Read Heimat Weltall: Wohin soll die Raumfahrt führen? (edition suhrkamp) by Hans-Arthur Marsiske Online

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Im Weltraum tritt der Mensch seit ber drei ig Jahren auf der Stelle Seit den letzten Mondlandungen hat es sich eingeb rgert, Ziel und Zweck der Raumfahrt auf irdische Belange zu beschr nken Doch aus solcher Raumfahrt f r die Erde wurde alsbald eine Raumfahrt f r den Markt und f r das Milit r Als Ausweg aus dieser Sackgasse werden neuerdings wieder ehrgeizigere Projekte verfolgt bemannte Missionen zu Mond und Mars, Kraftwerke und Hotels im All, Terraforming, die Suche nach au erirdischer Intelligenz und interstellare Reisen Vor diesem Hintergrund entwirft Hans Arthur Marsiske eine kleine Kulturgeschichte der Weltraumfahrt in philosophischer Absicht und zeigt damit den Weg zu einer Raumfahrtpolitik, die wei , da die anderen Welten, die da drau en zu entdecken oder aufzubauen w ren, mindestens genauso wichtig sind wie unsere eigene....

Title : Heimat Weltall: Wohin soll die Raumfahrt führen? (edition suhrkamp)
Author :
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ISBN : 3518123963
ISBN13 : 978-3518123966
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Suhrkamp Verlag Auflage Originalausgabe 28 Februar 2005
Number of Pages : 194 Seiten
File Size : 790 KB
Status : Available For Download
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Heimat Weltall: Wohin soll die Raumfahrt führen? (edition suhrkamp) Reviews

  • Patrick Borer
    2020-02-02 01:25

    Marsiske fasst den aktuellen Stand der Weltraumfahrt und ihre Aussichten gut zusammen. Er tritt dabei für eine visionäre Raumfahrt ein, die sich nicht auf den kurzfristigen wirtschaftlichen oder militärischen Nutzen konzentriert, sondern der es um einen wirklichen Aufbruch in den Weltraum mit einem Zeithorizont von zumindest Jahrhunderten geht. Allerdings bleibt er dabei leider recht oberflächlich. "Wohin soll die Raumfahrt führen?" ist ein im Wesentlichen journalistisches Buch, gefüttert mit Interviews und dem Referieren bestehender Projekte und wissenschaftlicher Konzepte, dem es letztendlich an eigenen Gedanken fehlt. Würde es anders vermarktet und angepriesen, wäre mir das gar nicht unbedingt als störend aufgefallen. Aber wenn von der "philosophischen Absicht" eines Buches, das zudem in der "edition suhrkamp" erscheint, die Rede ist, verspreche ich mir etwas mehr, etwas Tiefergehendes. So aber kommt es mir wie ein falsch etikettiertes Heyne-Taschenbuch vor, das merkwürdig unbefriedigt lässt, so sehr ich die Ansichten des Autors auch teile.

  • Tommy Casagrande
    2020-01-21 19:17

    Für alle Visionäre, Träumer und natürlich jeden der sich für die Raumfahrt und die Erschaffung einer intergalaktischen Zivilisation interessiert ist dieses Buch eine Pflichtlektüre. Aber es ist auch ein Buch, welches Menschen, die sich mit diesem Thema bislang noch nicht in großem Umfang auseinandergesetzt haben, einen guten Einstieg ermöglicht und sie zum träumen anregt.Das Buch ist in einer einfachen Sprache gehalten, es werden große Raumfahrer der Vergangenheit zitiert. Es ist ein Überblick über die Geschichte der Raumfahrt bis Heute. Und alles was Heute geplant oder erdacht wird, jede Idee wie das menschliche Leben in das Universum getragen werden kann und welch fantastische Zivilisation wir im Universum erschaffen können, ist Gegenstand dieses Buches.Auch werden darin manche Raumfahrtskeptiker widerlegt, die meinen, man müsse zuerst auf der Erde aufräumen (Armut beseitigen und Frieden schaffen), denn gerade durch die Raumfahrt und der Möglichkeit, ferne Welten zu besiedeln sollten und werden sich wahrscheinlich unsere irdischen Probleme im Laufe der Zeit lösen lassen.Dieses Buch rechnet allerdings mit vielen politischen "Eliten" ab, denen die Unfähigkeit über ihre 4 Amtsjahre hinauszudenken prognostiziert wird und die es nicht schaffen, Visionen zu haben ohne gleich einen wirtschaftlichen Nutzen als Vorraussetzung dafür zu fordern. Das Buch rechnet auch mit jenen ab, welche die Raumfahrt nur als Spielerei Kind gebliebener Erwachsener darstellen.Der Aufbruch zu fernen Welten und ihre Besiedelung wird der Menschheit einen Sprung in der zivilisatorischen Evolution einbringen. Indem vielleicht eines Tages jede Gruppe auf einem eigenem Planeten ihre Vorstellung einer Zivillisation entstehen lässt, könnte es vielleicht tatsächlich irgendwann einmal Frieden geben, weil sich grundsätzlich unterschiedliche Interessen unterschiedlicher Gruppen gegenseitig nicht mehr im Weg stehen, wie es auf nur einem Planeten, der Erde der Fall ist. Sicherlich kann es im Interesse einer Gruppe auch mit einem eigenem Planeten sein, Krieg zu führen. Krieg ist grundsätzlich nie auszuschließen aber ich denke, diese Möglichkeit wird schrumpfen, weil sich Unterschiede dann gegenseitig nicht mehr auf so engem Raum auf die Füße treten werden und wir gleichzeitig der Gleichstampferei aller Menschen obwohl sie unterschiedlich sind, vorbeugen.