Read Ein gerader Rauch by Denis Johnson Online

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Der Gott, an den ich glauben m chte, hat eine Stimme und einen Humor wie Denis Johnson JONATHAN FRANZEN Vier M nner und eine Frau verschl gt es in die Katastrophen eines grausamen Dschungelkrieges Denis Johnson zeichnet ein ersch tterndes Portr t ihrer Verzweiflung und ihrer Einsamkeit, der sie zu entkommen suchen Ein gro artiges, bewegendes,sprachgewaltiges Epos ber menschliche Getrieben und Verlorenheit.Ausgezeichnet mit dem National Book Award 2007....

Title : Ein gerader Rauch
Author :
Rating :
ISBN : 3499240416
ISBN13 : 978-3499240416
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt Taschenbuch Auflage 1 1 Februar 2010
Number of Pages : 880 Seiten
File Size : 564 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ein gerader Rauch Reviews

  • Collin
    2020-02-21 03:40

    Gequält habe ich mich durch dieses Buch, von vorne bis hinten! Ich habe ihm mehrere Chancen gegeben und es sogar bis zum Ende durchgelesen. Ich konnte allerdings leider rein gar nichts spannendes oder interessantes daran finden, weder inhaltlich, noch sprachlich. Einzig thematisch ist es natürlich nichts alltägliches ... allerdings, vielleicht ja doch. Man wird ja heutzutage jeden Tag von allen Seiten (egal ob Buch, Film, Serie, Songtext, Zeitung, Dokumentation, Schule) auf die Folgen von Kriegen hingewiesen und wie furchtbar das alles ist... Also die vermeintlich ekligen und verstörenden Bilder, die man hier im Buch präsentiert bekommt, sind meiner Meinung nach fast schon ausgelutscht - natürlich von ihrer Wichtigkeit und Aktualität nicht zu unterschätzen, aber trotzdem...keine Schocker mehr.

  • Criminal_Mind
    2020-02-20 02:27

    Immer wieder überraschen mich die Rezensionen auf Amazon oder goodreads. Dieser Vietnam-Roman hat mich in seinen Bann gezogen, mich fasziniert wie kaum ein zweiter Roman in den letzten zehn Jahren, die z.T. sehr schlechten Kritiken kann ich absolut nicht nachvollziehen. Warum braucht es immer einen ewig-gleichen Spannungsbogen? Es ist die Atmosphäre, die fesselt, die grandiosen Beschreibungen, ja, man kann riechen und sehen und fühlen, was der Mann da schreibt. Nicht kapitulieren auf den ersten Seiten, das ist wichtig, dann wird man belohnt. Fünf Sterne!

  • Jens Neumann
    2020-01-28 04:50

    Wer an den Vietnamkrieg denkt, hat oftmals die Bilder von Filmen wie "Platoon" oder dem schier unglaublichen "Apocalypse Now!" vor Augen. Nach dem Lesen dieses Romans jedoch, wird das Spektrum um den Charaktere William Sands und seinem Onkel, dem "Colonel" definitiv erweitert.Der Leser verfolgt in diesem, sprachlich sehr dichtem Werk die Werdegänge der zwei Protagonisten, die Mitte der 60er Jahre euphorisch in den Vietnamkrieg eintreten, aber nach und nach - parallel zur Streitmacht USA - immer mehr Rückschläge einstecken müssen und schließlich scheitern. Dieses Scheitern vollzieht sich auf mehreren Ebenen: militärisch, geistig und persönlich.Die Sinnlosigkeit, Brutalität und der Surrealismus des Vietnamkrieges wird hier ausgezeichnet wiedergegeben, man fühlt sich als Leser quasi mitten im Geschehen.

  • MarcoPolo
    2020-01-28 05:29

    Vor diesem Gebirge an Sprache versagt mir als Rezensenten die klare Sprache. Vielleicht, weil die Geschehnisse des Romans selbst so unklar bleiben. Kantig scharf - bei aller Nebulosität der jeweiligen "Handlungszusammenhänge" - entwickelt Johnson aber über knapp 900 Seiten immer den Moment des gerade Erzählten: Sein Realismus hat Klasse und fährt in die Knochen. Seitenlange Dialoge wirken so authentisch, als läse man das Transskript einer Überwachungskamera, die im Offizierskreis, in der Soldatenbaracke, im Puff Gespräche aufzeichnet: über weite Strecken banal, gelangweilt, geschwätzig - dann wieder aggressiv, suchend, hadernd.Ich habe mich über den Autor geärgert: Weil er mich als Leser in Schwaden von Nebel einhüllt. Mir stets aufs Neue Fragen nach Zusammenhängen aufdrängt, die er mir nie beantwortet. Fakt bleibt aber: Ich habe diesen Kilogramm von einem Buch atemlos durchpflügt. Jetzt, eine Woche nach der letzten Seite, ist das Gefühl geblieben: Ich habe eine Ahnung, wie sich der Wahnsinn eines modernen Krieges anfühlt: an all seinen Peripherien. Und dort, wo es immer näher an den "gerade Rauch" geht. Dieses Buch ist größer als mein kritischer Verstand. 5 Sterne auf Verdacht hin.

  • Eva-m Schönherr
    2020-02-07 02:30

    Ich habe ungefähr alle Bücher von Johnson gelesen, mit Begeisterung. Bei dem hab ich nach 200 Seiten aufgegeben. das ist so zäh.schade

  • Rilke
    2020-02-12 04:56

    Aus dem Krieg kehren keine Helden zurück.Keine Gewinner.Er spuckt gebrochene Seelen aus. Hinterlässt Elend und Zerstörung."Ein gerader Rauch" ist kein Buch für Querleser, die auf der Suche nach dem schnellen Kick über die Seiten huschen. Auf dieses Buch und seinen Inhalt muß der Leser sich einlassen.Einlassen wollen.Es packt uns nicht mit Spannung, sondern mit Tristesse. Tiefgang. Tragödien. Denis Johnson transportiert den Krieg in seiner grandiosen Sprache direkt in die Protagonisten hinein und erweckt auf der Leinwand ihrer gemarterten Seelen seine ganze Sinn- und Hoffnungslosigkeit. Endlich ein Buch, dessen Inhalt dem Klappentext gerecht wird:"Der Gott, an den ich glauben möchte, hat eine Stimme und einen Humor wie Denis Johnson." (Jonathan Franzen)Für dieses Buch, Herr Johnson, wäre der Literaturnobelpreis berechtigt gewesen. Von mir bekommen Sie ihn.

  • Andreas Schröter
    2020-02-10 01:56

    Wer 'Ein gerader Rauch' von Denis Johnson lesen will, braucht Zähigkeit: Fast 900 Seiten zumeist deprimierende Szenen aus dem Vietnamkrieg, in denen die Protagonisten vor allem eines erleben: Einsamkeit.Belohnung für den Leseaufwand sind einige äußerst authentisch wirkende Sequenzen und Dialoge. Ob Leseeinsatz und Ertrag dabei jedoch in einem gesunden Verhältnis stehen, darf bezweifelt werden.Es geht um die Kriegserlebnisse des CIA-Agenten Skip Sands, der etwas unterbelichteten Houston-Brüder Bill und James sowie einer Vielzahl weiterer Figuren. Nicht immer ist es für den Leser leicht, den Überblick zu behalten. Johnson erhielt für das Original 2007 den National Book Award.