Read Wenn die Seele leidet: Handbuch der psychischen Erkrankungen by Borwin Bandelow Online

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Aus dem InhaltIm Land der langen Schatten DepressionenZwischen Gipfel und Abgrund Manisch depressive ErkrankungGehirnw schespezialisten SchizophrenieAugen auf und durch AngsterkrankungenMagische Muster Zwangsst rung ber die Grenzlinie Borderline St rungKalter Schwei Alkoholabh ngigkeitDas Haus der drei Sonnen SpielsuchtEine Scheibe Gurke MagersuchtWurstsalat und Pralinen BulimieKein Auge zugetan Schlafst rungenWas hilft wirklich...

Title : Wenn die Seele leidet: Handbuch der psychischen Erkrankungen
Author :
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ISBN : 3499625733
ISBN13 : 978-3499625732
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 2 1 Juni 2011
Number of Pages : 416 Seiten
File Size : 897 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wenn die Seele leidet: Handbuch der psychischen Erkrankungen Reviews

  • Leseratte
    2020-03-27 08:38

    Mir gefällt dieses Buch von Borwin Bandelow sehr gut. Es ist das 3.Buch, welches ich von ihm lese.Er geht auf verständliche und teils humorvolle Art und Weise auf viele psychischen Mechanismen und Störungen ein ("Was ist eine Depression, wie kann sie entstehen, welche Möglichkeiten gibt es bis dato zur Besserung", "Das Borderline Syndrom" oder "Shizophrenie" beispielsweise...) so dass für mich keine Fragen offen blieben.Ich gebe diesem Buch 5 Sterne, da ich es als eines der besten Bücher empfinde, welches sich mit dieser Materie beschäftigen.

  • Katharin Urban
    2020-03-18 05:17

    Ich hatte bereits vorab schon in dem Buch gelesen und wollte es daraufhin dann selbst haben. Der Kauf des Buchs über Medimops war eine sehr gute Entscheidung. Das Buch ist im sehr guten Zustand (die Klebereste konnten bestens beseitigt werden.

  • Anna
    2020-03-14 01:28

    Ich bin mit diesem Buch sehr zufrieden. Es gibt einen kurzen aber dennoch guten Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse in Bezug auf psychische Störungen. Sicher gehen die Beschreibungen nicht alle ins Detail aber um ein grundlegendes Verständnis zu den einzelnen Krankheitsbildern zu erhalten, ist dieses Buch super geeignet.

  • Paulik-Sperling, Ulrike
    2020-03-09 07:34

    Es ist einfach und verständlich geschriebenes, recht umfassendes handbuch. Es sollte eigentlich in keiner Bibliothek fehlen. Das verständnis für psychische Erkrankungen kann durch dieses Buch durchaus gefördert werden bzw die Angst davor genommen werden.

  • Penny
    2020-03-08 00:15

    Dieses Buch bietet eine gute Übersicht über die bekanntesten psychischen Erkrankungen. Ein MUSS für jeden, der in diesem Bereich arbeitet. Schnelle Lieferung ohne Versandkosten, perfekt!

