Read Das antike Kreta by Angelos Chaniotis Online

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ber den Autor und weitere MitwirkendeAngelos Chaniotis lehrt als Professor f r Alte Geschichte an der Universit t Heidelberg....

Title : Das antike Kreta
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ISBN : 3406508502
ISBN13 : 978-3406508509
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 2 17 Oktober 2014
Number of Pages : 128 Seiten
File Size : 994 KB
Status : Available For Download
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Das antike Kreta Reviews

  • Jörg Hansen
    2020-01-31 00:25

    Gewohnte Qualität der Beck'schen Wissensreihe. Fundierte und wichtige Informationen zu neueren Forschungsergebnissen, die mit den Mythologien über die minoische Kultur 'aufräumen'. Nur warum der Autor konsequent bei den Datierungen n.Chr. und nicht v.Chr. schreibt, entzieht sich meinem Verständnis. Druckfehler können es sicherlich nicht sein. Egal, das Buch ist sehr zu empfehlen.

  • Pia Bork
    2020-02-03 06:32

    Das Buch ist - wie alle diese kleinen Beck-Bücher - sehr knapp gehalten und kommt teilweise über eine Menge unbeantworteter Fragen nicht hinaus. Für einen ersten Überblick kretischer Geschichte zwischen den Minoern und römischer Okkupation reicht es aber gut aus.Warum trotzdem nur zwei Sterne? Weil ein ober-peinlicher Fehler das Lesen massiv stört: alle, wirklich alle Jahreszahlen im gesamten Buch werden als "n. Chr." datiert. Egal, ob die minoische Zeit in das 2. Jt. n. Chr. verlegt wird, das Zusammenleben von Menschen auf Kreta seit ca. 6000 n. Chr. bezeugt wird, die Dunklen Jahrhundert ca. 1200 - 900 n. Chr. stattfanden oder der antike Naturkundler Theophrast um 300 n. Chr. berichtet ... ich bin schier verrückt geworden. Die Einführung der Schrift 2000 n. Chr. oder die Zerstörung der alten Paläste durch Erdbeben 1700 n. Chr. sind keine lässlichen Schreibfehler, sondern extreme Stolpersteine.Ganz schlimm wird es dann im Kapitel über die römische Zeit. In der Überschrift von Kapitel 7 steht "Kreta in der römischen Welt (ca. 67. n. Chr. - ca. 640 n. Chr.)" - äh, welche Zahl ist jetzt vor, welche nach Christus? Befriedung Kretas 110 n. Chr., Krieg gegen Rom 70 n. Chr. - stimmt das so oder ist das eine vor, das andere nach der Zeitenwende oder sind beide v. Chr.? Das Kapitel ist schlechterdings nicht mehr lesbar durch diesen Wirrwarr.

  • S.A.W.
    2020-02-04 23:41

    Ein gutes Buch, für alle geschrieben, die das antike Kreta lieben. Leider beschränkt sich der Autor auf das ausreichend Erforschte und das liegt nun mal in der griechischen und römischen Antike. Und da spielt Kreta keine große Rolle mehr. Die minoische Geschichte, die uns vor eine Fülle von offenen Fragen stellt, wird nur kurz gestreift und das ist schade. Denn auch wenn wir die Linear A Schrift noch nicht lesen können, müsste die minoische Zeit doch zu einer Fülle von Thesen anregen, wie der Übergang von der Bronzezeit zur Geburt der europäischen Kultur stattfand. Leider trauen sich da die Gelehrten nicht drüber und überlassen das Bestsellerschreiben einem Herrn Wunderlich, der 1972 gar Wunderliches von sich gab. Nicht nur, dass er unwidersprochen das Kreta-Bild der Mehrheit prägen durfte, in den letzten 44 Jahren kam genau - gar nichts mehr. Das verstehe wer will.R Opelt, Autor von 

  • Symphora
    2020-01-27 06:28

    ein auch auf der uni empfohlenes buch, das einen guten überblick des antiken kretas vermittelt.auf alle wichtigsten fragen wird gut eingegangen, natürlich ist es nur ein überblick, aber ein erstaunlich guter, bedenkt man die seitenanzahl. doch schon nur für die ausgewählte literaturliste im anhang würde es sich lohnen das buch zu kaufen. die hat mein referat über minoische siegel nämlich gerettet!sehr zu empfehlen.

  • Sebastian Prignitz
    2020-02-13 00:36

    Angelos Chaniotis, u.a. in den 80er Jahren am Heidelberger Amnisos - Projekt beteiligt, liefert ein 120seitiges Büchlein über das antike Kreta. Jeder Archäologe denkt dabei zunächst an das minoische Kreta der Paläste wie Knosos, Phaistos und Mallia. Dieses Werk jedoch liefert neben zwei kursorischen Kapiteln zur Bronzezeit (minoisches Kreta - mykenische Einwanderung bzw. Eroberung) auch etwas zu geographischen Grundlagen sowie zur griechischen und römischen Zeit der Insel, ehe ein abschließendes Kapitel zur christlichen Spätantike den Band abschließt.Dass die Ausführungen zum bronzezeitlichen Kreta dabei sehr knapp ausfallen, ist auch dem kleinen Format zu schulden. Dabei hätte man die weit gespannten Kontakte der Minoer in die nördliche Ägäis und bis in den vorderen Orient sowie Gründungen von „Vorposten" an der kleinasiatischen Küste wie Milet und auf den Inseln noch etwas stärker herausstellen können. Sehr positiv fällt dagegen auf, dass in der bis heute strittigen Frage um den Ausbruch des Theravulkans auf Santorin beide Chronologien, die hohe wie die niedrige, genannt werden.Ansprechend sind vor allem die Abschnitte zum klassischen, hellenistischen und römischen Kreta, in denen auch die in Vergleich zur sonstigen griechischen Geschichte anders gesetzten Epochengrenzen (630-300 v. Chr. als eine Epoche) begründet werden.Das Werk ist gut lesbar und mit Liebe zum Thema geschrieben, aufgrund der Knappheit v.a. in den ersten Kapiteln aber mehr Einstieg in das Thema und Anregung zum Weiterlesen als komplette Abhandlung.

  • Lena
    2020-02-17 22:48

    Chaniotis legt eine gute und übersichtliche Darstellung der kretischen Geschichte und Entwicklung vor, die sehr lesenswert und kurzweilig geschrieben ist.Einigen seiner Thesen gilt es eventuell zu widersprechen, wie beispielsweise seiner Annahme einer völligen Stagnation Kretas bis zur römischen Eroberung. Dennoch werden Strukturen gut erklärt und die Epochen in ihren grundlegenden Zügen vorgestellt.