Read Rashida oder Der Lauf zu den Quellen des Nils: Roman by Marc Buhl Online

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Ein Mann auf der Suche nach dem Ruhepunkt der Welt Marc Buhl erz hlt den Lebensroman des norwegischen Wunderl ufers Ernst Mensen als eindringliche Reise zu sich selbst Ernst Mensen kann nicht stillsitzen, er mu laufen Stunde um Stunde, Tag f r Tag Das macht den unehelichen Sohn einer norwegischen B uerin fr h zum Au enseiter Bis der sensible Lehrer Skulberg den Jungen f rdert und ihm einen Platz an der Seekadettenschule in Kopenhagen verschafft Eine Kiste mit den Hinterlassenschaften seines Vaters ist der einzige und stolz geh tete Besitz des Jungen Darin Ein Sextant und die geheimnisvolle Karte von den Quellen des Nils, auf deren Suche der Vater verschollen ist Bald macht sich Ernst Mensen einen Namen als schnellster L ufer im nachnapoleonischen Europa Er durchquert den Kontinent, wird durch seinen ph nomenalen Lauf von Paris nach Moskau weltber hmt und stellt seine Talente in den Dienst von K nigen und Revolution ren Doch bleibt sein Leben gepr gt von der unstillbaren Sehnsucht nach dem einen Ort auf der Welt, der ihm endlich Ruhe bringt In Afrika glaubt er ihn schlie lich zu finden und erlebt dort das Wunder der Stille Marc Buhls Sprache ist durchdrungen von einer Poesie der Einsamkeit und der Sehnsucht nach Stillstand, einer Poesie, deren Magie ihre Kraft aus der n chternen Pr zision einer selten gewordenen Erz hlkunst bezieht....

Title : Rashida oder Der Lauf zu den Quellen des Nils: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3821857471
ISBN13 : 978-3821857473
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Eichborn Verlag Auflage 2 3 M rz 2005
Number of Pages : 390 Pages
File Size : 687 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Rashida oder Der Lauf zu den Quellen des Nils: Roman Reviews

  • Sigrid Latoschewski
    2020-02-20 07:45

    Ich selbst kann dieses Buch nicht bewerten, da es ein Weihnachtsgeschenk für meinen Schwiegersohn war. Ich hoffe, es wird ihm gefallen.

  • wörtlich
    2020-02-23 08:43

    Marc Buhl hat ein Buch über den Wunderläufer Mensen Ernst geschrieben, der im Jahr 1832 in nur fünfzehn Tagen von Paris nach Moskau lief. Damit schrieb er sich in die Geschichtsbücher ein. Mit dieser ungewöhnlichen Leistung war er einer der ersten wirklichen Stars des Sports, alle Zeitungen berichteten über ihn, u.a. in der berühmten "Vossischen Zeitung" der nicht minder berühmte Fürst Hermann zu Pückler-Muskau.Mensen Ernst ist ein Getriebener! Schon in frühester Kindheit fällt es ihm ungeheuer schwer, die Beine still zu halten. Nach dem Tod der Mutter auf die Fürsprache des Pfarrers angewiesen, wird Mensen zu einem Einzelkämpfer. Nachdem er seinen besten Freund Jan bei einer Meuterei verliert und selber nur knapp überlebt, kommt er an den Hof des Herzogs von Queensbury. Dort verliebt er sich erstmals in eine Magd, die mit ihrer Langsamkeit einen Gegenpol bildet. Wo sie sich treffen, ist die Gegenwart!Aber Mensen braucht seine Freiheit, kommt nach Deutschland und wird von einem verarmten Adeligen unter die Fittiche genommen, der ihn wie eine Jahrmarktsattraktion von Lauf zu Lauf schickt. Nach seinem Coup Paris-Moskau von großer innerer Leere ergriffen, wagt er den Lauf zu den Quellen des Nil, die damals noch unentdeckt waren...Marc Buhl hat ein wunderbares Buch geschrieben! Auf zweihundert Seiten entwirft er die "Einsamkeit des Langstreckenläufers", seine Sehnsucht nach Ankommen und endgültigem Ziel. Dabei zeichnet er einen ungewöhnlichen Charakter und dessen Widersprüche genau und mit Liebe zum Detail nach. Er bedient sich einer sehr bildreichen Sprache und zieht den Leser so ganz tief in seine ungewöhnliche und besondere Geschichte!Natürlich liegt der Vergleich mit Nadolny's "Die Entdeckung der Langsamkeit" in der Luft. Sowohl bei Nadolny wie auch hier geht es um den inneren Lebensrhythmus eines Menschen, der entgegen gängigen Klischees läuft.Ich habe das Buch in einem Zug und mit wachsender Begeisterung gelesen!Etwas Besonderes!