  • Mathias Tietke
    2020-03-20 00:30

    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Borwin Bandelow von der Psychiatrischen Klinik der Uni Göttingen gibt mit diesem Kompendium einen Überblick über psychische Erkrankungen, ihre Ursachen und Therapien.Insgesamt skizziert er 23 "psychische Krankheiten", wozu er u. a. auch Kleptomanie sowie Internet- und Computersucht zählt.Für jemanden, der sich darüber informieren möchte, was es so an psychischen Erkrankungen und Süchten gibt und welche Therapien mit gesicherten wissenschaftlichen Studien zur Besserung oder Heilung führen, bekommt genau dies: einen Überblick mit Testbögen und Tabellen mit Wirksamkeitsnachweisen.Es liegt in der Natur eines solchen Überblicks, dass die jeweiligen Krankheitsbilder nur oberflächlich beschrieben werden und auch im Bereich "Selbsthilfe" sowie "Ratschläge für Angehörige" die Hinweise mitunter oberflächlich oder auch fragwürdig sind. Das Kapitel über Borderline etwa fokussiert sich vor allem auf die krassen, für jeden sichtbaren Selbstverletzungen, geht aber kaum auf all die anderen, subtileren Symptome und Ursachen ein.Im Kapitel über Depressionen (S. 41ff.) informiert der Autor nebenher, dass sich unter dem populären Schlagwort "Burn-out" oftmals Depressionen verbergen. Er erklärt plausibel, dass der populäre Begriff "Burn-out" halt nicht so stigmatisierend klingt und statt des Makels des Versagens wird suggeriert, dass es sich da um einen Helden oder eine Heldin der Arbeit handelt, der bzw. die sich "für andere totgeschuftet hat" (S. 49). Das ist im Kontext Depressionen eine interessante und nachvollziehbare Feststellung.Weniger nachvollziehbar sind allerdings so etliche "Selbsthilfe"-Empfehlungen. Wenig Sinn macht m. E. beispielsweise der Rat: "Schwindeln Sie Ihren Mitmenschen lieber vor, dass es Ihnen prima geht, selbst wenn es schwerfällt. Dann bekommen Sie mehr Zuwendung..." oder "Machen Sie Ihr Hobby zum Beruf, selbst wenn Sie vielleicht weniger Geld verdienen und mehr Verantwortung übernehmen müssen. (beide Zitate S. 61).Da zeugt doch manches von Realitätsverlust hinsichtlich zwischenmenschlicher und auch wirtschaftlicher Verhältnisse, d.h. manch Ratschlag ist zu sehr vom Schreibtisch aus formuliert und geht an der Lebenswirklichkeit vorbei.

