Read Small is beautiful: Die Rückkehr zum menschlichen Maß by E. F. Schumacher Online

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Das Prinzip des Gr er, Schneller, Mehr ist am Ende Die Natur chzt unter der Ausbeutung ihrer Ressourcen, eine berentwickelte Technik und eine entfesselte Wirtschaft sto en immer fter an ihre Grenzen Zu einer Zeit, in der die Gesellschaft noch unreflektiert der Religion des industriellen Gigantismus anhing, hat Ernst F Schumacher die heutige Systemkrise bereits vorausgeahnt Mit seiner Vision einer humanen Technologie, die einen geringeren Fu abdruck hinterl sst und den Menschen ein H chstma an selbstbestimmten T tigkeiten erlaubt, hat er viel von dem vorweggenommen, was wir heute unter nachhaltiger Entwicklung verstehen Small is beautiful ist daher aktueller denn je, ein perfekter Wegweiser in eine Welt, in der die Wirtschaft dem Menschen dient und nicht umgekehrt....

Title : Small is beautiful: Die Rückkehr zum menschlichen Maß
Author :
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ISBN : 3865814085
ISBN13 : 978-3865814081
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : oekom verlag 26 August 2013
Number of Pages : 260 Pages
File Size : 584 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Small is beautiful: Die Rückkehr zum menschlichen Maß Reviews

  • Chrissie
    2020-02-18 21:27

    E.F. Schumacher (1911 - 1977) war britischer Ökonom deutscher Herkunft und er hat mit dem visionären Werk - übrigens eingeleitet von Niko Paech - "Small is beautiful - Die Rückkehr zum menschlichen Maß" (1973) Geschichte geschrieben. Im Geleitwort zur Neuauflage 2013 heißt es:"...weil wir es für überaus lehrreich und inspirierend halten für alle, die zur Besinnung kommen wollen, die ein anderes Wirtschaften wollen, die Alternativen zum jetzigen Raubbau suchen oder schon praktizieren."Lesenswert halte ich diesen Klassiker für all diejenigen, die sich eine Abkehr vom Kapitalismus wünschen und sich, wie Paech es formuliert, eine Befreiung von Abhängigkeiten, eine Versorgungssicherheit, eine Demokratisierung, gerechte Verteilung von Erwerbsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, sinnstiftend tätig zu sein, wünschen.In diesem Buch schreibt Schumacher u. a. über die moderne und die dritte Welt, über den Sozialismus, über Atomenergie und eine Technologie mit menschlichen Zügen.Insbesondere gewinnbringend liest sich für mich das Kapitel über die "Buddhistische Wirtschaftslehre". Für Schumacher lautet der Grundgedanke buddhistischer Wirtschaftslehre EINFACHHEIT und GEWALTLOSIGKEIT. Die Vernunftbezogenheit der buddhistischen Lebensweise mündet in dem Muster `erstaunlich geringe MIttel führen zu überaus zufriedenstellenden Ergebnissen'.Einzig und allein der Teil IV "Organisation und Eigentum" wirkt für mich in einigen Unterkapiteln ein wenig langatmig und zu wissenschaftlich und theoretisch.Jedem interessierten Leser, der sich eine andere und menschlichere Welt wünscht, wird dieses Skript mit Wohlgefallen und Genugtuung lesen.

  • Kimsam
    2020-02-20 02:37

    Ein tolles Buch, das deutlich aufzeigt mit wieviel weniger man leben kann, und dass es nicht immer die Jumbopackung oder das Riesenhaus sein muss.Wir wenden die Vorschläge konsequent an und sind immer wieder erstaunt, mit wie wenig man auskommt.Selber einfach mal ausprobieren! Wäre schön, wenn es Mainstream werden würde!

  • Gerlinde Spahn
    2020-02-04 01:43

    Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. In diesem Buch werden sehr anschaulich die Machenschaften der Wirtschaft beschrieben.Wachstum ist endlich, aber das haben noch sehr wenige begriffen. Das Buch ist flüssig und auch für einen Laien sehr verständlich geschrieben. Dieses Buch sollte jeder Lesen der sich um unsere Zukunft sorgt.

