Read Der Glaube der Anderen: Christsein inmitten der Weltreligionen by Christoph Gellner Online

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Die einzige neue berblicksdarstellungzum Thema Christentum und Weltreligionen Der Glaube in den Weltreligionen Verbindendes und Trennendes Neubestimmung des christlichenSelbstverst ndnisses f r ein breitesLesepublikumDas christliche Abendland sah sich lange an derSpitze der Menschheit, auch in religi ser Hinsicht.Doch im Zuge der Globalisierung sinddie anderen Religionen n her ger ckt undwerden zur Herausforderung.Eine umfassende Neubestimmung des Christseinsinmitten der Weltreligionen steht an DerGlaube der Anderen sollte nicht als Gefahr oderBedrohung f r die eigene Identit t gesehenwerden, sondern auch als Bereicherung.Unterschiede sollten nicht verwischt, sondernbenannt werden.Das Buch ber cksichtigt neben Judentum undIslam mit Hinduismus und Buddhismus auchdie fern stlichen Religionen mit ihrer deutlichunterschiedenen Gottes und Weltsicht....

Title : Der Glaube der Anderen: Christsein inmitten der Weltreligionen
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ISBN : 3491725291
ISBN13 : 978-3491725294
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Patmos Verlag 15 September 2008
Number of Pages : 498 Pages
File Size : 690 KB
Status : Available For Download
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Der Glaube der Anderen: Christsein inmitten der Weltreligionen Reviews

  • Reiner Jungnitsch
    2020-03-14 10:25

    >Religiös sein bedeutet heute unausweichlich interreligiös sein< (10). Diese Einsicht ist der Ausgangspunkt im neuen Buch des Luzerner Theologen. Weltweit fordert das engere Nebeneinander eine je neue >positive Verhältnisbestimmung zum Glauben der Anderen< (ebd.). Die dazu nötige Dialog- und Urteilsfähigkeit setze voraus, so Gellner, den eigenen Glauben in diesem Dialogprozess neu wahrzunehmen: >Welche Bedeutung hat das je andere Glaubenszeugnis neben mir? Welche Herausforderung stellt es für mein eigenes Bekenntnis dar?< (11). Insbesondere für die Christen als größter Glaubensgemeinschaft kann es künftig nur noch ein Selbstverständnis geben, das sich >im Angesicht der Andersglaubenden< definiert, aber nicht >mit dem Rücken zu ihnen< (193).Die Auslotung des Verbindenden als auch des Unterscheidenden skizziert G. im Blick auf Christen, Juden und Muslime (Teil A, 27-114) sowie auf den Dialogprozess Christen, Hindus und Buddhisten (Teil B, 115-192), ergänzt durch einen >offenen Schluss< (193-205).Vielfacher Bezugspunkt der Grenzgänge ist die seinerzeit bahnbrechende vatikanische Religionen-Erklärung >Nostra aetate<, mit deren Offenheit und Wertschätzung gegenüber Andersgläubigen hier durchweg ernst gemacht wird. Das führt immer wieder zu überraschend-positiven Perspektiven des Ähnlichen bzw. Vergleichbaren, ohne die faktischen Differenzen zu überspielen. So zeigt sich z. B. an Abraham als einer >religionspolitischen Figur<, dass es in den drei Religionen, die ihn als Stammvater verehren, vorrangig um jeweils abgrenzende Interpretationen seiner Geschichte ging (87f). Trotzdem lässt sich an ihm eine gemeinsame Spiritualität ablesen: Das Herausgehen aus dem Vertrauten, eine Abkehr von falschen Idolen und das Vertrauen auf den je größeren einen Gott (93).Auch Buddha und seine Lehre müssen dem Christen nicht so gegensätzlich erscheinen, wie es die verschiedenen Denk- und Sprachtraditionen nahelegen (144). Beide Befreiungsbotschaften liegen näher beieinander als die formale Gegenüberstellung von Fremd- und Selbsterlösung suggerieren.Gellners Darstellung des Dialog-Potentials erlaubt vielerlei Entdeckungen im Rahmen des eigentlichen Dialogzieles, >die gemeinsame Bekehrung aller zum je größeren Gott< (200), die sich im gemeinsamen Gebet konkretisieren kann. Denn die Frage, ob Christen mit Andersglaubenden zusammen beten können, >entscheidet sich an dem Geist, in dem das Gebet formuliert ist und der aus ihm spricht< (205). Dazu wurde z. B. in Assisi ein Hoffnung gebender Anfang gewagt.Reiner Jungnitsch

  • Manfred Brandhorst
    2020-03-26 07:24

    Das Buch ist spannend und gut verständlich geschrieben. Es stellt die Entwicklung der einzelnen Religionen und ihre gegenseitigen Bezugspunkte umfassend dar. Es ist für die heutige Situation zur Förderung des gegenseitigen Verständnises unter den Religionen sehr zu empfehlen!