Read Pisco Drinks & Cocktails (Hardcover): Ein Vergessener Klassiker by Mixkultur Online

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Pisco es Per Pisco ist in Peru schon seit Jahrhunderten ein traditionellesKultgetr nk Er ist ein reiner Traubenbrand, der aus der vollenFrucht und nicht aus Trester oder Wein hergestellt wird.Dieses Buch stellt den bei uns noch recht unbekanntenPisco mit Bildern und Geschichten vor und informiert berdie Herstellung dieses feinen Traubenbrandes 47 der bestenCocktailrezepturen mit Pisco verf hren, diesen nicht nur pur zugenie en.Ein Leitfaden f r alle, die den traditionsreichen Pisco kennenlernenwollen....

Title : Pisco Drinks & Cocktails (Hardcover): Ein Vergessener Klassiker
Author :
Rating :
ISBN : 3839132029
ISBN13 : 978-3839132029
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Books on Demand Auflage 1 8 Februar 2010
Number of Pages : 584 Pages
File Size : 875 KB
Status : Available For Download
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Pisco Drinks & Cocktails (Hardcover): Ein Vergessener Klassiker Reviews

  • Timo B.
    2020-01-28 01:23

    Das Buch widmet sich dem Pisco, einem südamerikanischen Traubenbrand. Es kann mit dieser hochspezialisierten Thematik also nur für 'Spezialisten' gedacht sein, seien es Barkeeper, Connaisseure oder sonstige Liebhaber. Bei diesen kann man bestimmt ein gewisses Grundwissen voraus setzen, sie haben aber auf der anderen Seite auch einen höheren Anspruch. Diesem wird dieses Buch bei weitem nicht gerecht. Es erscheint im Ganzen eher lieblos und schnell zusammengestellt worden zu sein, wie man es von Rezeptsammlungen für 4,95 EUR kennt. Sowohl sprachlich und strukturell als auch inhaltlich gibt es viele Kritikpunkte, Ungereimtheiten und vor allem viele offene Fragen.Das Buch hat 92 Seiten und man erkennt schon in der Amazon Vorschau, dass diese eher dünn bedruckt sind. Vielleicht hätte man auch mit einem dünnen Inhalt rechnen können? Im Cocktailwelten-Blog fand ich einen sehr positiven Kommentar und habe mir das Buch daher gekauft.-----Im Folgenden will ich beispielhaft einige Details herausgreifen:Der Untertitel 'Ein vergessener Klassiker' ist leider völlig fehl am Platz. Es mag zwar richtig sein, dass Pisco ein vergessener Klassiker ist, aber es wird an keiner Stelle des Buchs darauf eingegangen, was an Pisco klassisch und was vergessen ist. Schade.Das Kapitel 'Alles über den Pisco', also die Warenkunde, ist viel zu knapp und merklich unvollständig. Im Unterkapitel 'Wie der Pisco zu seinem Namen kam' tauchen z.B. die 'Täler von Pisco' auf, diese werden nicht definiert. Davor (und auch danach) ist Pisco nur ein peruanischer Traubenbrand, kein Ort. Auch an vielen weiteren Stellen im Buch kommen so durch unpräzise formulierte Sätze mehr Fragen auf, als das Buch Antworten gibt. Ein zweites plakatives Beispiel sind die im Unterkapitel 'Lagerung' erwähnten 'typischen Pisco-Behälter'. Diese werden nicht definiert oder irgendwie näher beschrieben. Mich hätte das sehr interssiert.In Deutschland werden Alkoholgehalte in vol.% angegeben. Der Autor zieht dem jedoch die Angabe in ° vor, mir ist nicht ersichtlich warum.Von den 8 Traubensorten, die für die Piscoherstellung verwendet werden, sind nur 5 näher besprochen. Warum nicht vollständig?In Chile wird auch ein Traubenbrand mit dem Namen 'Pisco' hergestellt. Das wird leider nicht näher besprochen, dann taucht es im Kapitel 'Pisco im Vergleich' plötzlich auf. Darauf hätte man doch schon alleine wegen des gleichen Namens eingehen müssen. 