Read Noch einmal ist alles offen: Das Geschenk des Älterwerdens by Cornelia Coenen-Marx Online

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Nicht m ssen alles k nnenWir haben in den letzten hundert Jahren 10 gesunde Jahre im Alter dazu gewonnen Diese Jahre mit Freizeitgestaltung zu verbringen, ist f r viele ltere und auch gesellschaftspolitisch fragw rdig Denn genau hier, bei den Menschen in der Dritten Lebensphase , schlummern enorme zivilgesellschaftliche Potenziale Das lustvolle Entdecken und Leben dieser Potenziale ist f r die Autorin nicht m glich ohne spirituelle Motivation und fest im Kontext theologischen Nachdenkens verankert....

Title : Noch einmal ist alles offen: Das Geschenk des Älterwerdens
Author :
Rating :
ISBN : 3466371821
ISBN13 : 978-3466371822
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : K sel Verlag 25 April 2017
Number of Pages : 208 Seiten
File Size : 665 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Noch einmal ist alles offen: Das Geschenk des Älterwerdens Reviews

  • Michael K.
    2020-02-15 07:49

    Für mich eine Enttäuschung.Habe mir neun Bücher über das Älterwerden gekauft (Aufstellung am Ende meiner Rezension). Für mich fällt dieses Buch weit ab gegenüber den anderen. Habe es wohl deshalb auch bis auf ein paar Seiten nicht ausgelesen.Aber aus diesem Buch habe ich gelernt, dass Frauen die besseren Menschen gegenüber Männern sind. Sonst kann ich nicht viel mitnehmen im Vergleich zu den anderen. Der stets erhobene Zeigefinger passt zur Auffassung der religiösen Lehre in diesem Buch. Für mich ist Religion etwas anderes, ich halte nichts von Selbsterhöhung und Überheblichkeit. Überrascht mich mittlerweile auch bei Theologinnen und Theologen nicht mehr, die auf der Suche nach „Splittern“ sind.Alles hat seine Zeit und wie der Lebenskreis sich schließt, wie in der Bibel im Kapitel 3, Kohelet/ Prediger Salomo, wunderbar beschrieben, fehlt mir in diesem Buch. Auch psychologischen Background und was sich innerlich abspielt beim Älterwerden kann ich hier nicht entdecken.Aufheben oder weitergeben werde ich das Buch nicht, kann es auch nicht weiterempfehlen. Es kommt zum Altpapier und bekommt die Chance, dass doch noch etwas Gutes daraus werden kann.Bücher, die ich gelesen und empfehlen kann:- Wie Sie beim Altern ganz sicher scheitern von Uwe Böschemeyer.- Lebe deine eigene Melodie von Irmtraud Tarr.- Eigensinn entdecken. Lustvoll älter werden von Irmtraud Tarr.- Gelassenheit: Was wir gewinnen. Wenn wir älter werden von Wilhelm Schmid.- Die hohe Kunst des Älterwerdens von Anselm Grün.- Tritt einen Schritt zurück und du siehst mehr: Gelassen älter werden von Eva Jaeggi.- Älter werden wir jetzt von Eva Tenzer.- War‘s das? Die Sinnfrage in der zweiten Lebenshälfte von Erich Schechner.

