Read Jedes zweite Wochenende by Axel Beck Online

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Autorenkommentarein Kommentar vom Autor Niemals geht eine Beziehung oder Ehe ohne Verletzungen zu Ende Vor allem, wenn Kinder mit im Spiel sind Dieses Thema hat mich seit meiner Trennung nicht mehr losgelassen, vor allem das WARUM hat mich sehr besch ftigt Wie es zum Bruch kommen konnte, wie es vielleicht immer wieder dazu kommt, ist wirklich nicht einfach zu verstehen Das war der eine Grund, dieses Buch zu schreiben Der zweite Grund Ich wollte herausfinden, was man berhaupt tun kann, wie man es seinen Kindern leichter machen kann, mit einer Trennung fertig zu werden Herausgekommen ist dabei ein sehr emotionales, kritisches und nat rlich auch pers nliches Buch Offenheit regt am ehesten zum Nachdenken an, denn man kann sich nicht in der Anonymit t verstecken und gleichzeitig versuchen, etwas zu bewegen Ver nderungen sind in unserer Gesellschaft dringend notwendig, Scheidung und Trennung sind l ngst keine Randerscheinung mehr Mir ist andererseits wohl bewusst, dass das Buch nicht jedem gefallen kann, da doch jeder seine eigene Realit t und Sichtweise hat Jedes zweite Wochenende ist nicht nur Ratgeber f r alle, die authentische Erfahrungen bevorzugen, sondern m chte auch neue Hoffnung vermitteln Alles wird gut und alles ist gut geworden, f r mich.und f r meine Kinder Wer mich kennt weiss, dass ich f r meine Kinder Berge versetze Ein Neubeginn ist tats chlich m glich F r weitere Infos bin ich per mail unter info axelbeck.de erreichbar An dieser Stelle danke ich allen Leserinnen und Lesern f r die fast durchweg positive Resonanz Herzliche Gr e Axel Beck...

Title : Jedes zweite Wochenende
Author :
Rating :
ISBN : 3831123403
ISBN13 : 978-3831123407
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Books on Demand August 2001
Number of Pages : 148 Seiten
File Size : 583 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Jedes zweite Wochenende Reviews

  • Marko Hessel
    2020-03-14 04:05

    Im ersten Teil des Buches sehe ich mich wieder. Besonders das Kapitel über "Fernsehabende" spiegelt mein erleben der Beziehung kurz vor Ende wieder. Wobei die "Ausbruchversuche" eher von meiner zukünftigen Ex ausgingen.Teil zwei steht mir eher noch bevor, da die Trennung noch sehr frisch ist. Axel Beck macht mir Mut zu kämpfen. Auch wenn es ein harter Weg wird. Ich hatte auch erst überlegt jetzt in die weiter Ferne (zurück zu meinen Eltern oder nach HH) zu ziehen. Habe mir jetzt aber eine größere Wohnung 10 Minuten von meinen Kids genommen.Ich kann jedem Vater (Mutter) die von einer Trennung betroffen ist, dieses Buch ans Herz legen.Warum? Weil es kein Fachbuch ist, sondern gelebte Erfahrung. Zwar autobiografisch/ einseitig, aber genau darin liegt der Vorteil gegenüber sachlich geschriebenenen Fachbüchern über dieses Thema.Für mich ist dieses Buch 5 Sterne und einen Daumen bei Facebook wert.

