Read Kampf um Anerkennung: Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) by Axel Honneth Online

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ber den Autor und weitere MitwirkendeAxel Honneth, geboren 1949, ist Jack C Weinstein Professor of the Humanities an der Columbia University in New York, Senior Professor f r Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe Universit t in Frankfurt am Main sowie gesch ftsf hrender Direktor des dortigen Instituts f r Sozialforschung....

Title : Kampf um Anerkennung: Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
Author :
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ISBN : 351828729X
ISBN13 : 978-3518287293
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage 6 2010
Number of Pages : 340 Seiten
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Kampf um Anerkennung: Zur moralischen Grammatik sozialer Konflikte (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Reviews

  • Amazon Kunde
    2020-03-18 15:58

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Hausarbeit verwendet. Habe aber bei weitem mehr gelesen, als es hätte sein müssen. Ich finde es verstänldich geschrieben und sehr interessant. Kann es nur empfehlen, auch außerhalb des Studiums

  • Dr. Christine Armbruster
    2020-03-03 12:11

    Das Buch von Axel Honneth über den Kampf der Anerkennung stellt für mich eine Grundlage im Thema der Anerkennung dar. Ergänzend kann ich Axel Honneths Buch "Unsichtbarkeit" empfehlen.

  • Jennifer Klauser
    2020-03-29 16:49

    Das Buch ist sehr schwer zu lesen - nichts für Philosophieeinsteiger. Zumindest der erste Teil.Die späteren Kapitel, in denen Axel Honneth auf seine Anerkennungstheorie eingeht, sind leichter zu verstehen.Dennoch gebe ich fünf Sterne, da ich das Buch für meine Masterarbeit gebraucht habe und es mir enorm geholfen hat.

  • Nicolas Dierks
    2020-03-29 17:07

    Axel Honneth gehört bereits zu den Klassikern der kritischen Theorie. Nach Adorno/Horkheimer und Habermas/Apel vertritt er die dritte Generation der Frankfurter Schule. Dieses Buch ist aus seiner Habilitation entstanden und will, in Antwort auf die Schriften Foucaults, das theoretische Fundament einer normativen Gesellschaftstheorie auf Grundlage eines anerkennungstheoretischen Konzepts menschlichen Lebens legen.Dies ist ein Fachbuch und deshalb ist der akademische Stil und die debattenorientierte Behandlung des Themas Programm. Honneth setzt, ganz in der Tradition der FS, bei Hegel an, geht dann mit G. H. Mead darüber hinaus und macht im dritten Schritt Vorschläge, wie das anspruchsvolle Programm einer öffentlichen Wertegemeinschaft unter Bedingungen der Moderne einzulösen wäre.Spannend ist der Einstieg, wenn Honneth die entscheidende Einsicht des jungen Hegel in Jena rekonstruiert. Dieser hatte ein vorausweisendes Konzept eines "Kampfes um Anerkennung" als eines moralischen Bildungsprozesses der Gesellschaft entworfen, allerdings dieses Potential durch Preisgabe einer der individuellen Selbstverwirklichung vorgänigen Intersubjektivität nicht entfaltet.Honneth setzt bei der Sozialpsychologie Meads an, um durch die Wiedergewinnung der vorgänigen Intersubjektivität in Meads Interaktionismus den Weg für eine Entwicklung jenseits der bloßen Rechtsgemeinschaft frei zu machen. Allerdings fehle bei Mead die familiäre Dimension, die Honneth im Anschluss an die psychoanalytische Theorie der Objektbeziehung einzuholen gedenkt. In der Differenzierung der Erfahrungen von Mißachtungen erarbeitet Honneth dann sowohl den motivationalen Hintergrund für den "Kampf um Anerkennung" als auch die groben Umrisse eines formalen Konzeptes der Sittlichkeit.Letztlich eröffnet Honneth die Spannung zwischen dem Pluralismus einer posttraditionalen Gesellschaft einerseits und dem integrierenden Charakter einer öffentlichen Sittlichkeit. Gerade in der Austragung dieser Spannung und dem Verständnis ihres formalen Rahmen kann der aufklärende Charakter kritischer Theoriebildung liegen - die konkreten Gehalte dieser öffentlichen Sittlichkeit, d.h. einer gemeinsamen Vorstellung eines guten Lebens, sind nicht mehr Gegenstand der Theoriebildung, sondern der konkreten gesellschaftlichen Kämpfe um Anerkennung.Ein außerordentlich spannendes Buch - mit einem dichten theoretischen Faden. Mit umfangreichem Wissen steuert Honneth direkt auf die theoretischen Kernpunkte verschiedener theoretischer Felder zu und integriert diese theoretisch stimmig. Man hätte sich vielleicht die Auseinandersetzung mit Mead und der Objektbeziehungstheorie ähnlich detailliert gewünscht, wie jene mit dem jungen Hegel. Auch eine weitere Aktualisierung wäre denkbar. Doch für eine theoretische Grundlegung, die dieses Buch leisten will, findet Honneth einen hervorragenden Rahmen mit vielen theoretischen und praktischen Anknüpfungsmöglichkeiten.Eine lohnende Lektüre für alle, die eine tiefe Auseinandersetzung mit einer neueren Generation kritischer Theorie der Gesellschaft schätzen.

