Read Margot Honecker- die rote First Lady, Band 216 (Spotless) by Klaus Huhn Online

margot-honecker-die-rote-first-lady-band-216-spotless

Sie war zwei Jahrzehnte die First Lady der DDR und ist darum seit fast zwei Jahrzehnten eine Hassfigur im deutschen Feuilleton Dies gr ndet wahrscheinlich auch auf ihre beharrliche Verweigerung, deutschen Journalisten Rede und Antwort zu stehen Klaus Huhn ist vermutlich der einzige dieser Zunft, bei dem sie eine Ausnahme macht Das wiederum macht den langj hrigen Vertrauten in Berlin zu einer Schl sselfigur Bei ihm laufen die meisten Medienanfragen auf Huhn hat nun Erlebnisse und Beobachtungen auf diesem Felde zusammengetragen Herausgekommen ist eine gleicherma en kurzweilige wie rgerliche Lekt re rgerlich insofern, als an diesem Gegenstand wieder einmal sichtbar wird, wie weit es um journalistische Sorgfaltspflicht, um Anstand und Moral bei manchem Medienvertreter bestellt ist Selbst Frauen jenseits der 80, wenn sie denn Margot Honecker hei en, genie en keinerlei Nachsicht Die DDR wird derzeit durch den Wolf gedreht, die rote First Lady wird dabei nicht verschont Huhns Buch ist ein zeitgeschichtliches Zeugnis der Sonderklasse....

Title : Margot Honecker- die rote First Lady, Band 216 (Spotless)
Author :
Rating :
ISBN : 336002012X
ISBN13 : 978-3360020123
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : edition ost Spotless Auflage 1 20 April 2009
Number of Pages : 401 Pages
File Size : 672 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Margot Honecker- die rote First Lady, Band 216 (Spotless) Reviews

  • Nakkele
    2020-02-21 01:50

    Allgemein ist der Titel irreführend: Es geht hier nur bedingt um die Person Margot Honecker. Vielmehr liegt der vermeintliche Schwerpunkt des Büchleins in der Auflistung der Versuche bundesdeutscher Medien, mit Margot Honecker seit Anfang der 90er Jahre in ihrem jetzigen Aufenthaltsland Chile Kontakt aufzunehmen.Wo Huhn sicherlich recht hat, dass gerade kurz nach der Wende reißerisch und nicht immer korrekt über die Honeckers berichtet wurde, vor allem in den Boulevardmedien. Diese oberflächlichen und teilweise haarsträubend falschen Berichterstatungen hinterlassen in der Tat einen faden Beigeschmack. Aber die Richtigstellungen des Autors sind beileibe nichts Neues, z.B. der angebliche Verrat Erich Honeckers 1937 an Sarah Fedorová. Diese durch einige Historiker ins Gerede gebrachte "Ente" wurde bereits in der übrigens hervorragenden Biografie Ulrich Völkleins zu Erich Honecker vor 8 Jahren berichtigt und dort auch kritisiert.Das eigentlich Ärgerliche ist aber, dass das ganze Heft einmal mehr nichts anderes ist als eine erneute Verharmlosung der DDR aus der Feder Huhns. Natürlich spricht er von der sogenannten "Wende", er bemüht das Peter-Hacks-Zitat "Wessen sollten wir uns rühmen, wenn nicht der DDR?" - und nicht zuletzt lobt er die Verwirklichung der Menschenrechte in der DDR... Zwar gibt selbst er DDR-Fehler zu, diese seien aber "Kinderkrankheiten" gewesen. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.Lächeln musste ich aber, als er - der Jahrzehnte lang in führender Position beim zentralen Parteiorgan "Neues Deutschland" arbeitete - die heutigen medialen Lügen beanstandete. Und als Klaus Huhn seinen "erfundenen" Lebenslauf beklagte: Natürlich habe er nicht westliche Sportler überwacht, er habe sie als Organisator der Friedensfahrt lediglich auf nicht beglichene Hotelrechungen aufmerksam gemacht. In diesem Zusammenhang sollte man vielleicht auf seine durch Akten und Berichte seinerseits nachweisbare jahrelange aktive IM-Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR hinweisen. Obwohl der Autor so ein phänomenales Gedächtnis hat: An diese Episode seines Lebens kann er sich nicht erinnern...Den einen Stern gibt es für die Zusammenfassung der wirklich teilweise widerwärtigen Versuche sogenannter deutscher Journalisten, Margot Honecker aus der Reserve zu locken bzw. wenn es nicht geklappt hat, Unwahrheiten zu verbreiten. Der Rest ist aber nur ein verbittertes und einseitiges Pamphlet eines ewig Gestrigen.EDIT: Formalien (07.08.2011)

  • musikfreund_berlin
    2020-02-11 06:53

    Ich kann nur bestätigen, dieses Buch von Klaus Huhn ist mal wieder ein zeitgeschichtliches Zeugnis der Sonderklasse."Sie war zwei Jahrzehnte die First Lady der DDR und ist darum seit fast zwei Jahrzehnten eine Hassfigur im deutschen Feuilleton. Dies gründet wahrscheinlich auch auf ihre beharrliche Verweigerung, deutschen Journalisten Rede und Antwort zu stehen. Klaus Huhn ist vermutlich der einzige dieser Zunft, bei dem sie eine Ausnahme macht. Das wiederum macht den langjährigen Vertrauten in Berlin zu einer Schlüsselfigur: Bei ihm laufen die meisten Medienanfragen auf. Huhn hat nun Erlebnisse und Beobachtungen auf diesem Felde zusammengetragen. Herausgekommen ist eine gleichermaßen kurzweilige wie ärgerliche Lektüre. Ärgerlich insofern, als an diesem Gegenstand wieder einmal sichtbar wird, wie weit es um journalistische Sorgfaltspflicht, um Anstand und Moral bei manchem Medienvertreter bestellt ist. Selbst Frauen jenseits der 80, wenn sie denn Margot Honecker heißen, genießen keinerlei Nachsicht. Die DDR wird derzeit durch den Wolf gedreht, die rote First Lady wird dabei nicht verschont."