Read Indonesien und so weiter (DuMont Reiseabenteuer): Die Erkundung einer unglaublichen Nation by Elizabeth Pisani Online

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Hund zum Abendessen Tee mit dem Sultan Bei einem Hochzeitszug mitmachen Mit einer Nomadenfamilie unter einem Baum n chtigen W hrend ihrer Indonesienreise hat Elizabeth Pisani nur eine Regel und die lautet Sag einfach Ja Sie zieht von Insel zu Insel, l sst sich treiben, schl gt aus Prinzip keine Einladung aus und kommt in Orte, von denen sie nie zuvor geh rt hat Insgesamt ein gutes Jahr und zigtausend Kilometer ist sie allein unterwegs, berwiegend mit Schiffen oder altersschwachen, grellbunten Bussen, in denen Indo Pop pl rrt und Spuckt ten von der Decke h ngen In dem Sammelsurium von Tausenden Inseln, mehreren Hundert Ethnien, ebenso vielen Sprachen, verschiedenen Religionen warten viele Herausforderungen und ebenso begl ckende Momente auf die Autorin Hautnah erlebt sie eine Nation zwischen Mythen, Mystik und Moderne...

Title : Indonesien und so weiter (DuMont Reiseabenteuer): Die Erkundung einer unglaublichen Nation
Author :
Rating :
ISBN : 3770182774
ISBN13 : 978-3770182770
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : DUMONT REISEVERLAG Auflage 1 2 Oktober 2015
Number of Pages : 500 Seiten
File Size : 687 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Indonesien und so weiter (DuMont Reiseabenteuer): Die Erkundung einer unglaublichen Nation Reviews

  • Manuel Fuhrich
    2020-02-19 14:32

    Indonesien ist meine 2. Heimat, ich liebe dieses Land und seine Menschen. Da ich es schon gut kenne bin ich erstmal vorsichtig gespannt bei neuen Büchern. Doch dieses trifft es haargenau, Pisani entpuppt sich als absolute InsiderIn und Kenner der indonesischen Seele. Super cool geschrieben, hab schnell durchgelesen, macht oft nachdenklich, auch neueste Ereignisse kommen vor. Aber immer auch wieder total witzig zu lesen. TOP!

  • Viking
    2020-02-02 13:17

    >Elisabeth Pisani war ein gutes Jahr auf allen möglichen Inseln und Inselchen Indonesiens unterwegs und hat sich - wie sie selbst schreibt - einfach zu neuen Orten treiben lassen. Was sie dabei erlebt hat, hat sie in ihrer sehr interessanten und lesenswerten Reisegeschichte zusmamengefasst. Elisabetz Pisani ist eine ehemalige Indonesien Korrespondentin. So war sie zunächst beruflich, dann aber für ihre Abenteuerreise privat unterwegs.Das Buch ist sehr gut strukturiert und Karten vorne und hinten im Cover geben dem Leser einen Überblick, wo die Autorin sich gerade befindet. Zudem wird jedes Kapitel mit einer entsprechenden Ausschittskarte nochmals gekennzeichnet, was auch bei den vielen Inseln dringend notwendig ist. Inseln wie Java, Bali, Sumatra sind den meisten ein Begriff. Aber Inseln wie Sumba, Timor, Flores sind dann doch schon um einiges exotischer und weniger geläufig.In den ersten beiden Kapiteln geht die Autorin in die Geschichte Indonesiens ein, beschreibt die politischen Hintergründe und und widmet auch Suharto, dem stillen und unauffälligen Präsidenten Indonesiens etliche Seiten. Sehr gut ist die Geschichte und das Schicksal Indonesiens unter den verschiedenen Herrschern dargestellt. Das Thema liest sich keineswegs langweilig und trocken. Suharto zwang dem Land uniformierte Äußerlichkeiten auf, und das bei so vielen unterschiedlichen Stämmen, Religionen und Menschen, so dass es fast lächerlich wirkte.Von ihrem ersten längeren Aufenthalt zu Beginn ihrer Reise in Jakarta geht es auf die kleine Insel Sumba. Die Autorin lernt Einheimische kennen, isst und trinkt mit ihnen, wird eingeladen und nette Gespräche entstehen. Neben der Schönheit der exotischen Insel herrscht dort aber auch Gewalt. Macheten sind an der Tageordnung. Die Stämme, die dort leben, sind sich nicht immer grün, es wird gemordet und getötet. Die dortigen Bräuche und Zeremonien sind sehr außergewöhnlich. Eine Frau zu heiraten kostet dort Geld und die Frau geht mit der Heirat in den Besitz des Mannes und seiner Familie über. Sie wird im Familiengrab des Mannes bestattet, sie gehört nach der Heirat einfach der Familie des Mannes. "Adat" nennt man dort übrigens das Festhalten an den alten Gebräuchen, Traditionen und Gesetzen. Dieses "Adat" beschreibt die Autorin als eine sehr klebrige und pappige Sache.Die Überfahrt mit einem der vielen Boote oder Schiffe und die Geduld, die man dazu braucht, wird sehr anschaulich dargestellt. Zeit hat dort eine andere Bedeutung. Ist das Boot kaputt, so fährt man eben einen Monat später. Sehr interessant sind die vielfältigen Bodenschätze auf den Inseln. Sie bescheren den Einwohnern Wohlstand, ebenso wie Kaffee, Palmöl, Reis und viele andere Lebensmittel aus dem einheimischen Anbau die Bewohner gut versorgen. Neu war mir, dass dort auf den Ostinseln Indonesiens Asphalt in natürlicher Form abgebaut werden kann.Weiter geht die Reise nach Flores, Timor, dann nach Banda Aceh (leider sehr berühmt geworden durch den Tsunami), in die Banda See und Molukken See. Die Autorin liebt Grenzregionen. Sie ist in Gegenden unterwegs, von denen ich noch nie zuvor hörte, nicht mal im Fernsehen. Die kleinen grenznahen Orte haben es ihr angetan und das, was sie dort erlebte, ist amüsant, spannend und manchels Mal auch seltsam. Die Menschen sind sehr unterschiedlich je nach Insel, haben ganz verschiedenen Religionen und Gebräuche. Manche Traditionen lassen vermuten, man sei im 18. oder 19. Jahrhundert. Sumatra ist dann wieder komplett anders als die östlichen Regionen Indonesiens.Nach einem Jahr kreuz und quer über die Inseln landet die Autorin schließlich auf Java. Sie hatte zwanzig Provinzen und die vier größten Inseln besucht, Sumatra, Sulawesi, die indonesischen Teile Neuguineas und zuletzt Borneo und noch etliche kleine Inseln.Das Buch liest sich sehr kurzweilig, stellenweise richtig amüsant und auch spannend. Alles, was den Charme dieser Inseln ausmacht, ist vertreten. Mit diesem Buch lernt man Inseln und Regionen kennen, die man wohl kaum im Leben aufsuchen wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man als Leser nicht distanziert liest, sondern die Autorin die Nähe zum Leser aufbaut und ihn in ihr Buch zieht.

