Read Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht by Udo Pollmer Online

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Die Krankenkassen, die Politiker, die Medien, die Di tbestseller alle behaupten, die Zahl der Dicken steige explosionsartig, es drohe eine gef hrliche Fettepidemie Wir essen zu viel und zu fett, wir bewegen uns zu wenig Desastr se Folge Wir werden dick und krank Pollmer, Knoll und Friebe belegen anhand von Zahlen und aus der Ern hrungswissenschaft heraus, da das Gegenteil der Fall ist Wir machen uns verr ckt, die ganze Diskussion ber unsere bergewichtige Gesellschaft ist krank Wer schon Kindern vermittelt, sie seien zu dick, verunsichert sie und f rdert E st rungen Hier droht die wirkliche Gefahr f r unsere Gesundheit, vom psychischen Druck ganz zu schweigen Der Kult um die Schlankheit l t bereits die H lfte aller erwachsenen Frauen und ein Viertel der M nner nicht mehr normal essen, m ssen wir tats chlich alle e gest rt werden...

Title : Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht
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ISBN : 3492047912
ISBN13 : 978-3492047913
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Piper Auflage 4 1 Februar 2006
Number of Pages : 304 Seiten
File Size : 583 KB
Status : Available For Download
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Esst endlich normal!: Wie die Schlankheitsdiktatur die Dünnen dick und die Dicken krank macht Reviews

  • Isabel Kager
    2019-10-30 02:01

    mir gefällt dieses buch. es ist aus einem heilsamen blickwinkel geschrieben und hilft wieder ein früheres verhältnis zum essen zu bekommen. ich ertappe mich dabei, dass ich das essen wieder so genieße, wie damals als kind und gleichzeitig auch dabei wie ich wieder freier, ohne inneren druck entscheide, was ich nun eigentlich essen WILL. sehr angenehm! zwar kein verlust an pfunden, aber ein gewinn an lebensqualität. (insgeheim hoffe ich natürlich, dass über die zeit die pfunde auch etwas schwinden.)

  • None
    2019-11-14 06:10

    wird dieses Buch ein Bestseller. Es sollte zur Pflichtlektüre werden, vor allem für die Menschen, die sich täglich aufs Neue aufmachen, anderen vorzuschreiben, was sie essen dürfen und was nicht. Für die Politiker, die Millionen in Programme verschwenden, die der tödlichen Krankheit "Übergewicht" den Garaus machen sollen. Für Frauen, die den Schönheitsdruck nicht mehr aushalten und ungebremst von der Essstörung in den Tod flüchten und vor allem für Eltern, Tanten und Onkels, die mit ihrer Angst, ein dickes Kind groß ziehen zu müssen, die Kinder erst dick machen.Natürlich Schlanke essen normal - darüber sollte sich die Wissenschaft einmal Gedanken machen. Tun sie nicht - verspricht ja keinen Profit.Lena Bredow

  • Ursula Sch
    2019-10-26 23:42

    Ich habe schon einige Bücher über Ernährung und auch von Herrn Pollmer gelesen. Aber noch kein Buch habe ich so fundiert empfunden. Herr Pollmer trifft den Nagel auf den Kopf. Auch wenn er selbst kein "Hungerhaken" ist, so erklärt er doch sehr gut und auch mit einigen Grafiken, dass er nichts bringt dem "Schlankheitswahn" hinterher zu laufen.Ich habe auch sehr oft Menschen erlebt die dick und dünn und wieder dick waren. Ich glaube auch, dass die Gene eine große Rolle spielen. Herr Pollmer geht auch darauf ein, das die individuelle Lebenssituation eine große Rolle auf das eigene Eßverhalten spielt. Und im Ernst, wer findet denn die knochigen Models schön???...Vielleich Karl Lagerfeld, aber der hat ja jetzt auch die Kleiderbügelfigur.Dieses Buch ist wirklich sehr aufschlussreich, auch für die, die schon viel über dieses Thema gelesen haben. Meine beiden Großmütter waren beide vollschlank, eine sogar ziemlich dick und beide sind 96! geworden. Womit Herr Pollmer mit seinen Thesen recht behält. Leichtes Übergewicht ist eine Chance fürs "Längerleben". Warum quälen sich viele Frauen nur so mit Ihrem Gewicht rum? Wo die meisten Männer doch eher auf etwas mehr "Fleisch" stehen. Nicht dass der Eindruck entsteht ich gehöre zu den Dicken. Mein BMI ist 25. Tolles Buch Herr Pollmer. Danke dafür.

