Read Der kleine Vogel heißt Goral: Eine jüdische Familiengeschichte (Haland & Wirth) by Ruth Koren Online

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Sie haben ein Werk von hohem menschlichen Wert geschrieben Ihre F higkeit, eine sehr pers nliche Geschichte von Herz zu Herz zu bertragen, wird Ihnen auch den Weg zum Leser ffnen Roman Frister Ruth Koren schildert die Geschichte ihrer j dischen Familie Die Gro mutter Emma Rachel Schull heiratete Ende des 19 Jahrhunderts in Leipzig den Altmetallh ndler Hersch Freier und gebar ihm elf Kinder Leo, der Vater der Autorin, war das zehnte Kind Er erz hlt von seiner Kindheit in der Leipziger M nzgasse und von der Nazizeit, in der die Gro familie auseinandergerissen wurde Mehrere Familienmitglieder fl chteten rechtzeitig nach Pal stina, f nf seiner Geschwister wurden mitsamt ihren Familien in den Lagern ermordet Leo Freier wurde 1945 von der Roten Armee aus dem Lager Stutthof befreit Er hatte beide Beine verloren In einem Hospital der russischen Armee lernte er seine k nftige Frau kennen, die dort als Zwangsarbeiterin in der Krankenpflege arbeitete Ruth Koren l sst die Leser hautnah teilhaben am Zeitgeschehen und an ihrer Familiengeschichte....

Title : Der kleine Vogel heißt Goral: Eine jüdische Familiengeschichte (Haland & Wirth)
Author :
Rating :
ISBN : 3837920720
ISBN13 : 978-3837920727
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Psychosozial Verlag Auflage 1 29 Juni 2010
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 569 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der kleine Vogel heißt Goral: Eine jüdische Familiengeschichte (Haland & Wirth) Reviews

  • ASF
    2020-02-01 14:30

    Eine typisch deutsche Familie jüdischen Glaubens. Der Vater ausgezeichneter Soldat des 1.Weltkriegs für das deutsche Vaterlandes gründet eine Familie in Leipzig. Die Kinder wachsen in einer glücklichen und großen Familie heran. Enkelkinder werden geboren. Dann plötzlich Ausgrenzung, den Eltern und einigen Kinder gelingt die Flucht aus Deutschland. Wer in Deutschland blieb findet in den Vernichtungslagern Tod. Wer nicht weit genug von den Nazischergen geflüchtet ist, wird in Belgien und Frankreich in Viehwagons nach Osten gekarrt, um dort im Gas zu enden. Besonders tragisch, die zweijährige Tochter wird getrennt von Ihren Elzern im selben Zug aber verschieden Wagons "verladen" . Die Ladeliste beweist die Grausamkeit. Schade dass die Autorin, Tochter der ersten Nachkriegsgeneration nicht das Martyrium der Eltern beschrieb, die von Ihrer zweijährigen Tochter über vier tage ohne Wasser und Essen getrennt waren, um dann vereint in die Gaskammer zu gehen.Die Autorin rechnet aber nicht ab, sondern schreibt versönliches über gute Deutsche, die den Vater unter Lebensgefahr im "judenreinen" Berlin jahrelang versteckt hielten, bis er entdeckt und seine Helfer selber zu Tode kamen. Der Vater überlebt verschiedene Lager und kann dem sicheren Tod durch die Befreiung durch die Rote Armee als doppel-Bein Amputierter entgehen.Lachen und weinen,meist nur wenige Zeilen voneinander entfernt. Die Autorin löst starke Gefühle mit Ihrer Familiengeschichte aus.

  • Winfried Stanzick
    2020-02-18 19:25

    In einem bisher leider recht wenig beachteten Buch (vielleicht weil man es in einem psychoanalytischen Fachverlag nicht vermutet) erzählt die 1948 in Berlin-Lichterfelde geborene Ruth Koren die Geschichte ihrer jüdischen Familie. Nachdem sie mit ihrer Familie bis 1953 in Leipzig gelebt hatte, flüchtete sie 1953 nach Frankfurt und arbeitete dort nach entsprechenden Ausbildungen im Friseurhandwerk und als Model, wie man heute sagen würde. 1969 wanderte sie nach Israel aus und bekam nach ihrer Heirat 1970 insgesamt drei Kinder.Zum Schreiben kam sie erst spät, und es war ihr ein Bedürfnis, die Geschichte ihrer Familie zu erzählen. Die Geschichte der Großeltern Emma Rachel Schull und Hersch Freier, die Geschichte von Leo, Ruth Korens Vater, der das KZ Stutthof überlebte - ohne Beine. Sie folgt den Spuren der Familienmitglieder, die rechtzeitig vor den Nazis nach Palästina flüchteten und den fünf Geschwistern Leos, die mit ihren Familien in den Lagern der Nazis ermordet wurden.Und sie beschreibt ihre eigene Geschichte von Flucht, Heimatlosigkeit, Emigration nach Israel und ihr Leben dort. "Der kleine Vogel heißt Goral" ist eine bewegende jüdische Familiengeschichte, die in der Erinnerungsliteratur von Nachfahren der Überlebenden des Holocaust einen ganz besonderen literarischen Platz verdient.