  • HansBlog
    2020-02-05 11:17

    Pisani schreibt warmherzig, intelligent und witzig ohne Schmalz und Verklärung, dabei mit verblüffenden Ausdrücken und Vergleichen (ich kenne nur das englische Original und kann die Eindeutschung nicht beurteilen). Statistisches und Geschichtliches mit Tiefgang flicht Pisani mühelos ein.Pisani besucht überwiegend abgelegenste Inselchen oder weniger bekannte Orte auf Sumatra oder Papua. Sie spricht wohl perfekt Indonesisch und übernachtet fast immer bei Privatleuten – Bauern, Lehrern usw. Pisani vermeidet jegliche Touristenziele: Bali, Jogjakarta, Bandung, Toba-See, Vulkangipfel oder Nationalparks erscheinen praktisch gar nicht, außerdem erfährt man nichts über Hotels, Sehenswürdigkeiten oder geeignete Reisezeiten. Einiges hört man jedoch von langen Stunden in Bus und Schiff.Um 1990 war Pisani bereits als Reuters-Journalistin in Jakarta, etwa zehn Jahre später noch einmal als Gesundheitsberaterin der Regierung; auch in diesen Phasen reiste sie schon zu den entferntesten Ecken des Indoreichs. Und aus dieser Zeit hat Pisani ebenfalls viel zu erzählen – von Ministern bis zu Aids-kranken Ladyboys. Zudem besucht sie einige Orte und Bekannte wieder, die sie Jahrzehnte nicht gesehen hat.Im Grund ist dies kein Reisebuch, denn nach ein, zwei Seiten Dorfimpressionen kommt Pisani auf allgemeinere Themen – Korruption, Regierungssystem, Wirtschaftsklima, Umwelt, Ethnien, staatliche Unternehmen, Geschichte, Rolle der Javaner usw. Das erläutert Pisani dann mit vielen Beispielen aus allen Teilen des Archipels. Erst viel später springt sie – vielleicht – wieder zu ihrem ursprünglichen Ort zurück.Zwar bildet die einjährige Indonesien-Reise 2011/12 die Basis für das Buch; doch der Eindruck einer kontinuierlichen Reise entsteht nicht, eben weil Pisani laufend zu anderen Themen und früheren Aufenthalten schwenkt und auch Zwischenstops in Jakarta einlegt.Wenn auch nicht ganz homogen, so doch ebenso unterhaltsam wie informativ: dies ist eins der besten Hot Country-Bücher, die ich kenne.Pressestimmen und Links i.m.Blog.