Read Papst Franziskus: Wider die Trägheit des Herzens by Daniel Deckers Online

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Der Legende nach hrte der Heilige Franziskus den gekreuzigten Christus sprechen Baue meine Kirche wieder auf Fr Jorge Mario Bergoglio, der sich den Namen Franziskus whlte, sind diese Worte Programm Energischer und radikaler als seine Vorgnger geht er die Erneuerung der Kirche an Demut und Barmherzigkeit, Bescheidenheit in der Lebensfhrung sollen einhergehen mit grundlegenden Reformen Wer aber ist dieser Mann, und was hat ihn geprgt Warum wurde der Argentinier Papst Wie verndert er die katholische Kirche, wer sind seine Gegner Daniel Deckers, einer der besten Kenner des Vatikans, entwirft in dieser glnzend geschriebenen Biographie ein ebenso differenziertes wie fesselndes Portrait des Mannes, der die katholische Kirche ins 21 Jahrhundert fhren will....

Title : Papst Franziskus: Wider die Trägheit des Herzens
Author :
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ISBN : 3406688667
ISBN13 : 978-3406688669
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 1 9 M rz 2016
Number of Pages : 366 Seiten
File Size : 573 KB
Status : Available For Download
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Papst Franziskus: Wider die Trägheit des Herzens Reviews

  • Amazon Kunde
    2020-03-07 05:35

    Jetzt begreife ich den Menschen Franziskus besser und habe viel über seine Heimat erfahren.Gleichzeitig habe ich einen Einblick in die schwierige Amtszeit was die Kurie betrifft bekommen.

  • Kindle-Kunde
    2020-03-29 09:39

    Mir hat die weit ausgeholte intensive Recherche gefallen, welche mir in diesem Buch ein gutes Bild von Papast Franziskus gegeben hat.

  • Gernot Uhl
    2020-03-11 11:41

    Daniel Deckers löst die Herausforderung einer Papst-Biografie mit der nüchternen Professionalität eines promovierten Theologen und routinierten Journalisten: Fundiert und unaufregt zeichnet er den Lebensweg des 1936 in Buenos Aires geborenen Jorge Mario Bergoglio nach. Breiten Raum gibt er dem Lebenswerk des künftigen Papstes, der Entstehung und der Analyse seines Denkens sowie der umsichtigen Einordnungen in die politischen, religiösen und kirchlichen Rahmenbedingungen der vergangenen fünf Jahrzehnte, in denen Bergoglio gewirkt hat. Mit Anekdotischem und vage Überliefertem geht Deckers dagegen überaus vorsichtig um. Vorbehalte gegenüber Quellen werden benannt, auch wenn es nur um beiläufige Episoden aus der Kindheit geht. Das hat Vor- und Nachteile: Zweifelsfrei ist die Franziskus-Biografie ein kluges und aufschlussreiches Buch und sein Autor gewinnt rasch das Vertrauen des Lesers. Hier wird weder ein dem Menschsein entrückter Halbheiliger zelebriert, noch der investigativen Wolllust wegen irrwitzige Skandalsuche betrieben. Deckers gelingt es, den Werdegang des Papstes distanziert zu erläutern. Was bei dieser Akzentuierung unvermeintlich etwas zu kurz kommt, ist die biografische Großaufaufnahme - stilistisches Heranzoomen an den Menschen Jorge Mario Bergoglio. Die abwägende, sich absichernde Darstellung ist keine Erzählung - sie kann es nicht sein und will es möglicherweise auch nicht.Die vollständige Besprechung gibt's im Biografien-Blog Eulengezwitscher

  • Andreas Salcher
    2020-03-13 05:41

    Daniel Deckers Buch über Franziskus unterscheidet sich von den bisherigen deutschsprachigen Franziskus-Biographien durch seine umfangreichen Recherchen, die dessen Lebensgeschichte aus vielen Perspektiven beleuchten. Ganz FAZ Journalist gibt er dort Quellen bei Aussagen über Franziskus an, wo er sie hat, und legt offen wenn es nur um Spekulationen geht. Es ist keine Jubelbiographie sondern eine objektive Analyse worum dieser Papst so unterschiedlich zu seinen Vorgängern agiert. Ich habe auch noch sonst nirgends das Umfeld, die Arbeitsweise und den spirituellen Hintergrund von Bergoglio so gut ausgeleuchtet gefunden. Deckers dürfte jedenfalls im Vatikan bestens vernetzt sein und liefert eine Menge neuer Hintergrundinformationen. Das Buch ist auch blendend geschrieben und verdient eindeutig mehr Leser als es offensichtlich bisher gefunden hat.

