Read Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da: Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion by Shigemi Ideguchi Online

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Shigemi Ideguchi hat den Atombombenabwurf am 6 August 1945 auf Hiroshima aus nur 500 Metern Entfernung erlebt und berlebt Er hielt seine Erinnerungen in einem Tagebuch fest Der Autor schildert nicht nur die Zerst rung von Geb uden und Natur, sondern auch die Auswirkungen der atomaren Verstrahlung auf K rper und Seelen der Opfer.Anl sslich des 70 Jahrestages des Bombenabwurfs haben die Enkelin des Autors Rima Ideguchi und ihr Ehemann Fabian Liedtke das Buch ins Deutsche bertragen.Angesichts der z hen Verhandlungen ber die Eingrenzung der Verbreitung von Atomwaffen hat dieses Buch nach wie vor nichts an Aktualit t verloren....

Title : Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da: Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion
Author :
Rating :
ISBN : 3955651118
ISBN13 : 978-3955651114
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Hentrich und Hentrich Verlag Berlin Auflage 2 27 Juli 2015
Number of Pages : 390 Pages
File Size : 888 KB
Status : Available For Download
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Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da: Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion Reviews

  • takiasy
    2019-11-18 23:14

    Ein Buch zu einem Ereignis, das wir alle kennen: Zum Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945.Ein dünnes Buch mit kaum über 100 Seiten und trotzdem ein Buch wie wenige andere, die ich bisher gelesen habe.Es fällt mir schlicht schwer zu beschreiben, was ich beim Lesen dieses Buchs alles empfunden habe. In jedem Fall hat mich das Buch stellenweise wirklich fertig gemacht, das aber auch im positiven Sinne: Wenn man liest und versteht, wie viel Liebe es in all dem Elend gab, wie viel Hoffnung angesichts der Hoffnungslosigkeit mitschwingt.Obwohl ich geschichtlich sehr interessiert bin und die Zahlen und viele Fakten kannte, erreicht dieses Buch noch etwas anderes. Ich habe (nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal sehr intensiv) hinterfragt, ob die Atombombenabwürfe auf Japan wirklich in dieser Form nötig waren, um den Krieg schnell zu beenden. Hätte es nicht auch ein Abwurf mit entsprechenden Hintergrundinformationen an die Japaner zunächst einmal auf eine unbesiedelte Region getan?Ich bin recht hart im Nehmen, was Bücher und darin geschilderte menschliche Bosheiten angeht, hier wurde ich aber schon auf eine Probe gestellt. Die Details zu den Verletzungen (auch zu denen des Autors) und Toten sind schon verstörend real geschildert. Nebenbei habe ich aber immer wieder einzelne im Buch angerissene Details im Internet nachrecherchiert, um Dinge besser zu verstehen oder einordnen zu können. Meine Einordnung der Amerikaner in diesem Teil der Geschichte hat sich durch das Buch ganz sicher geändert.Was ich zuletzt (auch persönlich) als Randnote wirklich interessant fand, ist die immer wieder vom Autor gemachte Feststellung, dass man Menschen manchmal (wenn man "Entscheidungsgewalt" über sie hat), mit verhältnismäßig kleinen Dingen, die man ihnen mit dem Hinwegsehen über vorhandene Regeln ermöglicht, eine große Freude machen kann. Dieses Verhalten hat Shigemi Ideguchi möglicherweise das Leben gerettet, da es Menschen gab, die sich später an seine kleinen Taten als Vorgesetzter erinnerten und ihn nicht vergessen hatten. Eine gute Tat, die ohne die Absicht geschah, irgendwann irgendetwas zurück zu bekommen, wirkte nach. Nachahmenswert für alle von uns!Absolute Leseempfehlung! Ein fesselndes Buch!

  • Zen-Cola
    2019-10-22 04:16

    Für viele von uns ist der Abwurf der Atombomben ein Thema in Geschichte, das im Unterricht meistens nur als Fußnote oder kleiner Absatz behandelt wird, obwohl es wesentlich mehr Platz in den Büchern verdient hätte – für den Autor Shigemi Ideguchi ist es ein Grauen, das ihm als Zeitzeuge widerfahren ist.Jahre später lässt er seine Aufzeichnungen veröffentlichen: ein kleiner Band mit knapp 120 sehr schmalen Seiten. Doch lassen Sie sich vom geringen Umfang nicht täuschen, der Inhalt ist gewaltig. Beim Abwurf befand sich der Autor nur 500 Meter entfernt. Der 6. August sowie die Folgetage werden von ihm in all ihrer Grausamkeit festgehalten; anschließend berichtet er von der Strahlenerkrankung und deren Auswirkungen auf die Überlebenden. Als Abschluss zeigt er den mühseligen Weg auf, den die Opfer nach der Kapitulation Japans für Anerkennung gehen mussten – auch, wie sie im Zuge der zeitgeschichtlichen Entwicklungen unter den Teppich gekehrt wurden.Im Buch wird nichts geschönt, also muss der Leser sich auf das eine oder andere furchtbare Detail gefasst machen – aber etwas anderes erwartet man bei dem Thema wahrscheinlich auch nicht. Dann aber liefert es einen wichtigen und authentischen, dabei sehr knappen Bericht eines japanischen Soldaten.

  • Smal89l
    2019-11-11 03:02

    Die Geschichte liest sich flott, es sind ca. 120 Seiten zu lesen. Schon nach den ersten zwei Zeilen liest man gleich weiter und kommt vom Inhalt nicht mehr heraus. Es hat mich sogar mehrere Tage darauf traurig gestimmt, zu wissen, dass dieses Ereignis kein SI-Fi oder Fantasy ist, sondern bittere Realität. Ich habe Mitleid mit diesem Menschen, welche Qualen er wirklich durchlaufen hat, können vermutlich die Wörter es nicht beschreiben.Ich finde es auch gut, dass er am Ende Kritik an den japanischen und amerikanischen Regierungen äußert.

  • Charles Vater
    2019-11-10 03:07

    Es ist eine Horrorgeschichte, leider ist sie wirklich passiert, sogar in zwei japanischen Städten..Wenn das kein Terror war-Obwohl das Buch nur 109 Seiten hat lohnt sich das Lesen. Es ist mehr Substanz im Buch als sonst im vielen Beschreibungen zu finden iost.Hinzu kommt der excellente jklare Schreibstil, die Übersezung ist wirklich großartig.Bedrückend ist das Buch, aber vielleicht hat es den Autor etwas erleichtert, das zu Papier gebracht zu haben.Ich wünsche niemand so etwas erleben zu müssen.