  • Roland Gehrke
    2020-02-21 02:28

    Es handelt sich hier um ein sehr anspruchsvolles Buch entspricht voll meinen Erwartungen.war ein Geschenk und ist super angekommen.DAHER MEINE EMPFEHLUNG

  • M. Lehmann-Pape
    2020-01-28 01:44

    Das rechte Maß zu finden, einen nur „leichten“ Fußabdruck im Rahmen des technologischen Wirtschaftens zu hinterlassen und in einer humanen Welt und Gesellschaft die Balance für das gemeinsame Leben zu finden, das waren die Grundthemen Ernst Friedrich Schumachers, die er bereits 1973 mit diesem Buch vorgelegt hat.Nun, 40 Jahre später, haben seine teils fast prophetischen Prognosen der damaligen Zeit hohe Aktualität erlangt. Sie, wie es Schumacher in seiner Analyse beschreibt, ist es letztlich eingetreten. Grund genug, das Buch neu aufzulegen und mit Ernst darüber nachzudenken, ob nicht genauso auch seine Synthese und seine konstruktiven Alternativen genauso bedenkenswert für heute sind, wie es seine Prognosen damals gewesen wären.„Worin könnte die ökonomische Alternative zur bestehenden Wachstumsdoktrin liegen“ ist dabei die Leitfrage, der Schumacher in diesem Werk nachgeht. Und im Laufe dessen er zunächst eindringlich und überzeugend darlegt, dass es eine wie immer geartete „Hintertür für ein technologisches „Weiter-so““ nicht gibt. Ein, auch damals bereits propagiertes, „Wachstum der Grenzen“ wird nicht die Lösung drängender Probleme bieten. Eine Erkenntnis, die nun, 40 Jahre später, in ihrer Wahrheit deutlich vor Augen liegt, aber noch lange nicht zu einer Abkehr eines „Weiter-so“ in irgendeiner ökologisch nur pseudo-verträglichen Form. Dieses Denken wird munter weiter vertreten.Im Kern legt Schumacher so den Finger auf die Wunde der modernen Gesellschaft und geht nicht dem Ziel nach, nur einige „Stellschrauben“ drehen zu wollen. Sondern eine neue Bewertung von „Lebensqualität“ muss, in seinen Augen, die Grundlage einer Bearbeitung der „Unvereinbarkeiten des modernen Industriesystems“ werden und sein.„Mittlere Technologien“ bieten in seinen Augen hier Möglichkeiten einer nachhaltigen und vernünftigen technologischen Lebensweise, genauso, wie die von ihm geforderte „Rückkehr zum menschlichen Maß“ einen notwendigen Entwicklungsschritt markiert. Wobei es dabei natürlich nicht um ein „urtümliches“ Leben um irgendein Torffeuer herum geht, sondern um eine kluge und verantwortliche Überlegung, welcher Standard und welche „Dinge“ einfach auch ausreichend sind und nicht ein Wachstum um des Wachstums und um der Stabilität der Konsumgüterindustrie willen weiterhin blind vorangetrieben wird.Ein „Maß der Dinge“, das im Übrigen gerade im aktuellen Diskurs genauso auch auf die wachsende soziale Ungerechtigkeit und die immer stärkere Konzentration von Reichtum eine wichtige Rolle einnimmt und weiter einnehmen wird.Arbeit ist das, was Menschen ermöglicht, die eigenen Kompetenzen zu nutzen und zu erweitern. Arbeit also, und damit das gesamte industrielle Wirtschaften, hat den Menschen als „Maß der Dinge“, als Mittelpunkt des Prozesses zu begreifen, nicht die Rendite oder die „Zerlegung von Produktionsvorgängen“ ob der Effizienz willen. Arbeit ist kein Kostenfaktor, sondern notwendige Grundbedingung für ein erfülltes menschliches Sein und ein stabiles soziales Miteinander.Zu erreichen sind solche utopisch klingenden Haltungen und Handlungen durch durchaus eine „Besinnung“ im wahrsten Sinne des Wortes auf allen Ebenen. Nicht ohne Grund nutzt Schumacher die buddhistische Wirtschaftslehre als ethische Grundlage seiner Überlegungen.Überzeugend argumentiert, nicht in der Kritik stecken bleibend, sondern sehr konstruktiv die wichtigsten Aktivposten (Bildung) und eine Technologie mit menschlichen Zügen beschreibend, lohnt die Lektüre des Buches heute mehr denn je. Die Zeichen der Zeit öffnen, weit mehr als noch 1973, den profunden Einlassungen Schumachers (hoffentlich) deutlich mehr Türen.