserkloster über die leidvolle Geschichte in der Nazizeit bis heute bietet dem Leser sehr viel unterschiedliche Einblicke.Auch die Geschichte der Zisterzienser im Allgemeinen und besonders in Eberbach wird beleuchtet.Den Weinbau, hier besonders der Steinberg, die wundervolle Architektur und letztendlich das Weingut, das weit über Kloster Eberbach hinausgeht, lernt man kennen.Vermutlich begann es 1134 mit der Idee zur Gründung Eberbachs, als Bernhard von Clairvaux zu Gesprächen in Mainz weilte.Eberbach sollte im Kisselbachtal entstehen. Dort fand man ideale Voraussetzungen für ein Kloster.Kloster Eberbach hatte letztendlich im 13. Jahrhundert 20 Grangien und 8 Stadthöfe und eigene Schiffe.Die Geschichte des Klosters und der Klostergemeinschaft ist im Buch detailliert beschrieben und es ist erstaunlich wie groß der Orden damals in seiner Bedeutung war.Diverse Kriege machten dem Kloster zu schaffen und letztendlich führte 1803 die Säkularisation zum Untergang der Klostergemeinschaft.Danach war Kloster Eberbach Gefängnis und später war der Eichberg, die Psychiatrie mit ihrer nicht gerade ruhmvollen Geschichte im 3.Reich, dort angesiedelt.Bis heute führt das Buch durch die Geschichte von Kloster Eberbach, das mittlerweile Kulisse für Filme wie „Der Name der Rose“ oder „Game oft Thrones“ war.Heute ist das Kloster ein Ort für Konzerte, Kulturveranstaltungen, aber auch Tagungen,usw.Mich hat das Buch daran erinnert, das ich viel zu lange nicht mehr dort war. Spaziergänge rund um Kloster Eberbach lassen einen eintauchen in die wundervolle Atmosphäre, Besichtigungen sowieso.Die stimmungsvollen Fotos im Buch zeigen dem Betrachter wie schön es dort ist.Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein Muss für alle Eberbach-Liebhaber und besonders geeignet für alle Leser, die Kloster Eberbach entdecken wollen.Das Buch beschreibt Eberbach so wundervoll, dass man gleich hin möchte.

  • Michael Pohl
    2020-02-26 13:44

    Wer sich das Buch als Ergänzung zum absolut empfehlenswerten Besuch der Klosteranlage gegönnt hat, der wird wie ich möglicherweise ziemlich enttäuscht sein. Abgesehen von den durchaus netten Fotos, ist das Buch so trocken geschrieben, dass ein Weißwein aus dem Rheingau vor Neid erblassen würde. Der Schreibstil ist antiquiert und hinkt in Sachen Erzählfrische doch ziemlich seiner Zeit hinterher. Er ist zudem extrem nüchtern, wenig beschreibend und mit Fachbegriffen und Fremdwörtern gespickt, wie es nur wissenschaftlichen Historikerveröffentlichungen eigen ist (das Vorurteil gegenüber den Historikern mögen mir jene verzeihen, die wenigen positiven Ausnahmen verleiten dazu). Wenn man unter Seinesgleichen bleiben will, ist das ein lohnender Kauf, für die Allgemeinheit ist das eher nichts. Wer das Buch aus touristischem Interesse kaufen möchte, sollte sich dies überlegen oder zumindest Oberstudienrat sein (ok, Vorurteilsschublade auf). Wer ein paar schöne Bilder sucht, der wird sicher auch mit einem Bildband zufrieden sein. Es wirkt auf mich, als hätte der Autor noch Verwendung für eine frühere Examensarbeit gefunden und sämtliche Recherchen eingearbeitet. Die drei Sterne gibt es für die vermittelten Fakten. Zwei Sterne Abzug für Schreibstil und Lesefreude. Ich musste das Buch leider immer wieder weglegen, da es sehr ermüdend zu lesen ist.