Read Das Glück meiner Tochter: Roman by Barbara Delinsky Online

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Susan war stets stolz auf das gute Verh ltnis zu ihrer Tochter Lily bis zu jenem Tag, als diese ihr verk ndet, dass sie schwanger ist Dabei ist das M dchen erst 17 Was Susan nicht wei Nicht nur, dass Lily ein Kind erwartet, auch ihre beiden besten Freundinnen sind schwanger ein Teenagerpakt, der das Leben der jungen M dchen und ihrer Familien f r immer ver ndern wird...

Title : Das Glück meiner Tochter: Roman
Author :
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ISBN : 3426509202
ISBN13 : 978-3426509203
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Knaur TB 1 M rz 2012
Number of Pages : 480 Seiten
File Size : 960 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Das Glück meiner Tochter: Roman Reviews

  • a
    2020-02-15 03:19

    Dieses Buch hat mich nicht vom Stuhl gerisen. Teilweise fand ich es sehr langgezogen und ich war enttäuscht. Ich habe schon sehr viele Bücher von Barbara Delinsky gelesen, die mir total gut gefallen habe. Hiervon war ich allerdings enttäuscht, ich fand es etwas seicht.

  • LenaBo
    2020-02-02 22:13

    Inhalt: Susan fällt aus allen Wolken, als ihr ihre fleißige und verantwortungsvolle Tochter Lily gesteht, sie sei schwanger. Und das, obwohl sie sich im letzten Highschooljahr befindet und gerade einmal 17 ist. Ziemlich schnell muss Susan erfahren, dass auch die Töchter ihrer besten Freundinnen, schwanger sind. Die drei Teenager sind bereits ihr Leben lang eng befreundet und haben einen Pakt geschlossen. So schnell wie möglich schwanger zu werden.Doch die Schwangerschaft ihrer jungen Tochter ist für Susan nicht der einzige Schock. Als Direktorin der ortsansässigen Highschool ist Susan von Seiten der Schulbehörde dazu gezwungen, den Pakt der Mädchen zu bearbeiten. Die Stadt befürchtet, dass sich die anderen Schüler das Verhalten der Mädchen zum Vorbild nimmt.Meine Meinung: Schon als ich den Klappentext des Buchs zum ersten Mal gelesen habe, war mir klar, dass ich die Geschichte unbedingt lesen muss. Ich erhoffte mir eine dramatische Handlung, deren Intensität mit den Büchern von Jodi Picoult mithalten könnte. Und genau das hat mir 'Das Glück meiner Tochter' auch geboten.Schon sehr früh innerhalb der Geschichte wird die Katze aus dem Sack gelesen und Lily gesteht ihrer Mutter Susan, dass sie bald ein Kind erwarte. Natürlich ist die Überraschung bei Susan mehr als groß, denn ihre Tochter geht noch auf die Highschool. Doch da hat Susan auch noch nicht geahnt, dass ihre Situation noch weitaus schlimmer sein könnte.Als Direktorin der Highschool, die die drei Mädchen besuchen, steht Susan nun zwischen den Stühlen. Von Seiten der Schulbehörde gerät Susan in die Bedrängnis, die drei Schülerinnen vom Unterricht zu suspendieren, doch auf der anderen Seite ist da auch noch ihre eigene Tochter, der sie eine gute Mutter sein möchte. Genau diese Problematik ist das Hauptthema der gesamten Geschichte. Als Leser kann man hautnah miterleben, wie Susan in den folgenden Monaten nicht nur für das Recht ihrer Tochter kämpft, sondern darüber hinaus auch versucht, die Philosophie der Schulbehörde und der Highschool zu revolutionieren. Aufklärungsunterrichte, Betreuung der Schülerin sexuellen Fragen und die Definition eines Pakts sind in diesen Passagen zentrale Punkte.Allein dieser Handlungsstrang ist schon spannend mit zu verfolgen, der Einblick in die Gefühlswelt von Susan, ihren inneren Zwiespalt, ihr Kampfgeist, machen das Ganze darüber hinaus noch zu einem emotionalen Leseerlebnis. Denn Susan ist nicht nur als Direktorin und Mutter in den Fall involviert, auch die Töchter ihrer besten Freundinnen erwarten Kinder. 'Das Glück meiner Tochter' gestaltet sich durchgehend aus Handlungswechselns zwischen Mutter-Tochter-Gesprächen, Susans Einsatz für die Töchter ihrer Freundinnen und den Kampf einer ambitionierten Direktorin.Die Perspektive der Mädchen ist mir in dieser Geschichte leider ein wenig zu kurz gekommen. Während man sich im Bezug auf Susans Umgang mit den Teenagerschwangerschaften kaum einen detaillierteren Einblick hätte wünschen können, so ist das bei Lily und ihren Freundinnen nicht der Fall. Zwar erfährt der Leser sehr genau, welche unterschiedlichen Motive hinter den Schwangerschaften der Mädchen stecken, doch blieb für mich leider relativ offen, wie die Freundinnen mit den vorwurfsvollen Blicken ihrer Mitschüler und auch der Bewohner der amerikanischen Kleinstadt emotional umgehen. Genau wie bei Susan, steht auch im Handlungsstrang, der sich um die Jugendlichen dreht, das Thema Freundschaft stark im Mittelpunkt. Dazu kommt aber bei Lilly und ihren Freundinnen außerdem das Thema Zukunft, das mich besonders nachdenklich gestimmt hat. Die Mädchen erzählen von ihren Wünschen und Sehnsüchten, was von der Autorin unheimlich gefühlsintensiv umgesetzt wurde.Fazit: In Puncto Emotionalität gelingt es Barbara Delinsky mit Meisterinnen wie Jodi Picoult mitzuhalten. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in 'Das Glück meiner Tochter' nicht beiden Protagonistinnen gerecht werden konnte. Während man die Auswirkungen der Teenagerschwangerschaften auf Susan sehr umfassend miterlebt, bleibt ihre Tochter Lily leider ein wenig auf der Strecke.

