Read Sie können aber gut Deutsch!: Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft by Lena Gorelik Online

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Wie Migranten Deutschland ver ndern und warum das gut istLange hat man hierzulande so gut wie gar nicht ber Integration diskutiert Dann l sten Thilo Sarrazins umstrittene Thesen ber Migranten heftige Reaktionen aus Was viele vergessen, so Lena Gorelik die selbst Kind russischer Einwanderer ist , wir leben l ngst in einer ethnisch gemischten Gesellschaft Wir m ssen nur dahin kommen, es als St rke zu begreifen und davon zu profitieren.In Deutschland leben seit vielen Jahrzehnten Menschen, deren Wurzeln in anderen Regionen der Welt liegen Sie sind Teil dieses Landes und wollen sich diese Zugeh rigkeit auch nicht absprechen lassen Lena Gorelik ist eine von ihnen Anfang der 1990er Jahre siedelte sie mit ihrer Familie von Russland nach Deutschland ber In diesem pers nlichen, ehrlichen Buch beschreibt sie, wie es ist, fremd zu sein in Deutschland Wie Integrationsdebatten garniert mit S tzen wie Du bist doch nicht gemeint einem den Boden unter den F en wegrei en Und warum Deutschland davon profitieren wird, wenn man aufh rt, ganzen Gruppen von Menschen das Recht abzusprechen, dazu zu geh ren Denn wir leben und gestalten l ngst ein gemeinsames Deutschland....

Title : Sie können aber gut Deutsch!: Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft
Author :
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ISBN : 3570551318
ISBN13 : 978-3570551318
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Pantheon Verlag 27 Februar 2012
Number of Pages : 577 Pages
File Size : 965 KB
Status : Available For Download
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Sie können aber gut Deutsch!: Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft Reviews

  • T66_bird
    2019-11-10 08:30

    Sehr interessant. Lena Gorelik schreibt sehr eindrucksvoll über die Erfahrungen, die sie als Kind & Migrantin machen mußte. Das werden viele, die in der gleichen Situation waren, nachvollziehen können.

  • Anckarström
    2019-11-13 11:27

    Es ist bestimmt lehrreich, für ethnisch deutsche, mal ein Buch wie dieser zu lesen. Für Sarrazin ist es wohl zu spät, aber für andere nicht. Lena Gorelik ist außerdem eine Schriftstellerin von internationale Klasse, die bestimmt eine große Karriere vor sich hat, egal wo sie lebt, wenn sie schreibt. Das Deutschland von den Einwanderern profitiert und das das leben hier dadurch viel interessanter wird müsste endlich mal in den Köpfen rein. Und das das leben für alle angenehmer ist, wenn wir uns für einander interessieren und mit Respekt behandeln, ist wohl nicht so schwer nachzuvollziehen?

  • Garfonso
    2019-11-08 09:46

    Ich bin 82 in Deutschland geboren und in vielerlei Hinsicht sehr "deutsch". Und ich denke gerade für uns "Urdeutsche" wurde dieses Buch geschrieben. Ich bin in einem heutigen "Problemviertel" von Bonn zur Schule gegangen und habe schon früh mit vielen "Menschen mit Migrationshintergrund" (ich hasse diesen Begriff, ebenso wie Frau Gorelik es tut) zu tun gehabt. Einige meiner Freunde hatten und haben einen sehr anderen Kulturellenhintergrund als ich und damit habe ich keine Schwierigkeiten. Vieles an der Diskussion um Integration führt bei mir dazu, dass ich mir die Hand vor den Kopf haue (besonders, wenn jetzt plötzlich alle so tun, als ob das alles ganz neu wäre) und mich etwas schäme Deutscher zu sein. Soweit nur einmal zu meiner Person.Trotzdem war mir als Urdeutscher überhaupt nicht klar, was in einem "Menschen mit Migrationshintergrund" vorgeht, wenn man ihn fragt, wo er her kommt oder wann er denn wieder seine Heimat besuche... auch, dass eigentlich als Lob gedachte "Sie sprechen aber gut Deutsch" für jemanden, der schon seit seiner Kindheit in Deutschland lebt, eine Beleidigung darstellt, war mir vorher nicht wirklich klar. Wenn man darüber nachdenkt dann ist es völlig logisch. Aber wer denkt beim Smaltalk schon viel nach? Mir hat das Buch sehr geholfen die Gedankenwelt und auch die Gefühlswelt von "Menschen mit Migrationshintergrund" besser zu verstehen.Gerade beim Kapitel über Sarrazin möchte man entgegnen: "Wir sind nicht alle so. Bitte, bleibt doch bei uns... wir können lernen." Denn das ist das Ergebnis dieses Buches. Die Deutschen müssen lernen... die Einwanderer mögen deutsch lernen müssen oder mit der deutschen Bürokratie und Prinzipienreiterei zurecht kommen. Aber auch die Deutschen müssen lernen. Lernen, dass ein Mitbürger eben auch Gorelik oder Gihad heißen kann und nicht nur Müller oder Schmidt. Dass ein Mensch aus Deutschland kommen kann, hier seine Heimat haben kann, auch wenn er "nicht so aussieht". Eigentlich sind dies banale Dinge. Gut, dass sie trotzdem einmal jemand aufgeschrieben und erklärt hat. Nun muss das Buch nur noch gelesen werden. :)

  • Anna
    2019-11-03 08:48

    Ich will ein grosses Dankeschön an Lena ausrichten. Bin im selben Jahr wie sie geboren und auch noch im selben Jahr 1992 nach Deutschland gekommen. Sehr grosse Emotionen stecken in diesem Buch und ich konnte und wollte auch vieles nachfühlen :) Ja es ging mir fast so, als hätte sie für mich geschrieben ;) also: an alle russlanddeutschen, kasachen.. (wie auch immer man uns nennt) da draussen, dieses Buch ist sehr empfehlenswert! Uns geht es vielen gleich oder ähnlich in diesem Land. Aber nun muss auch gesagt werden: Bevor uns jemand bereit ist als Mensch kennen zu lernen, (und nicht nur als erfolgreiches Integrations Beispiel :)) ! müssen auch wir bereit sein uns zu öffnen. Dies fällt nicht immer leicht, kann ich aus Erfahrung berichten. Vor allem nach gescheiterten Versuchen in der Kindheit (z.b Erster Schultag und ich hatte diese russische blumenschleife im Haar;))Aber ich vertraue auf die Zeit und die Erfahrungen im Leben. Bin übrigens per Zufall auf das Buch gestossen... Hoffe es passiert auch vielen anderen so, die die Autorin noch nicht kennen. Vielen Dank nochmal Lena!