Read Dis Connecting Media: Technik, Praxis und Ästhetik des Telefons: Vom Festnetz zum Handy by Ulla Autenrieth Online

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Festnetz, Handy, Skype und iPhone aus dem einst vertrauten Fernsprecher ist ein mobiler Allesk nner geworden 15 Beitr ge von K nstlern und Kulturwissenschaftlern pr sentieren einen facettenreichen Blick auf Technik, Praxis und sthetik des Telefons und er ffnen neue Zug nge zu einem allt glichen Gegenstand im Wandel....

Title : Dis Connecting Media: Technik, Praxis und Ästhetik des Telefons: Vom Festnetz zum Handy
Author :
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ISBN : 9783856165338
ISBN13 : 978-3856165338
Format Type : Hardback
Language : Englisch, Deutsch
Publisher : Merian, Christoph Auflage 1 14 September 2011
Number of Pages : 473 Pages
File Size : 862 KB
Status : Available For Download
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Dis Connecting Media: Technik, Praxis und Ästhetik des Telefons: Vom Festnetz zum Handy Reviews

  • Fuchs Werner T. Dr
    2020-03-30 09:46

    Die Beiträge der Publikation "Dis Media gehen laut Vorwort "zurück auf ein im Oktober 2009 in Basel veranstaltetes interdisziplinäres Symposium, organisiert im Rahmen des Pro-Doc-Graduiertenprogramms "Intermediale Ästhetik. Spiel - Ritual - Performanz" an den Universitäten Basel und Bern, zu dem zugleich zwei Kulturprogramme im Kunstraum plug.in und im Stadtkino Basel stattfanden. Übergreifendes Konzept der Veranstaltung war es somit, wissenschaftliche Perspektiven auf das Medium Telefon mit Formen seiner Reflexion in der Kunst - dem Kino wie der bildenden Kunst - zu verknüpfen."Was sich im Vorwort bereits andeutet, bewahrheitet sich im Laufe der Lektüre: Die gestalterischen Ideen von Ronnie Fueglister und Martin Stoecklin täuschen darüber hinweg, dass es sich bei den meisten Beiträgen in diesem Buch um Arbeiten von Autoren handelt, die auch wissenschaftlichen Kriterien gerecht werden wollen. Das bedeutet aber leider auch, dass ihre Texte eher Richtung Dissertation gehen und an der Leichtigkeit essayistischer Schreibkunst zu oft vorbeisegeln. Doch das überraschte eigentlich nur, weil die gelungene Gestaltung andere Erwartungen weckt.Eröffnet wird dieses mehraktige Stück über den Wandel eines Alltagsgegenstandes mit einem Film-Bild Essay von Hansmartin Siegrist. Und allein diese sorgsam zusammengestellte und bildhaft vorgetragene Kulturgeschichte des Telefons würde die Anschaffung des Buches rechtfertigen. Alle Beiträge der zwanzig Kulturwissenschaftler und Künstler aufzuführen, würde den Rahmen einer solchen Rezension bei weitem sprengen.Spannend, aber durch die vielen Verweise mühsam übermittelt, fand ich Günter Baders Ausführungen über die Beziehungen zwischen Mediologie und Theologie. Beim Interview mit dem britischen Künstler Heath Bunting, dessen Werke herkömmliche Kategorien regelmäßig überschreiten und bei fünf weiteren Beiträgen musste ich feststellen, dass es wieder einmal an der Zeit wäre, meine Englischkenntnisse gezielter aufzufrischen.Um den am Thema Interessierten den Kaufentscheid etwas zu erleichtern, führe ich im Folgenden noch die Titel einiger Beiträge auf: Der unerhörte Dritte - Supervision in Telefoninterviews, Tülülütüt, Tülülütüt. Zu Ingo Schulzes und Daniel Kehlmanns Erkundigungen des Handys, Das Versprechen mobiler Freiheit: Mobilisierung in der Geschichte tragbarer Mediengeräte, Mobile Me - Zur Verortung des Handys, Intervention: Intimacy between Mouth-to-Mouth and Long Distance Calls, We think we've got a rat in the department. Zum Indiskreten mobiler Medien.Mein Fazit: Wenn Dokumentationen von Kongressen, interdisziplinärer Symposien oder Ringvorlesungen gestalterisch so aufbereitet werden wie in diesem Buch, kann sogar die Lektüre schwieriger oder umständlich formulierter Textpassagen Spass machen. Für mich ein Musterbeispiel wie Infotainment auf hohem Niveau aussehen könnte.