  • H. P. Roentgen
    2020-02-07 03:32

    Ernst Mensen kann nicht stillhalten. Nicht in der Schule und auch nicht später. Dafür kann er laufen, endlos, Meile um Meile und bald macht er aus diesem Talent einen Beruf. Er wird Läufer, Schauläufer. Erst Botenläufer für einen englischen Adligen, später trifft er Freiherr von Wedemeyer, einen verarmten Adligen, der für ihn immer neue Schauläufe organisiert, die Mensen ein auskömmliches Leben erlauben. Er läuft von München nach Athen, von Paris nach Moskau in vierzehn Tagen und trägt dabei Nachrichten für die revolutionären Bewegungen in Europa in der Tasche.Doch er findet keine Ruhe und keine Heimat. Selbst in Anrode, dem Schloss, zu dem er immer wieder zurückkehrt, hält es ihn nie lange. Beatrice, die Frau, die ihn liebt, kann ihn nicht fesseln.Und eines Tages beschließt er, sich seinen alten Traum zu erfüllen, einen Lauf entlang des Nils bis zu den - in Europa bisher unbekannten - Quellen des Nils.Die Geschichte von der Entdeckung der Langsamkeit ist bekannt. Verlag und Autor haben sie offensichtlich als Anlass genommen, um dieses Buch zu lancieren. Ein weiterer Blockbuster? Diesmal die Entdeckung der Schnelligkeit?Nicht ganz. Denn wie es einen historischen Franklin gab, gab es auch den norwegischen Wunderläufer Ernst Mensen, der tatsächlich von Paris nach Moskau, von Konstantinopel nach Kalkutta lief, an zahlreichen Schauläufen teilnahm und von dem Laufen lebte. In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war er als „schnellster Mann aller Zeiten" aber auch „Närrischer, oder wohl gar vom Teufl besessener" weltberühmt. Schon damals suchte man den Superstar.Doch Marc Buhl wollte nicht nur einen Tatsachenroman schreiben, er hat durchaus auch literarische Ambitionen, will sich an „der Entdeckung der Langsamkeit" messen. Das merkt man grade am Anfang, am Inhalt wie am Stil. Beides möchte dem großen Vorbild nahe kommen. Das aber gelingt nicht so recht, kann auch gar nicht gelingen.Und obwohl der Roman sich auf weiten Strecken spannend liest, hat er in der Mitte einige Längen, Seiten, auf denen nur noch Mensens neue Leistungen rapportiert werden, aber es wird nicht mehr erzählt. Auch der Schluss kann nicht richtig überzeugen. Dass Mensen da - beinahe - findet, was er immer gesucht habe, ohne dies zu wissen, ist leider wenig überzeugend geschildert.So bietet das Buch solide Unterhaltung, einen Blick auf wenig bekannte Seiten des neunzehnten Jahrhunderts, lohnt also durchaus die Lektüre. Aber eine neue Entdeckung der Schnelligkeit ist es wahrlich nicht.(C) Hans Peter Roentgen

  • Micha
    2020-02-06 08:33

    ....fragt man sich nach der Lektüre. Aber dann bitte mit einem Titel und einem Klappentext, der den Leser nicht ganz so in die Irre führt. Jetzt sieht's aus wie ein Jugendbuch aus den 60er-Jahren - und nicht wie ein hochaktueller grandios geschriebener Roman.Vergesst den "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg" - Marc Buhl kann's besser. Sowohl psychologisch als auch politisch betrachtet!Titelvorschläge:Rennen für die RevolutionLebenslang laufen für die Liebe.....Micha