Read Fisch-Mafia: Die Jagd nach den skrupellosen Geschäftemachern auf unseren Weltmeeren by Eskil Engdal Online

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Die Paten der Fisch MafiaDas Gesch ft mit dem Antarktisdorsch ist illegal und lukrativ Genau wie Drogenhandel Von Polizei und Beh rden unbehelligt sp lt eine Flotte von Piraten Trawlern ihren Eignern zweistellige Millionenbetr ge in die Taschen Jahr f r Jahr dem wei en Gold sei Dank Der Umweltorganisation Sea Shepherd ist es gelungen, den Trawler Thunder zu stellen Bevor dessen Kapit n sein Schiff eigenh ndig versenkte, konnte Sea Shepherd noch wichtige Dokumente und Beweise von Bord retten Die preisgekr nten Journalisten Engdal und S ter schildern in ihrem Buch Fisch Mafia die dramatischen Ereignisse auf See und nehmen im Anschluss die Spur zu den Eignern des Schiffes auf Sie f hrt zum Mafia Clan Vidal Armadores im spanischen Galicien und endet vorerst vor dem obersten Gerichtshof des Landes Ein atemberaubendes Buch ber den Kampf gegen Wirtschaftskriminalit t auf hoher See F r Leser von G nter Wallraff, Hans Leyendecker und J rgen Roth....

Title : Fisch-Mafia: Die Jagd nach den skrupellosen Geschäftemachern auf unseren Weltmeeren
Author :
Rating :
ISBN : 9783593506715
ISBN13 : 978-3593506715
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Campus Verlag Auflage 1 17 August 2017
Number of Pages : 507 Pages
File Size : 793 KB
Status : Available For Download
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Fisch-Mafia: Die Jagd nach den skrupellosen Geschäftemachern auf unseren Weltmeeren Reviews

  • Michael Patt
    2020-02-12 13:01

    Wirklich lesenswerte und spannend geschriebene Dokumentation über ein recht spezielles 'Marktsegment' im Lebensmittelbereich, welchem im Allgemeinen keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird.

  • Uli Ref
    2020-01-29 12:45

    ein tolles und sehr Informanten Buch über den illegalen Fischfang in der Antarktis. Die Abgabe von 1 € pro Buch für Seashepard ist viel zu gering, 5 € wären das mindeste.Uli

  • Peer Simons
    2020-02-10 10:44

    Eins von diesen Büchern die man nicht aus der Hand legen kann. Detailreich und spannend geschrieben. Das Buch gibt einen beeindruckenden Einblick in die Arbeit und Wirkungsweise von Sea Shepherd und von den Fischwilderern.

  • Yannic B
    2020-02-14 06:56

    Überragendes Buch ! sehr interessant geschrieben mit sehr vielen interessanten Einblicken, vor allem wenn man die Geschehnisse damals live mitverfolgt hat ist es nun interessant das Ganze noch einmal mit so vielen Hintergrundinformationen in einem Buch zu lesen.

