Read Stressmedizin: Beratung, Vorbeugung, Behandlung by Christoph Haurand Online

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Stress wird von der WHO als eine der gr ten Bedrohungen der Neuzeit angesehen Ein Reaktionsmuster, das sich im Laufe der Evolution entwickelt hat, wird durch eine rasante Ver nderung der Lebensgewohnheiten immer mehr zu einer medizinischen Herausforderung, da chronischer Stress krank machen kann rzte und Psychologen werden immer mehr mit Krankheiten und St rungen konfrontiert, die ihre eigentliche Ursache in langanhaltenden Stressoren haben Gesundheitsprobleme, St rungen und Krankheiten, die durch Stress verursacht werden, ben tigen jedoch eine spezielle therapeutische Herangehensweise, in der die Symptome unter Einbeziehung eines systemischen Denkens und Handelns betrachtet werden m ssen Stressmedizin spannt genau diesen gro en Bogen um ein gesellschaftlich, medizinisch und konomisch bedeutsames Ph nomen, dessen Krankheits Genese bisher nur unzureichend beachtet wurde.Das Buch vermittelt Therapeuten, Beratern und Gesundheitsmanagern praxisorientiert die Zusammenh nge zwischen Stress und Gesundheit, das diagnostische Vorgehen und die therapeutischen Interventionsm glichkeiten bei stressbedingten Erkrankungen Dazu geh ren auch Entspannungsverfahren, Coaching, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstorganisation Ein Teil des Werkes widmet sich au erdem dem Management von Stress und Stressfolgen im Kontext von Arbeit und betrieblichem Gesundheitsmanagement....

Title : Stressmedizin: Beratung, Vorbeugung, Behandlung
Author :
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ISBN : 3954660903
ISBN13 : 978-3954660902
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Auflage 1 20 Oktober 2014
Number of Pages : 314 Seiten
File Size : 771 KB
Status : Available For Download
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Stressmedizin: Beratung, Vorbeugung, Behandlung Reviews

  • Amelia
    2020-01-25 19:38

    Tolles Buch mit vielen praktischen Hinweisen.Ein bisschen mehr Tiefe an manchen Stellen gewünscht, trotzdem empfehle ich das Buch weiter!

  • Christoph Müller
    2020-01-23 16:18

    Über den alltäglichen Stress wird häufig geklagt. Es wird jedoch deutlich weniger ernsthaft darüber nachgedacht, geschweige denn über die Folgen der körperlichen wie psychischen Anspannung räsoniert. Mit dem Buch „Stressmedizin“ gibt es nun eine medizinisch-psychologische Arbeit, die viel über das Grundsätzliche nachdenkt, aber auch einen unverzichtbaren Beitrag zum Umgang mit den Stressphänomenen leistet.Wer sich durch die übersichtlichen und gut verständlichen Beiträge des Buchs durcharbeitet, der weiß um die Multiperspektivität des Themas. Die körperlichen Folgen sind für die Autorinnen und Autoren genauso im Blick wie die seelischen Konsequenzen des alltäglichen Stresses. Die therapeutischen Interventionen nehmen die Stress-Expertinnen und Stress-Experten genauso unter die Lupe wie das Miteinander von Stress und Arbeitswelt unter besonderer Berücksichtigung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.Folgerichtig fragt Thomas Rutte in einer philosophischen Betrachtung, wer denn für seine Gesundheit verantwortlich ist. Von entscheidender Bedeutung werde sein, so schreibt der Philosoph Rutte, „ob die Einzelnen die Pathologiehaltigkeit der geschilderten Zeitverhältnisse erkennen und eine echte personalistische Perspektive auf sich selbst zurückgewinnen“ (141). Der Einzelne trage als vernünftiges Freiheitssubjekt die letzte Verantwortung für sich selbst.Es ist eine hohe Verantwortung, mit der sich der einzelne Zeitgenosse auseinandersetzen muss. Was als Autonomie erlebt werden kann, dies ist im Alltag immer auch eine große Herausforderung. Die Frage, die sich stellt, ist natürlich diejenige, ob jemand bereit ist, sich dieser Tragweite zu stellen. Es stellt sich die weitere Frage, ob einem Druck von außen nicht hier oder dort eher nachgegeben wird. Der Sozialwissenschaftler Walter Wiberny gibt sich pragmatisch, wenn er ermuntert: „Seien Sie Ihr eigener Lebenskünstler !“ (185) Er schreibt über eine „road to resilience“, sieht den Optimismus als Grundlage für die Steigerung und Entwicklung der eigenen Widerstandskraft. Wiberny unterstreicht, dass resiliente Menschen stets eher an das Gelingen statt an das Scheitern im Leben denken.Wer sich mit dem Stress als alltäglichem Phänomen beschäftigt, der kann sich nicht nur als Einzelpersönlichkeit verstehen. Wiberny macht dies deutlich, wenn er schreibt: „Wenn wir begreifen und vor allem akzeptieren, dass es neben unserer Wahrnehmung der Dinge eine Vielzahl von anderen Realitäten gibt, die auch wahr und richtig sind, haben wir einen wesentlichen Schritt zum Stressabbau gemacht.“ (181)Stress kennt viele Perspektiven. Dies macht das Buch „Stressmedizin“ auf jeden Fall klar. Es macht vor allem nachvollziehbar, dass dem Stress-Phänomen weder mit einer dauernden Klage bezüglich seiner Existenz, noch mit einer Romantisierung des Umgang mit Stress zu begegnen ist. Irgendwie vermittelt das Buch den Eindruck, dass eine neue Sachlichkeit ein entscheidendes Moment zur Klärung der Problematik hilfreich erscheint. Lassen Sie sich darauf ein.

  • Knodt
    2020-02-02 13:32

    Stressmedizin ist ein gelungener Aufschlag für eine interdisziplinäre Debatte zur Implementierung der Stressmedizin als eigenen Fachbereich in der Medizin. Insbesondere diejenigen Teile, die sich mit den Auswirkungen von Stress auf körperliche und psychische Erkrankungen beschäftigen, liefern stichhaltige Beweise für die Brisanz dieses Themas. Darüberhinaus werden therapeutische Interventionen vorgestellt und es wird mit dem Vorurteil aufgeräumt das sogenannte Burn-Out-Syndrom sei eine Krankheit. So wird z.B. das Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) zum Thema Burn-Out zitiert, welches „Burn-Out nicht als Krankheit, sondern als Risikozustand für die psychische und physische Gesundheit sieht. Das Papier sieht Burn-Out primär als ein Problem der Arbeitswelt an und sieht den Handlungsbedarf für Beratung, Unterstützung und Koordination der Betroffenen arbeitgeberseitig.“