Read Arena Bibliothek der Abenteuer, Bd.50, Reise um die Erde in 80 Tagen by Jules Verne Online

Title : Arena Bibliothek der Abenteuer, Bd.50, Reise um die Erde in 80 Tagen
Author :
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ISBN : 3401002503
ISBN13 : 978-3401002507
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Arena 1999
Number of Pages : 240 Seiten
File Size : 984 KB
Status : Available For Download
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Arena Bibliothek der Abenteuer, Bd.50, Reise um die Erde in 80 Tagen Reviews

  • Wilfried.John
    2020-02-28 10:07

    Mein Großvater war ein Science-Fiction-Fan, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Er las Zukunftsromane und neben den Romanen anderer Autoren, war er ausgesprochener Liebhaber (den Ausdruck Fan gab es auch noch nicht) von Jules Verne. Warum erwähne ich das? Nun, weil mein Großvater mich das Lesen lehrte… also nicht nur die Aneinanderreihung von Buchstaben, sondern das Erfassen von Texten. Und er war es auch, der mir meine ersten Bücher schenkte – unter anderem Jules Verne-Romane. Damit war die Neugierde auf diese Art Literatur geweckt.Natürlich sind Vernes Bücher heutzutage Anklang an eine lange zurück liegender Zeiten (Mitte des 19. Jahrhunderts) und nur in Kenntnis jener Zeiten zu verstehen. Zu diesen Kenntnissen gehört auch das Wissen um die Haltung sehr vieler Intellektueller, aber auch großer Teile der Arbeiterschaft: Der Fortschrittsglaube, die Vorstellung, dass das rasante Fortschreiten der technischen Entwicklung zu einer besseren Welt führen werde.Da die Epoche vom beschleunigten technischen Fortschritt und zugleich von den letzten großen Entdeckungsreisen geprägt war, wurden Vernes Bücher populär. Die meisten seiner Bücher würde man heute unter dem Begriff Reise- und Abenteuerromane subsummieren. Aber wegen Vernes inspirierenden Auseinandersetzungen mit Wissenschaftlern seiner Zeit, enthalten diese Romane eben auch das, was man heute Science-Fiction (Wissenschaft und Fiktion). Zum Teil erstaunt es heute noch, dass Verne mit wissenschaftlicher und technischer Intuition, manche später realisierte Entwicklung vorweg nahm.Die Hauptperson des Romans, Phileas Fogg, ist ein reicher, exzentrischer Engländer der Upper Class, der seine Tage vorwiegend in einem exklusiven Club in London verbringt. Am 2. Oktober 1872 kommt das Gespräch beim Kartenspiel im Club auf einen Bankräuber, der 55 000 Pfund Sterling erbeutet hat. Die Chance, den erfolgreichen Einbrecher zu fassen, sei sehr gering, meint jemand, weil die Erde groß ist. Da wettet Phileas Fogg 20 000 Pfund, dass es ihm mit Hilfe der modernen Verkehrsmittel gelingen wird, in achtzig Tagen um die Welt zu reisen. 20 000 Pfund sind die Hälfte seines Vermögens. Die andere Hälfte benötigt Fogg für die Durchführung der Weltreise. Falls er die Wette verliert, wird er finanziell ruiniert sein. Wenn man bedenkt, dass es sich um Geldbeträge des 19. Jahrhunderts handelt, in dem man in England mit 100 Pfund Jahreseinkommen sehr gut leben konnte, ist die Nennung dieser Summen im Roman schon als sensationell zu bezeichnen.In einer Zeit, in welcher die allermeisten Menschen ihr Leben lang nicht aus dem Geburtsdorf/der Geburtsstadt heraus kamen und technische Wunderwerke wie die US-Eisenbahn Coast to Coast oder die Eröffnung des Suez-Kanals die Fantasie der Menschen beflügelten, entwickelte dieser Roman durchaus ein Zukunftsszenario. Eingebettet in eine gut konstruierte, spannende Story, ist das Werk auch heute noch sehr unterhaltsam. Ich hoffe, dass meine Bemerkungen hilfreich waren?

  • Lisa
    2020-03-11 11:18

    Schon nach dem Auspacken habe ich mich unwahrscheinlich über dieses Buch gefreut, es hat einen glänzenden Umschlag und das Cover darunter hat das gleiche, impressionistische und fröhliche Bild als Aufdruck. Die Seiten riechen sehr angenehm (nicht wie aus der Fabrik) und die Haptik ist ebenso angenehm fürs Lesen. Nun zum Konsens: Die Geschichte ist durchaus sehr abenteuerlich, stellenweise muss man sich aber am Buch halten weil der Autor es mit detaillierten Ausführungen über den Bau der Schiffe oder diverse Beschreibungen sehr gut meint, diese Beschreibungen hätten für mich persönlich eher in den Bereich der unterschiedlichen Mentalitäten gehen oder mehr Sinne ansprechen können. Aber dies ist nur eine Kleinigkeit nebenbei. Ganz besonders gefreut habe ich mich über die Weltkarte auf der vorletzten Seite, sodass man das Geschehen umso besser mitverfolgen kann. Zu bemerken gilt allerdings, dass diese in der Mercator-Projektion abgedruckt ist und die südlichen Länder natürlich etwas eingerückt erscheinen, was früher jedoch mit diesen Maßen gebraucht wurde und unter diesem Einwand keinen Kritikpunkt ausmachen.Phileas Fogg wird einem mit jeder Seite sympathischer, auch wenn ich die Neugierde Passepartouts besser nachempfinden kann als den konsequenten Gleichmut und das unübertroffene Phlegma Foggs. Zeitweise wären ein paar Erläuterung zur Person der Mrs. Aouda noch ganz interessant gewesen oder ein paar Ausführungen mehr über die Schiffsreise auf dem Genral Grant.Ein sehr lesenswertes Buch das durchaus dem Spannungsbogen aufrecht erhält und einem Urlaubsfeeling vermittelt sowie die eigenen Tagträume beflügelt und die reiselust bekräftigt. Der Kontrast zwischen Fogg und Passepartout ist ein abwechslungsreiches Band das sich quer durch die Handlung zieht und den Leser immer wieder entscheiden lässt, was angemessen ist und was nicht bzw. Einblicke gewährt mit welchem Verhalten man welchen Effekt erzielen kann, natürlich auch dass man mit dem nötigen (Klein-) Geld so ziemlich alles errreichen kann, und sei es ein Elefant mit Parse.;)Eindeutige Kaufempfehlung!

  • Wunderwuzzi
    2020-03-04 08:18

    Jules Verne war seiner Zeit weit voraus. Das merkt man, wenn man seine Bücher liest und sich vor Augen führt, dass er 1823-1905 gelebt hat.Ich möchte hier nicht auf Details der Geschichte eingehen, sondern generell eine Empfehlung für die Werke dieses herausragenden Schriftstellers und Visionärs, der als einer der Begründer des Sience-Fiction gilt, aussprechen.Ich selbst habe die meisten seiner Bücher noch zu Jugendzeiten gelesen und obwohl ich damals keine Leseratte war, habe ich seine Bücher förmlich verschlungen. Umso mehr freut es mich, dass ich einige EBooks erhaschen konnte.Zu sagen ist natürlich, dass diese Leseperlen von Verne natürlich nicht in einem locker-flockigen Deutsch des hier und jetzt verfasst wurden. Aber auch das macht den Reiz und Charme seiner Bücher aus. Undbedingt mal reinlesen!Ich hoffe meine Rezension war hilfreich und ich freue mich über Feedback.