  • wastl
    2020-03-10 02:42

    Der Titel heißt: „Wenn die Seele leidet“. Tatsächlich aber zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch die Aussage, daß eigentlich nur chemische Psychopharmaka vom Psychiater mit etwas Verhaltenstherapie garniert, helfen können. Es fängt schon auf S. 15 mit der abwertenden Bemerkung „Seelenklempner“ an, womit der Autor Hunderttausende von tiefenpsychologisch arbeitenden KollegInnen disqualifiziert. In der ambulanten psychotherapeutischen Behandlung zu Lasten der Kassen gibt es drei zugelassene Behandlungsarten. Dies sind Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie . Letztere, obwohl hauptsächlich angewandt, scheint für den Autor nicht zu existieren, da sie erst auf S. 63 erstmalig und letztmalig erwähnt wird, im Zusammenhang mit einer „psychodynamischen Therapie, die es im Krankenkassenbereich gar nicht gibt. Therapien werden im übrigen nicht „erstattet“ (s. 63) sondern es gilt das Sachleistungsprinzip. Diese Sachfehler legen den Schluss nahe, dass der Autor offenbar noch nie eine ambulante tiefenspychologische Kassenpsychotherapie durchgeführt hat und stattdessen nur Supervisionen und Visiten am Krankenhaus abgeleistet hat, zumal er den Wert der stationären Behandlung wohl etwas glorifiziert. Auf S. 42 wird eine Patientin mit schwerer Depression „mit einem Antidepressivum und weiteren Medikamenten behandelt. Fast täglich finden Gespräche statt. Nach vier Wochen hellt sich ihre Stimmung deutlich auf; nach weiteren zwei Wochen kann sie vollständig gebessert entlassen werden.“ Wer's glaubt wird selig. Wo ist die Klinik, in der täglich Gespräche statt finden ? Visiten ja, aber doch keine Gespräche. Aus den Rückmeldungen vieler Patienten ist bekannt, dass in der Klinik im Regelfall wöchentlich eine Einzeltherapie statt findet und nicht mehr. Auf S. 68 sollen Antidepressiva die „Ursachen „ von Depressionen bekämpfen. Das wäre wirklich zu schön. Es wäre auch zu schön, wenn es so wäre, wie der Autor behauptet (S. 63), dass die heutigen Antidepressiva im allgemeinen gut vertragen würden und die Nebenwirkungen gering gehalten werden. Der Beipackzettel spricht eine andere Sprache. Mit seiner Meinung, dass es ein Burn out nicht gäbe, steht der Autor recht alleine da. (S. 49). Überhaupt ist auch dies ein roter Faden. Über EMDR (S. 353-354), die er dilettantisch beschreibt, macht er sich lustig, obwohl u.a. ein renommierter Göttinger Kollege, Prof. Dr. Sachsse, exakt diese Methode für die effektivste bei posttraumatischer Belastungsreaktion hält. Es fehlt auch fundiertes Wissen über andere Disziplinen. Das erwähnte homöopathische Mittel (S. 80) , bestehend aus Johanniskraut , Passionsblume und Baldrian ist bei bestem Willen nicht homöopathisch, sondern pflanzenheilkundlich. Tendenziös wird S.80 darauf hin gewiesen, dass Homöopathica starke Verdünnungen „bestimmter, manchmal sogar giftiger Stoffe“ seien. Klar, das sind aber alle Medikamente, auch die schulmedizinischen. Was die homöopathischen Verdünnungen betrifft, weiß der Autor noch nicht einmal, dass es keine reinen sondern potenzierte Verdünnungen nach den gesetzlichen rzneiherstellungsvorschriften sind und dass sie nicht stofflich wirken, sondern energetisch. Der zu Hilfe gerufene Edzard Ernst hat im übrigen keineswegs sein ganzes Leben den natürlichen Heilmethoden gewidmet, sondern sein ganzes Leben damit verbracht, diese ab zu qualifizieren. Außerhalb der reinen psychiatrischen Lehre scheint es dem Autor an allgemeinmedizinischem Wissen zu mangelnd. Es wird kein Wort erwähnt, dass Medikamente, auch die Psychopharmaka Nährstoffräuber darstellen können und eine begleitende Vitaminzugabe nützlich sein kann. Was den Helicobacterkeim betrifft, gibt es viele magengesunde Patienten, die Helicobacterträger sind. Damit sich ein Magengeschwür daraus entwickelt müssen offenbar weitere Faktoren dazu kommen, und das kann im Gegensatz zur Meinung des Autors durchaus seelischer Stress sein (S. 90). Die Aussagen zu Kava Kava S. 163 sind sehr umstritten. Bei den angeführten Todesfällen waren Drogensüchtige und Hepatitisfälle. Die Schuld wurde natürlich dem Kava Kava zu geschoben (vw. [...]). Auch dass Johanniskraut Schuld am Tod eines Patienten mit Herztransplantation schuldig war S. 78 ist nicht bewiesen. Der Autor schießt sich ohne Beweise einfach auf alle Naturheilmittel ein. Statt Gingko bei Demenz empfiehlt er S. 276 schulmedizinische völlig überteuerte Antidemenzmittel, die wenn überhaupt nur einen marginalen Wert haben. In ähnlicher Absicht erwähnt er positiv (S. 69) , dass sich depressive Verstimmungen in den Wechseljahren unter einer Hormonersatztherapie bessern können“. Offenbar weiß er nicht, dass auf Grund von Studien seit 2003 wegen der drastischen Zunahme von Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen und Embolien unter einer solchen Therapie hierfür inzwischen sehr enge Empfehlungsgrenzen sind.Insgesamt ist das Kapitel der echten psychiatrischen Krankheitsbilder d.h. Schizophrenie, manisch depressive Erkrankung , Drogenabhängigkeit seriös , deswegen kann man hier einen Stern geben. Leider krankt der restliche Teil an einer psychiatrischen Egomanie, die fast nichts neben psychiatrischen Pharmaka und Verhaltenstherapie gelten lässt. Sein Kriegszug gegen alle Naturheilmittel ist von Unsachlichkeit gekrönt. Deswegen ist das Buch kein „Handbuch für psychische Erkrankungen“. Einen zweiten Stern hat der Autor allerdings für die sehr schön dargestellten Fallbeschreibungen am Beginn jedes Kapitels verdient.