  • Tomate
    2020-03-18 01:06

    INHALTDer Autor Axel Beck berichtet autobiographisch von seinen Lebenserfahrungen. Beginnend mit der Suche nach einer Beziehung, über die Ehe und die Geburt seiner Kinder bis zur Trennung. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil I widmet sich der Zeit der Beziehungsentstehung und Familiengründung. Teil II der Zeit ab der Trennung und im letzten Kapitel, welches 10 Jahre später verfasst wurde, gibt es eine Art Rekapitulation. Im Anhang finden sich selbst verfasste, aus Ratgebersicht eher wertlose Schreiben zu trennungsrechtlichen Themen und einige Tipps für Internetadressen und Bücher.WAS "VERSPRICHT" DAS BUCH?Anhand der Schilderungen über sein Leben inmitten der Liebe zu seinen Kindern, der Suche nach innerer Freiheit und Selbstverwirklichung sowie einer gescheiterten Ehe soll das Buch denen Mut machen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.MEINUNGMir suggerierte der Titel "Jedes zweite Wochenende", das da jemand hauptsächlich über seine Vater-Kind-Beziehung nach einer Trennung berichtet. Dies ist jedoch nicht der Fall. Vielmehr ist ein Personality-Buch über den Autor entstanden, der sich mit Themen wie Singledasein, Beziehung, Kinder, Ehe und Trennung konfrontiert sah.RechtfertigungMich berührt das Buch, abseits der Schilderungen zu seinen Kindern, wenig. Zu sehr verstrickt sich der Autor in permanenten Rechtfertigungen, stellt sich als Schuldigen dar, der aber leider nicht anders konnte, weil so das Leben ist und er damit doch kein Schuldiger ist. Der letztlich auch egoistische Freiheits- und Selbstverwirklichungsdrang wird recht verklärt beschrieben und als Hauptgrund für das Scheitern der Beziehung genommen, wobei kaum klar wird, warum dies nicht in die Beziehung integrierbar war, woran es wirklich haperte. Immer wieder stellt er seine Schuld heraus - das gibt ja auch Applaus -, rühmt sich aber in einem Atemzug für seine Tugenden wie z. B. Ehrlichkeit, welche dann manchmal eben mehr Schaden als Nutzen angerichtet hätte. Auch das hätte er gelernt.SchuldWen aber interessiert die Schuldfrage bei einer Trennung? Zumal, und das dürfte inzwischen eine gute Errungenschaft der Neuzeit sein, es keine Schuld gibt. Lukrativer für den Leser wäre gewesen, etwas darüber zu erfahren, was eine solche Geschichte mit einem macht. Das kommt zu kurz und wenn es doch stattfindet, verliert es sich in Oberflächlichkeiten und Phrasen wie "lehnt man sich zurück, verschwindet das Zauberhafte sehr schnell", "es hat halt nicht sollen sein" oder "ein Durstiger lechzt nach Wasser".Es entsteht der Eindruck, dass er sich Reinwaschen und auf Teufel kaum raus erklären will, warum er die Ehe nicht aufrecht halten konnte. Er lechzt nach Anerkennung, Verständnis und Lob. Man hätte auch einfach sagen können, ich war so wie die Beziehung lief unglücklich, meine eigenen Bedürfnisse waren zu stark, um sie mit den anderen zu verbinden, ja, und ich liebte meine Frau schlichtweg nicht mehr genug. Wer mir das vorwerfen will, bitte, auch wenn das kaum vorzuwerfen ist.RandnotizFast schon abwenden musste ich mich bei den Ausführungen zu seiner neuen Übergangs-Beziehung mit der Kindergärtnerin Helga. Das war teilweise arrogant, irgendwie schon verletzend und wirkte wie ein Spiegelbild seines bisherigen Beziehungslebens. So teilt er mit, dass er sie liebt, spricht aber auch davon, dass "die Katastrophe ihren Lauf nimmt". Da komme ich nicht mehr so mit.ErkenntnisRückblickend erwähnt er immer wieder, dass er das alles damals noch nicht wusste. Ob er jetzt schlauer oder erleuchteter ist, vermag man kaum zu sagen, denn davon liest man nichts, außer von offenen Bruchstücken einer Pseudo-Philosophie. Man erfährt nichts von einer inneren Änderung, erfährt zu wenig authentisch von seinen Gefühlen. Und wenn er fragt "warum habe ich das Glück nicht gesehen", bleibt eigentlich nur eine Antwort, weil er sich permanent selbst im Weg stand oder sich permanent in den Vordergrund rückte. Diese Frage stellt er sich übrigens heute noch, und er hätte viel daraus gelernt. Scheinbar nicht, denn sonst würde er sie sich nicht mehr stellen. Dann wäre es losgelassen.AusnahmeDas für mich ansprechendste Kapitel ist die Nummer 5 "Fernsehabende". Hier wird ganz gut die Lethargie, die in einer Ehe schleichend entstehen kann, beschrieben. Hier wird auch spürbarer unter welchem emotionalen und mentalen Druck er gestanden haben muss. Leider war das aber nur ein kleiner Ausflug in tiefergehende Veranschaulichungen.FAZITFür mich ist das Buch unterm Strich eine Charakterstudie eines Mannes, der mehr auf seine Eingenommenheit hätte sehen sollen bzw. zwar erkannt, dass die Umstände auch die Konsequenzen seiner Problematik waren, aus dieser Erkenntnis aber nichts machte. Der erhoffte untrügliche Blick auf das emotionale Empfinden von Vater und Kindern in der Phase solch tiefgreifender Einschnitte ist für mich nicht sichtbar oder wird allenfalls leicht geöffnet.Dazu betont er, dass er keinen Anspruch darauf hegt, dass das, was er sagt, die allgemeingültige Wahrheit bezüglich Kindern und Ehe ist, widerspricht sich mit seiner Art aber selbst, weil er doch - letztlich allgemeingültige und abgedroschene - Weisheiten vertreibt. Da entsteht schon die Mutmaßung, dass da jemand ist, der davon überzeugt ist, es nun besser zu wissen und aus Großmut den Rest der Welt teilhaben lässt.Was bleibt einem am Schluss? Was soll wirklich Mut machen? Nach Axel Beck ist das alles schlecht und ungerecht, aber es ist halt so, und dass muss man lernen. Humor mag da ab und an sogar passen. Ich finde ihn in diesen Themen aber selten wegbereitend und hilfreich, sondern eher verdrängend und der Sache als nicht gerecht werdend. Wirkliche Anregungen finde ich für mich nicht, auch Mut oder Hilfreiches kann ich aus diesem Buch nicht ziehen. Ich hatte schlichtweg auch was anderes und vor allem mehr authentische, im Zweifel auch dramatische Emotionalität erwartet.