  • Patricia Twellmann
    2020-01-27 03:17

    Wer ist verantwortlich, wenn eine Minderjährige schwanger wird? Das Mädchen, der zukünftige Vater oder vielleicht doch einfach die Mutter? Wie viel Einfluss wird ihrer Rolle zugeteilt, möglicherweise zuviel? Barbara Delinsky hat ein brisantes Thema aufgegriffen und versucht, es aus allen möglichen Blickwinkeln zu beleuchten. Geht Sie dabei möglicherweise zu weit? Ist tatsächlich die Mutter dafür verantwortlich und muss Konsequenzen in Kauf nehmen, die ihr eigenes Leben akribisch unter die Lupe nimmt? Auf den ersten Blick meint man, die Konsequenzen führen zu weit, aber ist es wirklich nur im prüden Amerika so? Teenagerschwangerschaften werfen immer Fragen und Probleme auf, denn besonders die Folgen der Schwangerschaft, die Sorge um ein Baby, werden von den zukünftigen Müttern meistens heftig unterschätzt und was oft aus einer Laune heraus entsteht, wird plötzlich zum großen Problem.Ihre siebzehnjährige Tochter erwartet ein Kind - gewollt. Nicht nur sie, auch ihre beiden besten Freundinnen Mary Kate und Jessica erwarten ein Baby, denn sie haben einen Pakt geschlossen. Genauso wie sie Freundinnen sind, werden ihre Kinder auch Freundinnen werden. Natürlich werden es alle Mädchen sein, und sie werden sich viel besser um sie kümmern als andere Mütter, bei denen sie als Babysitter gearbeitet haben. Sie würden sowieso alles viel besser machen, denn Kinder sind ja pflegeleicht, schlafen viel und möchten nichts anderes außer essen und schlafen. Als die Konsequenzen sie überrollen und die Umwelt ziemlich entsetzt auf ihre Neuigkeiten reagiert, bricht eine Lawine über ihnen zusammen. Und nicht nur sie werden verschüttet, gleichzeitig reißen sie ihre eigenen Mütter mit in den Schnee, denn die werden genauso mit Vorwürfen überhäuft. Immerhin war Susan auch mit siebzehn schon Mutter, sie hätte es also besser wissen müssen. Wie konnte sie es nur zulassen, dass ihre Tochter schwanger wird. Hätte sie denn überhaupt die Macht gehabt, es zu verhindern? Durch die ständigen, immer wiederholten Vorwürfe in die eine Richtung zeigt die Autorin genau auf, wie machtlos wir eigentlich dagegen sind. Menschen treffen ihre eigenen Entscheidungen - egal, wie klug diese Entscheidungen nunmal sind.Diese Vorwürfe gegen die Mutter ziehen sich durch das ganze Buch, immerhin ist Susan die Rektorin der örtlichen High School, auf die ihre Tochter und ihre Freundinnen gehen. Nach dem Bekanntwerden der weiteren Schwangerschaften wird sofort von einem Pakt gesprochen, was an einer Schule nicht geduldet werden kann. Wie viel auf Susan einprasselt ist unvorstellbar - unvorstellbar auch für uns, man fragt sich unwillkürlich, ob das nur in Amerika so gehandhabt wird. Nebenbei ist es aber auch ein Buch über Freundschaft, denn nicht nur die Mädchen sind eng befreundet, auch ihre Mütter sind enge Freundinnen. Deshalb war es den Töchtern auch so wichtig, zusammen ein Kind zu bekommen, damit diese die Freundschaft der Familien weiterführen kann. Die Reaktionen ihrer Familien und ihrer Umwelt zeigen ihnen aber sehr schnell, dass eigentlich fast keiner so denkt wie sie. Susan und ihre Freundinnen führen eine kleine Firma, die sich mit Wolle, deren Färbung und dem Stricken allgemein befasst. Barbara Delinsky mag dieses Thema, immer wieder findet man einen Bezug zur Wollverarbeitung in ihren Büchern. Und Freundschaft, die ist ihr wichtig, immer wieder gelingt es ihr, verschiedene Aspekte aufzuzeigen, wieviel Druck eine Freundschaft verträgt und wie sich mögliche Lösungen darstellen.FazitFreundschaft treibt manchmal seltsame Blüten, Vorsätze sind schnell gefasst und ausgeführt, die Konsequenzen nicht bedacht und auch nicht abzusehen. Wie viel verträgt eine Freundschaft, wenn es um die eigenen Kinder geht? Sind die Konsequenzen einzelner Entscheidungen hier zu weit gegriffen? Barbara Delinsky beweist in Das Glück meiner Tochter wieder einmal, wie tief sie in die Abgründe des menschlichen Lebens zu blicken vermag.