Read Briefe an einen jungen Schriftsteller: Wie man Romane schreibt (suhrkamp taschenbuch) by Mario Vargas Llosa Online

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Er hat zahlreiche Romane geschrieben, viele Essays und Artikel verfa t Mario Vargas Llosa z hlt zu den erfolgreichsten Schriftstellern unserer Zeit Wie ein guter Roman entsteht und welches Handwerkszeug der Autor beherrschen mu , beschreibt er unterhaltsam und u erst kenntnisreich in diesem Buch Gro e Romane, wie Madame Bovary, Moby Dick, Don Quijote, f hrt er als Beispiele an, tut das, was, wie er selbst sagt, nicht erlaubt ist sie auseinandernehmen, zerst ckeln, sie in Raum, Zeit, Erz hlerfiguren zergliedern Um schlie lich zu dem zur ckzukehren, was den guten Roman ausmacht seine berzeugungskraft, die nicht zuletzt durch die Leidenschaft, die Hingabe des Schriftstellers zu erreichen ist.Literarisch Interessierten, Sch lern, Studenten, jedem wird die Lekt re dieses Buches eine T r ffnen zum Geheimnis, das hinter gro er Literatur steckt....

Title : Briefe an einen jungen Schriftsteller: Wie man Romane schreibt (suhrkamp taschenbuch)
Author :
Rating :
ISBN : 3518456016
ISBN13 : 978-3518456019
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage 4 26 April 2004
Number of Pages : 118 Seiten
File Size : 673 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Briefe an einen jungen Schriftsteller: Wie man Romane schreibt (suhrkamp taschenbuch) Reviews

  • PeterNa
    2020-02-29 06:07

    Ich hatte Llosas Briefe auf meiner Kubareise mit, weil ich die Hoffnung hegte, er könnte all dem gleichmacherischen American Creative Writing Schools etwas substanzielleres entgegensetzen. Wirklich, mir gehen diese Bücher auf den Nerv, die vollmundig versprechen (oder vollmundig andeuten) dass man nach ihrer Lektüre wüsste, wie man Romane schreiben muss um gelesen zu werden. Stilistischer 12 Punkte TÜV, Abhaklisten für Konflikte, Konflikte, Konflikte, bestenfalls mal ein Wort über indirekte Rede und Lesezeit/Handlungszeit.MVL's Büchlein ist eine reine, quasi porentief stimulierende Inspiration, weil er in seinen Briefen an den Jungschriftsteller verschiedene Methoden und Werkzeuge, aber auch die Einstellung des Schriftstellers zu seinem Werk, deutlich macht.Auch für Schriftsteller, die schon publiziert wurden (als ob das ein Qualitätsheinweis wäre), ist das Buch sehr lesenswert, vielleicht, weil man sich gerade mit der Überarbeitung eines Manuskripts befasst und dann, so wie ich, auf einmal die Schwächen wirklich erkennt und begreift, wo der Schuh drückt - es hilft, aus einem vagen Gefühl der Schwäche eine Gewissheit zu machen, der man sich dann stellen kann - so wie ich das gerade erlebe.Nicht nur, dass das Buch hilfreich ist; mit seiner klaren und unverschnörkelten Sprache ist es auch wirklich eine Freude. Es hat mich glücklich gemacht zu lesen, dass großes Wissen so einfach und unverquast vermittelt werden kann, und dass Hochliteratur doch noch möglich ist, wenn man danach strebt, eine Geschichte zu schreiben, in der alles, was beschrieben wird, aus einer inneren Notwendigkeit heraus gerechtfertig ist.Fünf Sternderl, und gerne noch eins mehr.

  • Amazon-Freak
    2020-01-30 22:24

    Als interessierter (Gelegenheits-) Leser traute ich mich auch an dieses Buch, obwohl ich eher der Technikbegeisterte bin. Ich war darüber erstaunt, warum ein "Weltautor" wie Llosa seine Literaturanalysen offenbart. Er tut dies, weil er ein Literaturpapst ist, der mit Herzblut dem geschriebenen Wort zugeneigt ist. Sein Feuer, seine Leidenschaft offenbart sich dabei. Das Buch öffnet Einblicke in die Psyche eines Schriftstellers. Es hat mir eine neue Welt eröffnet. Ich liebe es.