  • anna plessow
    2020-03-24 15:13

    Anspruchsvoll, lehrreich und unheimlich interessant. Dieses Buch und die dazugehörige Vorlesung haben mich ein ganzes Stück voran gebracht.wer Interesse am fach hat unbedingt kaufen.

  • None
    2020-03-02 11:01

    Der Ausgangspunkt des Buches ist der Versuch, Hegels Denken historisch einzuordnen und die Entwicklungen in Hegels Überlegungen an sich aufzuzeigen, um die Sozialtheorie der Jenaer Philosophie zu erläutern. Dann folgt die Aktualisierung im Hinblick auf Meads Transformation der Hegelschen Idee und auf die Untersuchung der empirischen Triftigkeit der Stufen der Anerkennung. Im letzte Drittel wird die Auswirkung der Hegelschen Idee auf andere Denker beschrieben und eine Zusammenfassung der Idee des Kampfes um Anerkennung als Interpretationsrahmen für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse angeboten. Nach Hegel ist die grundlegende Eigenschaft des Geistes die Fähigkeit, 'an ihm selbst zugleich das Andere seiner selbst' sein zu können, also die Fähigkeit zur Selbstdifferenzierung. Dies ist als Bewegungsform eines Prozesses gedacht, aus dessen Prinzip sich Hegel den Aufbau der Wirklichkeit erklärt. Es ist eine Doppelbewegung der Entäußerung und der Rückkehr in sich selbst, durch deren Wiederholung sich der Geist realisiert. Die analytische Nachvollziehung dieses Prozesses müßte an ihrem Ende zu dem Punkt gelangen, in dem der Geist zu einem absoluten Wissen seiner selbst gelangt ist. Es ergibt sich methodisch eine Stufenfolge, wenn der Entwicklungsprozeß zunächst unter dem Blickwinkel der Beziehung des individuellen Subjekts auf sich selbst, dann der Beziehung der institutionalisierten Subjekte untereinander und schließlich der Beziehungen der vergemeinschafteten Subjekte zur Welt im Ganzen betrachtet wird. Das ist alles kompliziert zu denken, aber der Autor versucht es zu erklären. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Axel Ach
    2020-03-27 15:53

    Während manche Zeitgenossen noch davon ausgingen, dass der Mensch an sich egoistisch sei und die Menschheit nur durch die vernünftige Eindämmung des Egoismusses zur friedlichen Entfaltung kommen könne, entwarf Axel Honneth das Bild des Menschen, der als soziales Wesen leben könne, solange er Anerkennung als Liebe, als Recht der Person und als Würdigung erfahre. Fehlende Anerkennung münde in Konflikte, in "Kampf um Anerkennung".Honneths Ausführungen zu folgen, ist - gemessen an den Ausführungen anderer Soziologen - geradezu einfach.Das Buch ist lesenswert und lesbar. Es öffnet den Blick auf ein positiveres Menschenbild, das christliches Handeln gleichzeitig als pragmatisches (statt weltfremdes) Handeln erscheinen lassen kann.