  • Dr. M.
    2020-02-11 06:36

    Seit langem war bekannt, dass gewisse Trawler im Südpolarmeer den schwarzen Seehecht (oder Antarktisdorsch) in einem Gebiet fischen, wo dies verboten ist. Offenbar ist dieser Fisch eine Delikatesse, für die viel Geld bezahlt wird. Zum Fischen benutzt man mehrere Kilometer lange Netze, die bis in Tiefen von 2500 Metern abgelassen werden. Die sechs gesuchten Schiffe kannte man von Fotos. Ihre Namen wechselten nach Bedarf, und die Umschlaghäfen waren so gut wie unbekannt, denn sonst hätte man die Trawler dort festsetzen und ihre Fracht untersuchen können.Offenbar bemühten sich Staaten wie Australien oder Neuseeland mehr schlecht als recht um die Sicherung der Schutzzonen und versagten jämmerlich beim Aufspüren und Verfolgen der Schurkenschiffe. Mehr noch, die Durchsetzung des Verbots oder die Ahndung seiner Verletzung scheinen ebenso wenig durchdacht wie klar zu sein. Das kann man übrigens auch in diesem Buch nachlesen, denn selbst nachdem bekannt wurde, dass spanische Staatsbürger dieses Verbot missachtet hatten, entschied der Oberste Gerichtshof Spaniens, dass eine Strafbarkeit nicht gegeben ist, weil die Tat nicht in spanischen Gewässern geschah.In ihrem Buch schildern die zwei norwegischen Autoren, wie ein Schiff der Organisation "Sea Sherpherd" eines dieser gesuchten Fangschiffe im Südpolarmeer aufspürte und anschließend monatelang verfolgte. Die Bob Barker von Sea Sherpherd war besser ausgerüstet und besser auf eine solche Aktion vorbereitet als die aufgespürte Thunder. Beide Schiffe belauerten sich, Interpol war eingeschaltet, ebenso wie einige westafrikanische Hafenbehörden, denn die Thunder lief mit unklarem Kurs nach Norden. Als ihr der Treibstoff ausging, versenkte der Kapitän sein Schiff mit fast allen Beweisen an Bord und ließ sich anschließend von seinen Verfolgern retten. Die brachten die Truppe schließlich nach Sao Tome und Principe, wo die drei Anführer verurteilt wurden. Allerdings nicht wegen des illegalen Fischfangs, sondern wegen der absichtlichen Grundlegung ihres Schiffes. Die drei Herren saßen ihre Strafe auf der Hauptinsel in einer luxuriösen Villa ab.Diese recht spannend erzählte Geschichte wirft jedoch mehr Fragen auf als sie Antworten darauf hat. Es existiert also ein klar definiertes Gebiet im Südpolarmeer, in dem das Fischen verboten ist. Tatsächlich aber bleibt offen, was dieses Verbot eigentlich bedeutet, wenn seine (wie im Falle Spaniens) Verletzung gar nicht verfolgt werden kann. Das Gebiet, um das es geht, liegt in internationalen Gewässern. Nun kann man argumentieren, dass es unsere moralische Pflicht ist, die Fischbestände zu schützen. So lange das jedoch nicht überall in ein durchsetzbares Recht umgesetzt werden kann, verpuffen solche Appelle wirkungslos.Bei dieser Ausgangslage kommen nun private Vereinigungen wie Sea Shepherd ins Spiel, die sich auf das Verbot berufen und sich mit der Pose einer moralischen Überlegenheit oft am Rande des Rechts bewegen oder diesen Rand gerne auch einmal übertreten. Schiffe von Sea Sherpherd rammen im geglaubten Besitze irgendeines selbstbestimmten moralischen Rechts auch schon einmal Schiffe der norwegischen Küstenwache oder vollführen halsbrecherische Manöver auf hoher See, die nicht immer das Seerecht beachten. In dem im Buch berichteten Fall verlief jedoch alles im Rahmen des Erlaubten. Finanziert wird Sea Shepherd übrigens von einem US-Milliardär.An Land würde das Vorgehen von Sea Shepherd, so löblich es in diesem Fall auch war, bedeuten, dass sich private Organisationen ein gewisses Polizeirecht anmaßen, was nicht unbedingt ein Weg in eine klar strukturierte und verlässliche Gesellschaft wäre. Auf See liegen die Dinge offenbar etwas anders, weil die Meere groß sind und ihre Überwachung kaum darstellbar ist.Mit der spannend erzählten Geschichte kommen wohl erstmals die damit verbundenen ungelösten Probleme in den Blickpunkt einer breiteren Öffentlichkeit. Insofern kann man dieses Buch nur loben.

  • Gofeler01
    2020-02-16 09:50

    Dieses Buch legt man, einmal angefangen, so schnell nicht wieder aus der Hand.In Fisch Mafia geht es um die Jagd auf illegale Fischer des Antarktischen Tiefseedorsches und vor allem um deren Hintermänner.Ich habe die über 300 Seiten in einem Rutsch durchgelesen.

  • Christian Döring
    2020-02-22 07:00

    Es ist bekannt, dass weltweit die Fischbestände schrumpfen und sich Fischer an die festgelegten Fischquoten zu halten haben. Illegal gefangene Fische sind daher ein Schatz der viel Geld in die Netze der Fischmafia spült.Die beiden norwegischen Journalisten die nun dieses Buch vorlegen, haben viel an Material gesichtet und Leute getroffen, waren weltweit unterwegs und was dabei herausgekommen ist, liest sich wie ein spannender Abenteuerroman.Aber es ist Realität. Die Fischmafia lässt sich von Gesetzen und Fischfangquoten nicht beeindrucken. Für sie geht es um den höchst möglichen Profit. Fischbestände sind ihnen völlig egal.Bleibt die Frage: Wenn zwei Autoren in ihrem Buch so viel offen legen können, warum ist es dann für offizielle Stellen so schwierig gegen die Kriminellen der Fischmafia vorzugehen ? Dieses Buch gibt Antworten und lässt mich stinkesauer und ohnmächtig in meinem Lesesessel zurück !!!