  • Petra Schuseil
    2020-02-26 09:50

    Ich halte das Buch in Händen und bin einmal mehr angetan von dem cremefarbenen Umschlag im DIN A5-Format. Er ist sehr liebevoll gestaltet, fast zart. Die sanft-grüne Farbe des Buchtitels „NOCH EINMAL IST ALLES OFFEN“ in großen Lettern: ein frisches Grün, das man jetzt im Mai häufig erlebt. Der untere Buchdeckel wird umspielt von ganz feinen Gräsern in grün und dunkelrot, sie wiegen sich leicht im Wind, manche verschwinden blass im Hintergrund. Die Titelunterschrift in einer luftigen Typo abgedruckt „Das Geschenk des Älterwerdens“ wird von diesen Blüten leicht umspielt.Der Titel hält durch das ganze Buch, was er verspricht: Es ist noch einmal alles offen, wenn wir älter werden. Das gefällt vor allem mir, die immer neue Ideen entwickelt und sucht. Hier in diesem Buch von der Autorin Cornelia Coenen-Marx habe ich eine Fülle von Möglichkeiten vor mir. Ich muss nur zugreifen und mich informieren und mich inspirieren lassen. Im ersten Kapitel geht es genau darum: „Das Leben neu entdecken“.Wir können uns über soziale Projekte genauso informieren wie über neue Lebenskonzepte. Was will ich einmal realisieren? Was passt zu mir? Wie will ich mein Leben gestalten und führen? Wie leben? Wo? Mit wem?Beruflich kann ich mich weiter engagieren und mein Wissen weitergeben. Ob ehrenamtlich oder auf anderen Wegen. Ich finde Ideen und Möglichkeiten. Die Autorin vergisst dabei nicht, dass wir uns auch um unseren Körper und um unsere Seele/Spiritualität zu kümmern haben.Im zweiten Kapitel dann geht es um die Grenzen. Die Autorin zeigt uns „Begegnungen im Grenzgebiet“. Es geht nicht nur aber auch um die eigene Endlichkeit, das Sterben und den Tod. Das Leben bis zuletzt auskosten und in Würde und Selbstbestimmung leben, dazu werden wir ermutigt. Die Erkenntnis der Endlichkeit inspiriert. Wie schön, dass sie den Totenhemd-Blog erwähnt, den meine Freundin Annegret und ich ins Leben gerufen haben.Sie weist uns auf die Grenzorte der „Pflege und Sorge“ hin und macht Mut, hier Neues zu bewegen und gestaltend einzugreifen.„Zugehörigkeit im Alter gestalten – wo immer wir leben“. Die Gedanken der Autorin hierzu finde ich als „zwischen den Welten Hopperin“ sehr wichtig und tröstlich. Sie schreibt „Wir haben das Recht, Autor des eigenen Lebens zu bleiben, auch wenn man Hilfe braucht. Wir wollen unsere eigene Geschichte gestalten bis zum letzten Kapitel“.Das dritte Kapitel „Was wir sein können und zu geben haben“ beginnt mit einer guten Frage: Wenn Sie einmal am Ende Ihres Lebens stehen – was möchten Sie dann erreicht haben?„Ich möchte immer nur das nächste tun, das nächste von allem, was ich noch nicht getan habe. Ich möchte, dass es eine Fortsetzung gibt. Aber im Grunde denke ich, dem Wesentlichen kann man nichts hinzufügen. Das Wesentliche kann man nicht erreichen. Man kann darum herum schreiben, schöne Verse machen, guten Wein trinken, einen guten Stuhl bauen. Mehr schafft man nicht“. Sagt der Schriftsteller Bitow auf Seite 149.Was er hier zum Besten gibt gefällt mir besonders gut und passt auf das ganze Buch! Wir bekommen Gedankenanstöße und können uns gar nicht ausruhen, weil es so Vieles zu erleben und auszuprobieren gibt. Wir werden immer wesentlicher und doch nicht, immer bleibt es ein besonderer Versuch.Wir erhalten durchgängig Ideen und Anregungen, Tipps, Websites, Zitate, Gedichte oder Bibelverse zum Nachdenken oder Recherchieren. Was davon will ich ausprobieren? Deshalb muss man das Buch auch nicht in einem Rutsch durchlesen sondern kann sich ein Kapitel oder nur zwei Seiten vornehmen und mit ihnen eine Weile schwanger gehen.Wenn wir älter werden, können wir die Person werden und sein jenseits von beruflichen Rollen und Erwartungen. Das beschreibt Cornelia Coenen-Marx immer wieder und gibt uns da viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben. Sie lockt uns, sie macht uns Mut, sie will dass wir bis ins hohe Alter optimistisch bleiben und immer wieder daran denken: Ein Neuanfang ist immer möglich. Zu guter Letzt offenbart sie „Was jetzt dran ist und wofür ich mich engagiere“. Lassen Sie sich überraschen, vielleicht finden Sie eine Anregung und machen es ihr nach.Sie wissen ja: Gott schickt nicht in Rente. Es liegt an Ihnen und an mir, was wir daraus machen, aus unserem „Feierabend“.

  • Fleischer, Christoph
    2020-02-15 08:05

    Obwohl das Buch laut Inhaltsverzeichnis eine klare, sachliche Gliederung hat, die unterschiedlichen Aspekten des Älterwerdens nachspürt, ist es im Lauf der Lektüre eine persönliche, zum Teil autobiografisch geprägte Erzählung. Ein Sachbuch als Erzählung, das liegt im Trend und kommt gut an. Die Frage ist nur, welche Linie folgt dem Erzählerischen und mit welchem Faden wird die Herausforderung des Älterwerdens verknüpft. Das was wie eine Kritik klingt, soll keine sein.Ich habe das Buch nicht schnell, aber kontinuierlich gelesen. Ich habe dabei die Idee vom Ruhestand entdeckt, der ein völlig neu gestalteter Lebensabschnitt sein kann. Es ist verschieden, wann dieser aktive Unruhestand beginnt, etwa als ein krankheitsbedingtes Ende der Berufstätigkeit oder der reguläre Wechsel in die Zeit als Rentnerin oder Rentner.Das Alter ist alles, nur keine Arbeitslosigkeit. Dass manche auch aus finanziellen Gründen geneigt sind, etwas dazu zu verdienen, kann der Anfang in eine neue, freiere Arbeit sein, etwa in Form einer Selbstständigkeit, für die es ja eigentlich noch nie ein festes Rentendatum gab. Wo die einen in der Familie eine neue Rolle haben, sind die anderen in einem Teilzeitjob. Auch die Arbeitsfelder in Pflege und Betreuung treten neu ins Bewusstsein. Immer weniger werden es Familienangehörige sein, die zur Pflege bereit stehen.Hier wird das Modell der im Haus lebenden Einzelpflegekraft vorgestellt, nicht ohne auf die Probleme einzugehen. Im Lauf der Erzählung gibt Cornelia Coenen-Marx, ehemalige Leiterin von Kaiserswerth, ein Überblick über die aktuelle Literatur der Altersthemen.Auch die Reflexion über biblische Texte reichert den Text an. Auf diese Art entsteht ein völlig neuer Zugang zur Praktischen Theologie, der neben der wissenschaftlichen Reflexion nicht absieht von eigene Erfahrungen, Träumen und Gedanken.