  • None
    2019-11-05 05:53

    Seit mindestens 20 Jahren versuche ich zu verstehen, warum ich immer mal wieder dramatisch ab- und zunehme. Dieses Buch lieferte mir gleich mehrere sinnvolle Erklärungsansätze.Herr Pollmer zeigt zwar polemisierend, jedoch sicherlich fundierter als der typische "Ernährungsratgeber", dass die jahrzehntelange bewusste oder unbewusste (nicht jeder Mediziner ist ein geborener Statistiker) Missachtung gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem geworden ist. Allerdings nicht, wie meist propagiert, weil wir alle immer dicker werden, sondern eher, weil wir genau davor zuviel Angst haben. Er warnt davor, Ursache und Wirkung zu verwechseln, und widerlegt nach und nach die meisten der populären Ratschläge, die jeder Dicke des Öfteren von seinen schlanken Zeitgenossen bekommt, als unnütz, unzulässig verallgemeinernd oder gar schädlich.Auch für den interessierten Laien sind - wie in seinen anderen Büchern auch - vermutlich ein paar Neuigkeiten dabei, was das Buch generell lesenswert macht. Außerdem tragen der sarkastische Unterton sowie der gezielt eingesetzte Zynismus zu einem gewissen Unterhaltungswert bei.Er schlägt dabei das erklärte Feindbild, die Pharmaindustrie, die Ernährungsindustrie und deren wissenschaftliche und politische Handlanger mit den eigenen Waffen: Durch Interpretation von Statistiken. - Leider schafft er damit ein Problem: Die Zielgruppe kann den Wahrheitsgehalt der Aussagen kaum überprüfen. Und selbstverständlich verdienen er und sein (übrigens gemeinnütziges) Institut mit dem Werk Geld. Aber: Er ist niemandes Lobbyist, und das ist etwas Wert angesichts enormer wirtschaftlicher Interessen, die mit diesem Thema assoziiert sind. Er redet auch nicht den Dicken (inklusive seiner selbst) nach dem Mund; er lässt sie vielmehr mit den gewonnenen Erkenntnissen allein. Genau dies ist ein weiteres Problem aus meiner Sicht: Wie können die Folgen des Schlankheitswahns bekämpft werden? Oder anders: Was macht ein magersüchtiges Mädchen (oder ein stark Adipöser) nach der Lektüre? Sozialverträglich ableben kann es doch wohl nicht sein. Da reichen auch die Hinweise in seinen anderen Büchern nicht aus.Der Vorwurf, das Buch sei zu polemisch oder zu unwissenschaftlich kann meines Erachtens nicht gelten: Eine gewisse Massentauglichkeit kann erst erreicht werden, wenn Zusammenhänge verständlich erklärt werden, und es ist nur recht und billig, bei der Verteidigung des eigenen Standpunkts die gleichen Stilmittel einzusetzen wie die offizielle Gegnerschaft ' wenn Frau Künast es vielleicht einfach auch nur nicht besser weiß, ebenso wenig wie Herr Seehofer übrigens.Auch der Vorwurf, er erteile den Dicken einen Freibrief, auf dass sie weiterhin allen Müll in sich reinfressen sollen, ist haltlos: Er warnt bereits sehr lange vor den falschen Lebensmitteln. Und wenn bewiesen wurde, dass es nicht die Pommes sind, die Kinder verfetten lassen, sondern eher Eltern, die dieses verhindern möchten, und dass der Sportzwang nicht etwa schlank macht, sondern Aktivitäten im späteren Leben eher unterbindet, dann muss sich der Hausarzt von nebenan schon fragen lassen, ob er mit seinen bestimmt wohlgemeinten Ratschlägen nicht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung schafft.Interessant wäre nun ein halbwegs öffentlich ausgetragener wissenschaftlicher Diskurs zum Thema. Dass dieser wohl mal wieder nicht entsteht, untermauert allerdings nur Pollmers Thesen. Er könnte ja Recht haben. Dann müssten in der Tat viele Ernährungswissenschaftler, Diätassistenten und Personal Trainers umdenken und hätten in der Folge weit weniger interessante Verdienstquellen. Wer wollte das verlangen?Bin ich nun geheilt vom Diätwahn? ' Ganz sicher nicht. Werde ich wieder radikal abnehmen (wollen)? Ganz sicher nicht. Versuche ich, 'normal' zu werden? Ganz bestimmt. Deswegen meine hohe Wertung für dieses Buch.

  • None
    2019-11-06 04:48

    Habe dieses Buch bei meiner Freundin gesehen, ausgeliehen und innerhalb von 2 Tagen gelesen. Nach mindestens 40 Büchern zum Tehema "abnehmen", ist dies das erste Buch, welches mich fast schlagartig von meinem mich stets beim essen begleitenden schlechten Gewissen befreite. Vielleicht hat das Problem ja nicht jeder der dick ist oder sich dick fühlt, aber ich war nicht mehr in der Lage mit Genuss und vor allem OHNE schlechtes Gewissen zu essen, egal was es war und dieses schlechte Gewissen ist aus meiner Erfahrung das größte Hindernis beim Abnehmen.Beim Lesen dieses Buches wurde mir klar, daß der Körper sich nicht mit Diäten überlisten läßt, da er zum Beispiel ein Fettgedächtnis hat und ich kann nur bestätigen, dass ich restlos alles was ich in den letzten 30 Jahren meinem Körper an Kilos abrang, nach den Diäten auch wieder zunahm! Nicht weil ich mich vollstopfte, sondern einfach nur beim normalen essen (ca 1500 - 2000 Kalorien täglich), natürlich immer mit dem schlechten Gewissen im Nacken und da half auch das tägliche Laufen nichts.Ich kann also dieses Buch nur empfehlen, denn mir hat es die Augen geöffnet!