  • Roland R. Ropers
    2020-03-05 05:33

    Viel ist in der kurzen Amtszeit des argentinischen Jesuiten Jorge Bergoglio und derzeitigen Papstes Franziskus publiziert worden. Das vorliegende Buch aus der Feder des Theologen und FAZ-Redakteurs Daniel Deckers, 1960 in Düsseldorf geboren, gehört mit zu den besten. Der Autor wurde 1991 an der Hochschule des Jesuitenordens in St. Georgen, vor den Toren Frankfurts, mit einer Arbeit über die Lehre der Gerechtigkeit bei dem spanischen Dominikaner Francisco di Vitoria promoviert und ist seit 1993 Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; der Familienvater von sechs Kindern leitet seit 2011 das Ressort "Die Gegenwart". Der Untertitel der Franziskus-Biographie ist glänzend gewählt: "Wider die Trägheit des Herzens". Kenntnisreich und spannend beschreibt Daniel Deckers den Wiederaufbau der römisch-katholischen Kirche, die unter der Führung von Papst Benedikt XVI. an Glaubwürdigkeit große Verluste erlitten hatte. Exzellent recherchiert und sprachlich gekonnt beginnt der Autor mit der Ouvertüre "Baue meine Kirche wieder auf" und führt das bisherige Lebenswerk des authentischen Christusnachfolgers in sechs Kapiteln auf, das Finale überschrieben mit: "Die Freude des Evangeliums". Daniel Deckers, der als ehemaliger Student der Wirtschaftsethik auch in der Terminologie der Business World zu Hause ist, überschreibt seine letzten zwei Buchseiten mit "CEO Francis". CEO steht für Chief Executive Officer, die Bezeichnung für die Top-Manager großer Konzerne. "In Business-Schools würden den Studenten regelmäßig die großen 'turnaround-CEOs' vorgestellt, heißt es am 19. April 2014 unter der Überschrift: 'The Francis effect' in einer der renommiertesten Zeitschriften weltweit, dem 'ECONOMIST': Jetzt müsse die Harvard Business School nach Lou Gerstner von IBM, Sergio Marchionne von FIAT oder Steve Jobs von APPLE eine neue Fallstudie in den Lehrplan aufnehmen: Jorge Bergoglio, den Mann, der innerhalb von kaum einem Jahr die Marke 'RC' global neu positioniert habe. Als Bergoglio im Jahr 2013 sein erstes Osterfest als CEO gefeiert habe, stand das älteste multinationale Unternehmen der Welt am Abgrund. In den Schwellenmärkten verlor es Marktanteile an Wettbewerber aus dem Bereich der Pfingstkirchen, gerade auch in Lateinamerika, wo Franziskus die argentinische Filiale geleitet hatte. In den traditionellen Märkten hätten Skandale die Kundschaft abgeschreckt und die Mitarbeiter demoralisiert. Neueinstellungen gebe es kaum, trotz der Aussicht auf ein Beschäftigungsverhältnis auf Lebenszeit. Auch die Finanzen des Unternehmens waren in Unordnung, die Vatikanbank ausweichlich von Dokumenten, die an die Öffentlichkeit gelangt waren, ein Sumpf aus Korruption und Inkompetenz. Hinzu kamen ein zerstrittener und inkompetenter Unternehmensvorstand und der Rücktritt des Vorgängers Benedikt. Dieser sei von Gerüchten begleitet gewesen, der Gründer und Vorsitzende des Unternehmens habe interveniert: ein älterer, bärtiger Herr, dessen Porträt in der 'Sixtina' genannten Chefetage hänge, aber nur selten zu sehen sei..."Dieses Buch legt man beim Lesen nicht mehr aus der Hand. Eine wiederholte Lektüre ist sehr zu empfehlen.Roland R. RopersReligions- und Sprachphilosoph