  • Thomas Mann
    2020-02-23 01:06

    Im Großen und Ganzen ist Llosas "Briefe an einen jungen Schriftsteller" ein ordentlich gemachtes (Mini-)Kompendium der Erzählkunst. Allerdings erfährt man nirgendwo etwas tiefer Gehendes als das, was man in den ersten Semestern eines literaturwissenschaftlichen Studiums lernt - um es noch eingehender zu haben, könnte man genau so gut Jochen Vogts "Aspekte des Erzählens" lesen (was auch meine Empfehlung wäre, müsste ich mich zwischen den beiden entscheiden). Nur ist der Name Vogt wohl nicht so prominent wie der Name Llosa.Man hätte sich von solch einem Schriftsteller gewünscht, dass er einige Einblicke ins Handwerk gibt, die über das bereits Bekannte hinausgehen (hiervon ausgenommen sind die Passagen über die Motivation des Schreibens, die aber bei Llosa eine - wenn er es auch nicht explizit zugibt - politische Implikation besitzen, die mir etwas missfallen hat. Es gibt auch andere, "ästhetizistischere" Motivationen für das Schreiben).Alles in allem aber ordentlich, die mehr oder minder detaillierten Literaturbeispiele sind ebenfalls nett zu lesen.

  • citizen kill
    2020-01-31 01:13

    und sie werden begreifen, dass man Schreiben nicht erlernen kann. Das sagt Autor selbst klar und eindeutig und da denkt man, wozu dann dieses Buch lesen, aber!Autor verarbietet literarisch seine Sorge um das Schreiben, als er jung war und Drang und Angst vor der leeren Seite verspürte. Gerne würde er damals Antworten auf Wie?-Was?-Warum? des Schreibens erhalten, musste jedoch, wie fast alle großartige Schriftsteller es natürlich selbst herausfinden. Das Buch ist die beste Ermutigung für die Schriftsteller, die schreiben, schreiben und ihre Manuskripte in der Schulblade konservieren. Für Anfänger ist dieses Buch zu reif, man muss schon sich als Schriftsteller gefunden und begriffen haben, ansonsten wird hier man "altmodische Banalitäten" gegen Erfolg, Popularität und Bestsellertum zynisch auslachen.

  • Jess Sinclair
    2020-02-06 04:30

    Ein 'must read' für alle die schreiben wollen. Nicht weil MVL einen beibringt wie das geht ' das nicht ' aber durch Beispiele aus großen Romanen klärt er den Leser über die wichtigsten Regeln auf die man beachten sollte wenn man einen Roman schreiben möchte und das macht er so gut, dass man scih zumindest wieder neu motiviert an den PC setzt und in die Tasten haut. Für alle die nicht schrieben wollen wird sich dieses kurzweilige Buch schnell zu Ratgeber entpuppen, was die Komplettierung der eigenen Bibliothek angeht.

  • Martin aus Wien
    2020-02-13 06:34

    Mario hat mir geschrieben, und mir die Anatomie eines Romanes erklärt. In Form von kurz gehaltenen 'Briefen' seziert er beispielhaft Texte der großen schreibenden Zunft, um sie nach stilistischen Kriterien zu durchleuchten und die jeweiligen Stilmittel zu erklären. Ein Buch für alle, die wissen wollen, was sich ein Schriftsteller überlegt bzw. überlegen sollte, bevor er zum Schreiben beginnt.Doch Mario ist kein Freund des Regelwerks - so lautet der Abschlußabsatz des Buches: 'Lieber Freund, Sie sollten alles vergessen, was sie in meinen Briefen über die Romanformen gelesen haben, und endlich anfangen, Romane zu schreiben.'