  • Buchheinz
    2020-03-16 01:19

    Das Buch geht einem nahe und lässt nachdenken. Könnte man sich nicht doch etwas harmonischer und erwachsener in solch einer Situation verhalten. Und muss man es überhaupt erst soweit kommen lassen. Das Buch ist auch eine Empfehlung für normale Paare mit Kindern, die sich nicht mit dem Thema Scheidung befassen. Wie sollte man, Kindern gegenüber auftreten, um ihnen eine schöne Kindheit zu schenken. Das Buch ist ein Lesetipp.

  • Spunk
    2020-03-22 02:26

    Ein mutiges, emotionales und ehrliches Buch, das die Perspektive des "Scheidungs-Vaters" mit seiner Liebe zu seinen Kindern darstellt. Hier geht es nicht vorrangig um Vorwürfe oder begangene Fehler, sondern um Liebe und Verantwortung.Der erste Teil des Buches beleuchtet, wie es zu einer Entfremdung miteinander kommen konnte, so dass der Schritt der Scheidung ehrlich und unausweichlich ist.Im zweiten Teil beleuchtet der Autor, die Phase der Neuorientierung und die unvermeidbaren Nebenerscheinungen dieser Lebensphase.Auch in dem neuen Kapitel zeigt sich die positive Lebenseinstellung und der Mut, etwas Neues zu beginnen. Wieder gehört das Zusammenspiel Aller dazu - und es funktioniert.Der Autor zeigt mir, dass die Lebenspraxis nach der Scheidung von allen Beteiligten Phantasie und Standhaftigkeit im Umgang miteinander und mit anderen fordert.

  • Caterina Reichel
    2020-03-22 02:26

    Ein leicht zu lesendes Buch, das das Problem der Entfremdung in der Ehe oder Partnerschaft trotz der Ernsthaftigkeit des Themas auch unterhaltsam und "alltäglich" vermittelt. Ich denke, wer in einer Partnerschaft lebt und zudem Kinder hat, findet sich in jedem der Kapitel von "Heiraten" über "das erste Kind", "Fernsehabende" bis hin zu "Schock" in irgendeiner Form wieder. Klug ist, wer sich das Buch zu Herzen nimmt und die Zeichen vor dem Ende sieht und damit die Beziehung noch retten bzw. ändern kann.Das Buch endet allerdings nicht mit dem Scheitern der Beziehung, sondern zeigt darüberhinaus den persönlichen Weg eines Vaters auf, der seine Lebenskrise meistern konnte und der auch seinen Kindern geholfen hat, mit der veränderten Lebenssituation klar zu kommen.Ein empfehlenswertes Buch, nicht nur für gescheiterte Beziehungen.

  • krabbe
    2020-03-06 03:15

    Tja ... wie soll ich mich ausdrücken ?? Ich kann nur sagen, das Buch ist echt phantastisch. Ich hatte das Vergnügen, dieses Buch schon vor dem Erscheinen zu lesen und war total beeindruckt. Man sagte mir zum damaligen Zeitpunkt "das ist bestimmt nichts für dich, du bist noch viel zu jung, hast solche Erfahrungen noch nicht machen müssen usw." Aber das ist Quatsch. Da ich selber Kind aus einer gescheiterten Ehe bin, ist es sehr interessant, dieses PROBLEM mal aus der Sicht eines Vaters zu sehen.Wäre schön, wenn alle Väter so denken und handeln würden - und nicht den Stress und Ärger auf dem Rücken der Kinder austragen.Klasse Axel .... mach weiter so.