'Pisco im Vergleich' ist aber ein kleiner Lichtblick in diesem Buch.Das Kapitel 'Der Perfekte Pisco Sour' heißt im Inhaltsverzeichnis anders. Im Text steht, man müsse einen Pisco Sour unbedingt in einem vorgekühlten Tumbler servieren, das Foto zeigt ein typisches Sour-Glas. Warum nicht konsistent? Im Text wird der einzig wahre Weg der Zubereitung und der Zutatenauswahl genannt. Lieder werden keine Alternativen und keine Varianten besprochen (Was ist mit Muskatnuss? Zimt? Was ist mit Pisco Sour ohne Eiweiß? (Puder-)Zucker vs. Zuckersirup?). Und noch viel schlimmer, für den 'wahren Weg' gibt es auch keine Begründung, der Leser muss dem Autor blind vertrauen' Der Autor empfiehlt Zuckersirup selbst herzustellen 'einfach aus Zucker und Wasser im richtigen Verhältnis gekocht', weil dieser besser sei als gekaufter. Günstiger ist er bestimmt, aber warum soll er besser sein? Besser schmecken? Süßer? Darüber kann man sich bestimmt auch streiten, aber der Autor liefert leider keine Argumente sondern nur seine Meinung.Zu den übrigen Rezepten gibt es leider (bis auf 2 sehr kleine Ausnahmen) keinen Kommentar woher das Rezept stammt bzw. wie es einzuordnen ist. Handelt es sich um ein traditionelles Rezept oder eines aus einer modernen Bar? Wer ins Register schaut findet (nur!) dort eine Angabe zur Herkunft in Klammern hinter dem Cocktailnamen (Name des Barkeepers oder der Bar bei 30 der 47 Rezepte), dies hilft leider nur bedingt weiter.Unter den 47 angepriesenen Cocktailrezepten befindet sich eines für die Herstellung eines Sirups, aber wer zählt schon so genau? Ich habe nicht alle Rezepte getestet, aber ich möchte den Pisco Punch herausgreifen. Im Rezept stehen 6 cl Ananas-Sirup auf 9 cl Pisco. Dagegen sollen 1,5 cl Limettensaft und 6-8 Stücke Ananas ankommen und für Balance sorgen. Für mich liest sich das viel zu süß! Im Internet findet man ähnliche Pisco Punch Rezepte, aber mit 6 cl Ananassaft, nicht Sirup, das kommt mir realistischer vor. Insgesamt erscheinen die Rezepte aber ganz ordentlich, wenn auch manchmal etwas saftlastig.Im Kapitel 'Pisco Marken Peru & Chile' werden zwei peruanische Marken und zwei chilenische vorgestellt. Das ist OK und in etwa das, was in Deutschland gut erhältlich ist. Aber wie wäre es mit einem Blick über den Tellerrand? Wie sieht der Markt in Peru und Chile aus? Wer dominiert da? Gibt es eher wenige große Marken oder eher viele kleine, einzelne Destillerien? Was wäre denn evt. als Urlaubsmitbringsel oder Bestellung aus dem Ausland interessant?Der Beschreibungstext der einzelnen Marken wiederholt z.T. die dürftige Warenkunde, scheint eher aus der Werbebroschüre abgeschrieben, als eine objektive Beschreibung.Am Glossar erkennt man dann nochmal, wie unsauber gearbeitet und wie wenig Wert auf Details gelegt wurde. Ein Lob möchte ich hier lediglich für den Substitutionsvorschlag zu Maraki aussprechen. Bei Chicha Morada wird dafür nicht einmal wirklich gesagt, was das eigentlich ist. Der 'Dash' wird nicht erklärt, beim Barlöffel wird zwar die Abkürzung erklärt, aber keine genaue Maßeinheit genannt (normalerweise ist ein BL = 0,5 cl). Das Fremdwort 'Allochthonen' hätte man besser schon im Text ersetzt und umformuliert, immerhin wird es im Glossar erklärt, auch wenn es mit dem Thema Cocktails/Pisco gar nichts zu tun hat.-----Falls der Autor eine zweite Auflage plant, so hoffe ich, dass er das Buch nicht als reine Rezeptsammlung betrachtet und die Warenkunde deutlich überarbeitet, vielfach ergänzt und ausbaut sowie fundierter darstellt (Es ist nicht direkt ein Qualitätskriterium, aber der englische Wikipedia-Artikel über Pisco hat mehr Wörter als der Warenkundeteil dieses Buches, zusammen mit dem Pisco Sour Artikel etwa dreimal so viele') Die Rezepte sind im Großen und Ganzen gelungen (dafür gebe ich einen Stern), die Darstellung hat leichte 'Formschwächen'. Für dieses Buch kann ich leider keine Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn es das einzige deutsche Buch über Pisco ist. Ich habe mir inzwischen das englische 'The Pisco Book' von Gregory Dicum gekauft, das macht beim ersten Durchblättern einen deutlich solideren Eindruck.Zur Zubereitung des Pisco Sour schreibt der Autor in Fettdruck: 'Wir werden es nie zu etwas bringen, wenn wir Dinge halbherzig und mit leerer Seele tun.' Gilt das auch für das Schreiben von Büchern?

  • Claus Dreckmann
    2020-02-11 06:47

    Um es gleich zu sagen: Das Buch kann nur ein Einstieg in die Welt des Pisco sein. Und bei dem Preis ist das völlig okay. Wer nur neugierig ist und vielleicht Pisco in einer guten Bar probieren möchte, ist mit dem kleinen Werk bestens darauf vorbereitet. Denn seien wir ehrlich: Spass macht das gepflegte Gespräch mit dem Barkeeper nur, wenn man wenigsten grob weiß, was Sache ist.