Read Traumschiffe des Sozialismus: Die Geschichte der DDR-Urlauberschiffe 1953–1990 by Andreas Stirn Online

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Andreas Stirn legt die erste wissenschaftliche Gesamtdarstellung zur Geschichte der DDR Urlauberschiffe vor Von den fr hen Planungen der SED F hrung ber die Spendenaktion zum Bau der Fritz Heckert , Auszeichnungsreisen f r die Besten der DDR sogar zu anderen Kontinenten, tollk hne Fluchtversuche nach dem Mauerbau bis hin zur Begegnung von Westpassagieren und Ostpersonal auf der modernen Arkona....

Title : Traumschiffe des Sozialismus: Die Geschichte der DDR-Urlauberschiffe 1953–1990
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ISBN : 3940938793
ISBN13 : 978-3940938794
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Metropol Verlag Auflage 2 4 Oktober 2010
Number of Pages : 407 Pages
File Size : 562 KB
Status : Available For Download
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Traumschiffe des Sozialismus: Die Geschichte der DDR-Urlauberschiffe 1953–1990 Reviews

  • Stephan Wolf
    2020-03-20 00:25

    'Völkerfreundschaft' (1960-85), 'Fritz Heckert' (1961-72) und 'Arkona' (ab 1985) hießen die Kreuzfahrtschiffe der DDR - 'Urlauberschiffe' genannt.Ehrgeizige Politiker wollten diese Schiffe. Beim einzigen Eigenbau, der 'Fritz Heckert', sekundierten ehrgeizige Ingenieure, die etwa einen modernen Gasturbinenantrieb planten, der sich allerdings als unterdimensioniert erwies.Das Kommando über die Schiffe hatte aber stets die SED-Führung. Anfangs waren die Schiffe noch Eigentum der Einheitsgewerkschaft FDGB, viele der Fahrten auf den Schiffen waren als Auszeichnungen vergeben worden. 1964 wurden die Schiffe von der Seerederei übernommen. Damit hoffte man, die unrentablen Schiffe endlich in die Gewinnzone zu fahren.Stirn beschreibt die politischen Rahmenbedingungen für den Kauf bzw. Bau der Schiffe, die Auswahl von Besatzung und Passagieren. Bei den Schiffen handelte es schließlich um schwimmende Grenzgebiete.Aber hier setzt meine Kritik ein. Gegenstand des Buches, wahrscheinlich auch der zugrunde liegenden Dissertation, sind 'Traumschiffe des Sozialismus'. Man vermißt also Hinweise und Vergleiche mit Kreuzfahrtschiffen anderer sozialistischer Staaten, etwa die polnische "Stefan Batory". Hier und da schreibt Stirn über die Subventionen der DDR-Schiffe. Aber eine Preistabelle mit Angaben der Preisspannen, Reisebüro-Preise, Preise für Westtouristen, Zuschüssen, Devisenverbrauch und Durchschnittseinkommen enthält er dem Leser vor.Wer ein Buch im Stile der Super-Illu mit einem wehmütigen Rückblick erwartet, wird enttäuscht werden. Stirn hat viele Quellen ausgewertet und Zeitzeugen befragt. Daher kann man die Entwicklung gut nachvollziehen und Stirns Aussagen anhand der Quellen selbst bewerten. Irritierend sind aber seine manchmal aus dem Nichts kommenden journalistischen Argumentation. Beispiel: 'Denkbar wäre, '' (S. 393). Tiefgang wird dann mittels Namen suggeriert, hier Martin Sabrow.

  • Ulf
    2020-03-05 20:28

    Wer noch nicht wusste, dass die Stasi überall war, wem es nicht stört, dass zum Teil 50% einer Seite zur Quellenangabe dient, wer es OK findet, das im Text die Aussagen mit "unbestimmt" oder " nicht belegt " relativiert werden, der soll das Buch lesen.An alle, die Geschichtliches zu den Traumschiffen des Sozialismus suchen..... Ca. 200 Seiten ( abzüglich der Quellenangaben ) werden Sie zu dem Thema finden.Schade um das Geld

  • Rudolf
    2020-03-09 16:34

    Es ist schon dubios, wie sich der Autor über den Film "DDR Ahoi" (Grimme-Preis 2011) in seinem Buch äußert, um seine historische Interpretation aufzuwerten.Der Autor versucht, "die politische Geschichte der DDR-Urlauberschiffe" in seinem 840-seitigen Werk abzuhandeln. Ob es ihm gelingt, ist fraglich, zumal sein Verhältnis zu Zeitzeugen sehr gespalten ist. Wer die wissenschaftliche Essenz sucht, muss sie suchen.Will man über die Geschichte der DDR-Schiffe mitreden, kann man dieses Buch lesen, muss es aber nicht.